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Andenken
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- s. I: … 1355 und durch die Willebriefe der deutschen Kurfürsten endgültig der Krone Böhmen einverleibt und damit dem deutschen Kulturkreis für alle Zeiten eingegliedert…
- s. 105: … Vasallen etc. ihm, dem Könige, u. s. Nachfolgern an der Krone Böhmen unterworfen u. dafür unter Kußwechsel u. Wiederaufnahme der Kopfbedeckung s.…
- s. 106: … Schlesien, H. v. Münsterberg, nimmt v. K. Joh. u. der Krone Böhmen s. Hzgtum zu Lehen. Wenn männl. Nach- folger nicht vorhanden…
- s. 254: … 5505. V. vaccalis census s. Kuhzins. Vasallen u. Lehnsträger d. Krone Böhmen 5496. 5557. 5815. 5816. vectura s. Fuhrlast. venatorum avena s.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana I
Dem Andenken
an
W. Wattenbach und C. Grünhagen
u den vielen Verdiensten W. Wattenbachs in seiner Stellung als schlesischer Pro-
vinzialarchivar (1855—1861) um die Förderung der schlesischen Geschichtsforschung
gehört auch der Plan und die erste Anlegung eines großen Regestenwerks zur schlesischen
Geschichte von den ältesten Zeiten bis z. J. 1355, in dem bekanntlich Ober- und Nieder-
schlesien durch die Goldne Bulle Kaiser Karls IV. v. 9. Okt. 1355 und durch die Willebriefe
der deutschen Kurfürsten endgültig der Krone Böhmen einverleibt und damit dem deutschen
Kulturkreis für alle Zeiten eingegliedert wurden. Wattenbachs Amtsnachfolger, Colmar Grün-
hagen, griff diesen Plan der Herausgabe des schlesischen Regestenwerks mit unverzagtem
Mute auf und setzte ihn bald in die Wirklichkeit um, obgleich gerade die älteste schlesische
Geschichte bis z. J. 1250 durch das überlieferte annalistische und chronikalische Material äußerst
brüchig und durch die vielen gefälschten Urkunden so verdunkelt oder verzerrt war, daß es
eigentlich erst der eingehendsten Sonderuntersuchungen in jedem einzelnen Falle bedurft hätte,
um den Weg zur Darbietung einwandfreier Quellenunterlagen für Forschung und Darstellung
frei zu machen und zu ebnen. Trotzdem muß man dem Geschick und der Arbeitsfreudigkeit
Grünhagens zuerkennen, daß ihm die Anlage des Werkes gelungen ist und daß er erst die
Bahn gebrochen hat, auf der das große Regestenwerk vorwärtsschreiten, somit auch eine ziel-
bewußte Quellenforschung einsetzen konnte1). Der erste Band der Regesten von 965—1250
erschien i. J. 1868 (in zweiter, teilweise umgearbeiteter und vermehrter Auflage 1884), Bd. II
v. 1251—1280 i. J. 1875 und Bd. III v. 1281—1300 i. J. 1886, zusammen als Cod. dipl. Sil. VII, 1. 2. 3.
Alsdann trat der Unterzeichnete als Mitarbeiter und Mitherausgeber ein; es folgten nun die
Regesten v. 1301—1315 i. J. 1892 als Cod. dipl. Sil. XVI, die v. 1316—1326 i. J. 1898 als Cod.
dipl. Sil. XVIII und die v. 1327—1333 i. J. 1903 als Cod. dipl. Sil. XXII.
Wenn nunmehr erst nach einer Zwischenzeit von 20 Jahren ein neuer Band Regesten in
stattlichem Umfange f. d. J. 1334—1337 wieder erscheint, so liegt diese Verzögerung in der
Hauptsache an dem Umstande, daß Grünhagen durch sein Scheiden aus dem Amte (1901)
und bei seinem hohen Alter den Anreiz nicht mehr in sich fühlte, noch weiterhin der müh-
seligen und langwierigen Regestenarbeit obzuliegen. Erst nach Grünhagens Tode (gest. 28. Juli
1911) nahm der Unterzeichnete die Weiterführung der Regesten in vollem Umfange wieder auf
und gedachte, mit dem Jahre 1340 den nächsten Band abzuschließen, zugleich von der Hoffnung
getragen, das ganze Unternehmen bis z. J. 1355 noch selbst vollendet zu sehen. Als darauf
vor zwei Jahren der Vorstand des Vereins für Geschichte Schlesiens auf vielfachen Wunsch
1) Vgl. auch O. Meinardus, Zu Colmar Grünhagens Gedächtnis, i. d. Zeitschr. f. Gesch. Schlesiens Bd. 46
1912), S. 27/28.