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Titel
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Andenken
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- s. 17: … Neisse (datum Nyse). Die Neisser Schöffen Jakob de Morow (Mohrau, Kr. Neisse), Nikolaus Scriptoris, Godin de Stinavia (Steinau, Kr. Neustadt?), Joh. Shambor,…
- s. 25: … Ottmachau) u. Czupycz (heute nur noch die Zaupitzmühle b. Giesmannsdorf, Kr. Neisse, vorhanden, vgl. Knie, 2. Aufi., S. 87) i. bischofi. Lande…
- s. 30: … v. Solnik (Gr.-Zöllnig, Kr. Oels), Peter Pf. v. Swemlowicz (Schwammelwitz, Kr. Neisse), Peter bischöfl. Protonotar u. Ausst. dieses. — Bresl. Diözesanarch. QQ…
- s. 34: … Archi- presbyterat Neisse (sedes Nissensis): Die Kirche zu Bela (Bielau, Kr. Neisse) 12 Sk., Kemucz (Kamitz, ebendas.) 15 Sk. u. 1 Qu.,…
- s. 34: … Neisse) 111/2 Sk. u. 2 Pf., villa Rasmanni (Rathmanns- dorf, Kr. Neisse) 1/2 Mk., Waldow (Altewalde, Kr. Neisse) für das Oppelner Kanonikat…
- s. 34: … villa Rasmanni (Rathmanns- dorf, Kr. Neisse) 1/2 Mk., Waldow (Altewalde, Kr. Neisse) für das Oppelner Kanonikat 3 Vierd., Paczcow (Patschkau) 1 Gr.,…
- s. 34: … Grottkau) 1 Mk. 5 Sk. u. 8 Pf., Bisscosczonth (Bischofswalde, Kr. Neisse) 3 Vierd., Jawornik (Jauernig i. Oest. Schl.) 1 Mk., de…
- s. 34: … Schl.) 1 Mk., de Secto Polonicali (rect. Suettow Pol., Polnisch-Wette, Kr. Neisse) 2 Mk. u. 9 Sk. — Das Archipresbyterat Strehlen (sedes…
- s. 92: … gen. Officials Apeczco, Joh. Vice- pleban in Wezna (wahrsch. Wiesau, Kr. Neisse, das im Besitze d. Bresl. Domstifts war). — Bresl. Diözesanarch.…
- s. 93: … vor ihm Schambor v. Prussyndorff (Preußendorf, 1484 aufgegangen in Riemertsheide, Kr. Neisse) m. s. Söhnen Konrad, Schamborius, Joh., Jeclo u. Heinr. u.…
- s. 233: … 5711. 5904. 5971. Riemer (Corrigiator), Willuscho, Bresl. Bgr 5757. Riemertsheide, Kr. Neisse (darin 1484 aufgegangen Preußendorf) 5641. Rietschütz s. Roczycz. Rinachow s.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
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1336. Mai.
erschlichen, aufzuheben u. zu vernichten. Dies tut nun der König u. erklärt seinen darüber aus-
gestellten Brief als betrügerisch erschlichen für ungültig. Ferner gewährt er den Gebr. Joh. u.
Konrad v. Schelndorff, daß sie ihre vorgen. Güter sc. Rathin mit 2 Mühlen u. 2 Fischteichen u.
Leuthin mit 13 Hufen (laneus) Acker u. 31/2 Hufen Hain u. Wald, mit Weiden, Wiesen u. allen
Nutzungen auf ihre Ehefrauen, ihre Schwester Klara u. ihre Töchter vererben dürfen, während
er zugleich dem Notar Joh. u. seinen Brüdern bei seiner schweren Ungnade verbietet, das
Geringste dagegen vorzunehmen. Er beauftragt seine geliebten Getreuen Thammo v. Globůz,
Lutold v. Lôbin u. Peter v. Radeck mit der Uberwachung hinsichtlich der Befolgung dieses
Befehls. — Bresl. Staatsarch. Rep. 16 Obergerichtsb. Nr. 1 (Altestes Landbuch des F. Breslau A),
fol. 10b Nr. 65. Angeführt bei Boehmer, Reg. Imp. 403 Nr. 770, Jacobi, Cod. epist. Joh. reg.
