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- s. 70: … teilt den Herren Johannes Archidiakon u. Mag. Nicolaus Dekan der Oppelner Kirche i. d. Diözese Bresl. mit, daß der fürsichtige Mann, Mag.…
- s. 71: … habitacionis decani eccl. Opoliensis). Johann Archidiakon u. Nicolaus Dekan der Oppelner Kirche i. d. Bresl. Diöz. er- halten von dem päpstl. Nuntius…
- s. 71: … Untersuchung: Petrus Crispus Domherr, Albertus, Siffridus, Cristanus, Martinus, Vikare der Oppelner Kirche. Schreiber des Untersuchungs- protokolls: Nicolaus natus Arnoldi de Strelicz (Strehlitz),…
- s. 74: … zu beweisen. Z.: Johannes Archidiakon, Siffridus u. Peregrinus Vikare der Oppelner Kirche. — Inseriert in der Urk. v. 2. Mai 1336 (s. das.).…
- s. 74: … Brieg (aput Bregam in stuba domus Hincaconis). Nikolaus, Dechant der Oppelner Kirche, nimmt mit dem öffentl. Notar Nicolaus Arnoldi de Strelicz in…
- s. 89: … Reg. 5580) gebeten u. befiehlt dem Mag. Nicolaus, Dekan der Oppelner Kirche, eine beglaubigte u. mit seinem (des Dekans) Siegel versehene Kopie…
- s. 113: … ausdrücklichen Bewilligung dem H. Peter Crispus, Kan. d. Gnesener u. Oppelner Kirche, einen Zins von 1 Mk. auf all ihrem Besitz, sc.…
- s. 114: … Bürgers Mag. Bertold 3), iur. per., ein Kanonikat an der Oppelner Kirche zu übertragen. — Auszug a. d. Vatik. Reg. i. Bresl.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 74
.
As
s
f
reaatehe ntia jatda
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1336. Februar, März.
Kirche i. d. Bresl. Diöz. mit, daß die Herzöge Boleslaus v. Brieg u. Bolco v. Oppeln mit den
Komturen v. Lossow (Lossen, Kr. Brieg), Olsna (Kl. Oels, Kr. Ohlau), Thyncz (Gr. Tinz, Kr. Nimptsch)
u. d. Komturen anderer Häuser vor ihm erschienen seien u. ihm die Unmöglichkeit der Zahlung
des päpstl. Zehnten u. der Rückstände, die sich auf 221 Mk. Prag. Gr. beliefen, vorgestellt
hätten, da die vorgen. Ordenshäuser zerstört u. vernichtet seien. Da er (Galh.) durch mannig-
fache Geschäfte im Dienste P. Benedikts XII. so in Anspruch genommen sei, daß er die vor-
gebrachten Gründe nicht nachprüfen u. auch nach der Stadt Brieg, wo die vorgen. Zeugen weilen,
sich nicht begeben könne, befiehlt er im Vertrauen auf die Verschwiegenheit, die Sorgfalt u.
Treue des Dekans Nic. diesem die Prüfung der Angelegenheit u. das Verhör der Zeugen vor-
zunehmen. Er soll die zu berufenden Zeugen vorladen u. über die angebliche Schmälerung u.
Zerstörung besagter Häuser sorgfältig vernehmen. Die Zeugenaussagen u. andere Informationen
soll er mit seinem Siegel verschlossen u. eigenhändig geschrieben schnellstens ihm übersenden.
— Inseriert in d. Urk. v. 2. Mai 1336 (s. das.).
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Febr. 29 (quinta feria a. dom.... Oculi..., quod est pridie kal. Marcii). Oppeln (act. aput
Opol in domo habitacionis Nicolai, decani eccl. Opoliensis). Heinrich, gen. Kyczinger, Komtur der
Johanniter zu Lossow (Lossen, Kr. Brieg) u. stellvertretender magister generalis, stellt dem Mag.
