z 260 stránek
Titel
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Andenken
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- s. 70: … teilt den Herren Johannes Archidiakon u. Mag. Nicolaus Dekan der Oppelner Kirche i. d. Diözese Bresl. mit, daß der fürsichtige Mann, Mag.…
- s. 71: … habitacionis decani eccl. Opoliensis). Johann Archidiakon u. Nicolaus Dekan der Oppelner Kirche i. d. Bresl. Diöz. er- halten von dem päpstl. Nuntius…
- s. 71: … Untersuchung: Petrus Crispus Domherr, Albertus, Siffridus, Cristanus, Martinus, Vikare der Oppelner Kirche. Schreiber des Untersuchungs- protokolls: Nicolaus natus Arnoldi de Strelicz (Strehlitz),…
- s. 74: … zu beweisen. Z.: Johannes Archidiakon, Siffridus u. Peregrinus Vikare der Oppelner Kirche. — Inseriert in der Urk. v. 2. Mai 1336 (s. das.).…
- s. 74: … Brieg (aput Bregam in stuba domus Hincaconis). Nikolaus, Dechant der Oppelner Kirche, nimmt mit dem öffentl. Notar Nicolaus Arnoldi de Strelicz in…
- s. 89: … Reg. 5580) gebeten u. befiehlt dem Mag. Nicolaus, Dekan der Oppelner Kirche, eine beglaubigte u. mit seinem (des Dekans) Siegel versehene Kopie…
- s. 113: … ausdrücklichen Bewilligung dem H. Peter Crispus, Kan. d. Gnesener u. Oppelner Kirche, einen Zins von 1 Mk. auf all ihrem Besitz, sc.…
- s. 114: … Bürgers Mag. Bertold 3), iur. per., ein Kanonikat an der Oppelner Kirche zu übertragen. — Auszug a. d. Vatik. Reg. i. Bresl.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 89
v
1336. April, Mai.
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o. J. o. T. o. O. Bolko, Herzog v. Schlesien, H. v. Fürstenberg u. Münsterberg, bek., daß
mit seiner Zustimmung Bernhard v. Baruth dem Siffrid Schibichin v. Zeschow Paulisdorff (Pohls-
dorf) u. Stroze (Struse, Kr. Neumarkt), frei v. allem Roßdienst, mit dem obersten u. niedersten
Gericht aufgelassen hat. — Nur dieser Auszug a. d. verloren gegangenen Landb. (B sec. min.) etc.
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wie vorher 1).
April 28 (dominica, qua dicuntur Cantate domino). Oppeln (datum Opol). Boleslaus, Herzog
v. Oppeln, bestätigt dem Notar Boldo, des Boldo v. Proskow Sohn, seine Güter gen. Proskow (Pros-
kau, Kr. Oppeln) u. gestattet ihm, daselbst nach Gold zu graben. Von der Ausbeute gelobt er
nicht mehr in Anspruch zu nehmen, als was Fürsten von solchen Bergwerken nach der Ge-
wohnheit zukommt. Außerdem verleiht er Freiheit v. Lasten auf ein Jahr nach Beginn der
Arbeit u. verspricht, das Gut nie eintauschen zu wollen. Z.: Ritter Peregrin de Odra, Stasco
v. Sambowicz, Franczco v. Lanca (Lenke, Kr. Rosenberg?), Nyczco Strala, Heinco (de2) media
villa (Halbendorf, Kr. Oppeln?), Gerlach v. Sedlicz, Heinrich hzgl. Hofnotar u. Ausf. dieses. —
Bresl. Staatsarch. Urk. F. Opp.-Rat. Nr. 65bb. Stark beschädigtes Orig., dessen Siegel jetzt
fehlt. Auszüglich abgedr. bei Wutke, Schlesiens Bergbau u. Hüttenwesen (Cod. dipl. Sil. XX),
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S. 18/19.
