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- s. 35: … de Gzedzlicz (Zedlitz, Kr. Steinau) 3 Vierd., villa Timonis (Tiemendorf, Kr. Steinau) 61/2 Sk., das Hospital z. h. Geist (sc. vor Steinau)…
- s. 175: … (Neustädtel, Kr. Freystadt), Lynda (Lindau b. Neustädtel) u. Cabena (Köben, Kr. Steinau) m. ihren Distrikten, Territorien, Burgen usw., nichts ausgenommen, wie dies…
- s. 240: … Ticzko, Vas. d. Hzgs v. Schweidn. 5429. Tiemendorf (Timonis villa), Kr. Steinau 5409 (S. 35). Tilko, Presbyter 5509. Timonis villa s. Tiemendorf.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 175
1337. August.
175
Aug. 24. Marienburg. Br. Jeschke v. Böhmen ist Teilnehmer am Großkapitel des Deutschen
Ordens. — Pettenegg, Die Urk. d. Deutschordens-Zentralarchivs i. Wien I (1887), S. 2961). 5954
Aug. 27 (fer. quarta infra oct. s. Barth.). Striegau (act. et dat. Strigon). Bolko, Hzg v. Schl.,
H. v. Fürstenberg u. zu Schweidn., bek., daß er in Betracht der Schädigung s. Stadt Striegau in-
folge der schweren Mißhelligkeiten zwischen den dortigen Gewandschneidern u. den Webern mit
gutem Rat s. Getreuen als Schiedsrichter ebendiesen Webern ihnen das von alters her besessene
u. eingewurzelte Recht bestätigt, in beliebiger Anzahl unter den Lauben stehend (stando sub lebys),
ein ganzes Stück Tuch ohne jede Hinderung zu verkaufen. Er gebietet genaue Befolgung dieser
Vergünstigung ohne jede Schmälerung für alle Zeiten. Z.: Die Ritter Hartmann v. Ronaw,
Jüngling u. Nedane (?) Gebr. v. Cirnen, Joh. v. Cirnen, Hartmann v. Vegebutil (Fegebeutel, Kr.
Striegau) u. Kuno v. Ronaw, der hzgl. Protonotar Thammo v. Schellendorf, Ausf. dieses. —
Striegauer Ratsarch. Akten der Tuchmacherinnung. Abschr. i. e. kaiserl. Zunftbestätigung der
Striegauer Tuchmacherinnung v. J. 1598, davon mod. Abschr. i. Bresl. Staatsarch. i. Abschr. a.
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fremden Archiven. Vgl. auch Filla, Chronik der Stadt Striegau (1889), S. 45.
—
Aug. 27 (fer. quarta post d. b. Barth.). Steinau a. O. (act. et dat. i. Stynauia). Joh., Hzg v.
Schl. u. H. zu Steinau2), bek., daß er mit Rat s. Getreuen u. s. Räte freiwillig u. aus Liebe zu
s. Brüdern Heinr. u. Konr., Hzgen v. Schl. u. HH. zu Sagan u. Oels, sowie zu s. u. s. Unter-
tanen Nutzen m. s. Brüdern folgenden Vertrag abgeschlossen hat: Er verkauft u. verreicht den-
selben u. ihren rechtmäßigen Erben zum zukünftigen Besitz s. Land od. Hzgtum Steinau m. den
Städten, Städtlein u. Burgen Steinau, Gora (Guhrau) u. Wrawenstat (Fraustadt) mit ihren dabei-
liegenden Burgen Polkewicz (Polkwitz, Kr. Glogau), Hencyndorff (Heinzenburg, Kr. Lüben, ehe-
mals Kr. Glogau, zu Groß-Heinzendorf gehörig, b. Polkwitz gelegen) 3), Noua ciuitas (Neustädtel,
Kr. Freystadt), Lynda (Lindau b. Neustädtel) u. Cabena (Köben, Kr. Steinau) m. ihren Distrikten,
Territorien, Burgen usw., nichts ausgenommen, wie dies alles zum gen. Hzgtum od. Lande Steinau
jetzt gehört u. von alters her gehört hat, zu vollem Eigentum u. gelobt ferner, diesen Besitz vor
seinem (ihrem? nostro) Herrn, d. Kge v. Böhmen, auf Wunsch s. Brüder, sobald ihm der Kg
dazu die Möglichkeit gibt, aufzulassen. Da schon auf seinen Befehl die Huldigung u. die Leistung
des Treueides an s. Brüder u. deren Erben v. allen s. Edlen, Rittern, Knappen, belehnten u. un-
belehnten Vasallen, Bgrn u. städt. Einwohnern geschehen ist, so macht er durch gegenwärtigen
Verkaufsvertrag s. Brüder u. deren Erben zu wahren u. rechtmäßigen Besitzern des Hzgtums
Steinau u. aller Zugehörungen, wobei er sich jedoch dasselbe im ganzen Umfang mit allen
Nutzungen u. Einkünften auf Lebenszeit zu völlig freiem Besitze u. mit der vollen Untertänig-
keit der Einwohner, auch gegenüber s. Brüdern, abgesehen von der Huldigung u. dem Treueid
an diese, vorbehält, wie auch s. Brüder ihm für sich u. ihre Nachkommenschaft versprechen, ihn
in nichts daran zu hindern, ferner ihn u. s. Lande zu schützen u. verteidigen zu helfen i. gegen-
seitigem Schutz- u. Trutzbündnis. Weiter gestatten s. Brüder freiwillig, daß, wenn er später eine
rechtmäßige Gattin ehelichte 4)5), er dann eine v. d. Städten Steinau od. Guhrau m. ihrem Distr.
s. Gattin als Leibgedinge anweisen könne. Hat er sie mit Zustimmung u. auf Rat s. Brüder ge-
heiratet, u. erzeugt er mit ihr einen Sohn oder Söhne, dann sollen die gen. Lande an s. Sohn
oder s. Söhne auf dem Wege der Rechtsnachfolge gelangen; hat er sie ohne s. Brüder Rat u.
Zustimmung geheiratet, dann soll die St. Fraustadt m. allen Herrschaften u. Rechten an dieselben
1) Die Urk. wird hier mit angeführt, weil die Deutschordenskommende Troppau (vgl. z. B. 1335 Juni 30) zur
Ballei Böhmen gehörte u. der obgen. Br. Jeschke daher sehr wohl ein Troppauer Ordensbruder gewesen sein
könnte. 2) Grotefend. Stammtaf. der schles. Fürsten II, 11. 3) Die Trümmer der alten Burg dienen jetzt der
) Hzg Joh. v. Steinau hatte bereits zwischen
dortigen Kirche zum Unterbau, vgl. Silesia (Glogau 1841), S. 29.
1311 u. 1324 Margarethe v. Pommern, Witwe des Nik. des Kindes v. Rostock, geheiratet, die demnach bereits
verstorben gewesen sein muß, vgl. Grotefend, Stammtaf. II, 11. 5) Die Vorlage hat deutlich „ducere non con-
tingeret nicht „ducere nos contingeret", wie die spätere Abschrift u. die Abdrucke bringen.