Gualhardus de Carceribus, lic. in legibus u. apost. Nuntius im Reich u. i. d. Prov. Polen, vor,
daß die Ordenshäuser in Lossen, Olsna (Kl. Oels, Kr. Ohlau), Thincia (Gr. Tinz, Kr. Nimptsch),
Stregonio (Striegau), Goltberg (Goldberg) u. Lemberg (Löwenberg) durch Kriege der Fürsten u.
durch Räuber so in ihren Einkünften geschmälert u. vernichtet seien (diminute et destructe),
daß sie die gemahnten Rückstände vom 6jährigen päpstl. Zehnten nicht zahlen können. Er
bittet für sich u. die andern Häuser um Nachsicht u. erklärt sich bereit, den elenden Zustand
der Ordenshäuser zu beweisen. Z.: Johannes Archidiakon, Siffridus u. Peregrinus Vikare der
Oppelner Kirche. — Inseriert in der Urk. v. 2. Mai 1336 (s. das.).
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März 2 (prox. sabb. a. dom. Oculi, quod est sex. non. Marcii). Brieg (aput Bregam in stuba
domus Hincaconis). Nikolaus, Dechant der Oppelner Kirche, nimmt mit dem öffentl. Notar
Nicolaus Arnoldi de Strelicz in der Wohnung des Hincaco zu Brieg die mündliche Erklärung
des Komturs zu Lossen, Br. Heinrichs gen. Kiczinger, des Vertreters des Generalmeisters der
Johanniter, entgegen, den Beweis führen zu wollen, daß die Ordenshäuser in Lossow (Lossen,
Kr. Brieg), Olsna (Kl. Oels, Kr. Ohlau), Thincia (Gr. Tinz, Kr. Nimptsch), Stregonio (Striegau),
Lemberg (Löwenberg) u. Goltberg (Goldberg) durch die Fürsten u. Räuber in ihren Einkünften
so zerrüttet seien, daß sie weder den päpstl. Zehnten1) nach Gebühr entrichten konnten, noch
die Rückstände davon voll zahlen können. Darauf vernimmt er gemäß dem Befehl des päpstl.
Legaten Galhard de Carceribus (s. Reg. 5578) die ihm darüber von dem Komtur vorgeführten
12 Zeugen, nachdem diese — die Kleriker auf die heil. Evangelien, die Laien auf das heil. Kreuz
des Herrn — im Beisein des Komturs Conrad v. Brieg u. des Vizekomturs Waschmud v. Brieg
geschworen hatten, nur die volle Wahrheit sagen zu wollen. Die Zeugen machen folgende Aussagen:
1) Br. Guntherus, crucifer laycus sed litteratus, z. Z. krank, bek., daß i. J. 1326, i. dem der
6jährige päpstl. Zehnte gezahlt wurde, der Hzg Boleslaus v. Brieg die Johanniter durch Er-
pressung von 100 Mk. Prag. Gr. geschädigt habe, desgl. i. folg. Jahre um 100 Mk. u. im drittfolg.
J. um 50 Mk. In dieser Zeit habe d. gen. Hzg auf seinem Zug nach Ungarn2) 6 oder 7 Tage
mit 1600 Pferden u. Leuten in Lossen gelegen, wovon das dortige Ordenshaus sich bis dato
nicht habe erholen können. Ebenso habe der Hzg v. Brieg sich mit d. Hzg v. Münsterberg
damals mit 300 Pferden u. Leuten in Kl. Oels einquartiert 3). Im 4. u. 5. Jahre der päpstl. Zehnt-
zahlung habe der damalige Komtur v. Kl. Oels dem Brieger Hzg 100 Mk. Gr. von Haus u. Hof
1) Vgl. Grünhagen, Kg. Joh. u. Bisch. Nanker v. Bresl., Wien 1864, S. 8 f. 2) Vgl. Cod. dipl. Sil. XVIII,
3) Ebenda.
S. 286.