Mai 1 (kal. Maij). Kamenz (datum in Camencz). Bolko, Herzog v. Schlesien, H. v. Fürsten-
berg u. Münsterberg, bek., daß er den Klosterbrüdern v. Kamenz wegen ihrer Verdienste alle
v. den früheren Herzögen, seinen Vorfahren, verliehenen Privilegien bestätigt hat u. besonders über
Rychenaw (Reichenau, Kr. Frankenstein), wie es ihnen einst v. weiland Heinrich, Bischof v.
Breslau, geschenkt worden war3), nämlich das ganze Dorf mit der vollen oberen u. niederen
Gerichtsbarkeit, mit freier Mühle u. dem ganzen Fluß Neisse an beiden Ufern, mit aller Fischerei
u. allen Nutzungen, so jedoch: Da die Besitzer des gen. Dorfes jenen von Neuhaus (de Nova
Domo, bei Patschkau) die Schaffung eines Wehrs u. eines Grabens auf dem Neissefluß durch
das Gut Rychenaw aus Gunst u. nicht aus Pflicht zugestanden hatten, so haben diese die Ver-
pflichtung, auf Erfordern u. wenn den Gütern zu R. durch das Wehr ein Schaden geschieht,
dieses sofort wegzunehmen; ohne Erlaubnis des Abtes darf das Wehr von neuem nicht errichtet
werden. Dieses alles bestätigt der Hzg u. bek., daß er seinen Roßdienst in R. an das Kl. ver-
kauft hat, weshalb Abt u. Kloster für immer davon befreit sind. Z.: Reinhart v. Bischoffheim,
Johann Budaw, Peschko v. Milkowicz, Pakusch v. Luben, Hanckav v. Eychhorn (! rect. Eichel-
born) u. Peter hzgl. Hofnotar. — Bresl. Staatsarch. Urk. Kl. Kamenz Nr. 156. Fälschung a. d.
Anfang des 16. Jahrh. Vom Siegel ist nur die rote Seidenschnur noch vorhanden. Abgedr. bei
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Pfotenhauer, Urkundenbuch des Kl. Kamenz (Cod. dipl. Sil. X), S. 125/126 4).
Mai 2 (secunda die mensis Maii). Krakau (aput Cracoviam in domo habitacionis .... Gual-
hardi). Gualhardus de Carceribus, lic. in legibus, apost. Nuntius im Reich u. i. d. Prov. Polen, wird
von dem Br. Heinrich, gen. Kyczcinger, Komtur zu Lossen u. stellvertretendem magister generalis,
um eine Abschrift des Untersuchungsprotokolls vom 2. März d. J. (s. Reg. 5580) gebeten u. befiehlt
dem Mag. Nicolaus, Dekan der Oppelner Kirche, eine beglaubigte u. mit seinem (des Dekans)
Siegel versehene Kopie davon ausfertigen zu lassen, die auf dessen Befehl von dem kaiserlichen
Notar Nicolaus natus Arnoldi de Strelicz, Kleriker der Bresl. Diözese, auf 17 zusammengehefteten
Pergamentstücken gefertigt und dem Komtur übergeben wird. — Orig. im Malteser-Großpriorats-
archiv zu Prag, von dessen an Pergamentstreifen hängendem Siegel des Mag. Nicolaus die Um-
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schrift zerstört ist. Moderne Abschrift davon im Bresl. Staatsarch. Rep. 135 D 6.
Mai 2 (sec. die mensis Maii, ind. quarta, hora quasi vesperarum). Krakau (act. et dat. in Cra-
covia). Gualhardus de Carceribus, lic. in legibus, apostol. Nuntius im Reiche u. i. d. Prov. Polen,
1) Die Einreihung dieser undatierten Urk. an dieser Stelle begründet sich auf die vorhergehende Urk.
2) fehlt i. d. Vorlage. 3) Vgl. die gefälschte Urk. v. 12. Dez. 1316, Reg. Nr. 3637. 4) Daselbst ist S. 125
Z. 6 v. u. „et fossatum“ herauszunehmen u. 2 Zeilen tiefer hinter fluvio Nisse einzufügen.
Codex diplomaticus Silesiae XXIX.
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