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Boh. p. 98 Nr. 165, u. Emler, Reg. Boh. et Morav. IV, 117 Nr. 294.
Mai 12 (nehsten suntage vor pfyngsten). Schweidnitz (geschen czur Swidnicz). Bolke, Herzog
v. Schlesien, H. v. Fürstenberg u. zur Schweidnitz, bek., daß er „durch besserunge willen unsir
stat czur Swidnicz und ouch durch vrides willen uns landes“ mit Rat seiner lieben Getreuen, Mannen
u. auch Bürger den Ratsleuten von Schweidnitz die Vorstadt, die genannt ist die Nuewstat,
mit der rechten Stadt Schweidnitz vereinigt hat, u. daß die in der Neustadt wohnenden Leute,
sie seien Weber oder andere, mit ihren Meistern u. Altesten keinen feilen Kauf haben noch
Kaufmannschaft da treiben sollen. Es dürfen darin auch weder Bäcker, noch Kretschmer,
Fleischhauer, Schröter, Schuhwirker u. Züchner ein Handwerk haben, noch sonst irgend ein Hand-
werk sein, durch welches die rechte Stadt Schweidnitz geschwächt werden möchte. Die Weber
u. Leute in der Neustadt können Tuch und Gewand herstellen, aber dürfen es nur, wie von
alters her Gewohnheit gewesen ist, u. sie es auch getan haben, in der rechten Stadt Schweidnitz
unter dem Kaufhause verkaufen. Z.: H. Hanuss v. Cirnen, H. Conrat v. Ribnicz, H. Rulo Kurdbok
(Kurzbach), H. Brunchin Echelman hzgl. Hofrichter, Kiczolt v. Hoeberch, Jakob hzgl. Landschreiber,
Ausf. dieses. — Orig. i. Schweidnitzer Stadtarch., a. d. das hzgl. Siegel m. d. Rücksiegel an
grünroten Seidenfäden hängt; gleichzeitige Abschrift ebendas. i. altesten Privilegienbuch d. St.
Schweidnitz S. 77/79. Abgedr. bei Tzschoppe u. Stenzel, Urkundensammlung etc. S. 541/542,
wo unter den Z. der Druckfehler Heebchen in Hoeberch zu verbessern ist. Vgl. auch Schmidt,
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Gesch. der Stadt Schweidnitz (1846), S. 53/54.
Mai 13 (tercio id. Maij, ind. quinta, hora quasi sexta). Breslau, im Konsistorium vor der Dom-
kirche. Die Bresl. Domherren Apeczco Offizial u. Mag. Arnold entscheiden in dem Streit zwischen
H. Konrad, Rektor des Korpuschristialtars in der Domkirche, u. Thylo, Mitrektor desselben Altars,
wegen 2 Mk. ständigen Zinses, erworben vom weil. Bresl. Domherrn u. Offizial Konrad 1) auf die
Dörfer Sulcowicz (Zauckwitz) u. Spelerdorph (Spillendorf) bei Kanth zur Verwaltung des Altars,
als erkorne Sühnrichter, wie dies aus dem vom Notar Jakob ausgefertigten Instrument hervorgeht,
nach sorgfältiger Prüfung der Sachen dahin: Weil gen. Thylo vom gen. Altar laut Bestimmung des
Stifters Konrad den sechsten Teil aller Einkünfte zu bekommen hat, so hat er auch den sechsten
Teil der Lasten zu tragen. Der gen. Konrad, Minister des gen. Altars, ist verpflichtet, für die
von ihm eingenommenen Einkünfte der 2 letzten Jahre dem gen. Thylo 4 Mk. zu geben. Mit
diesen u. einer halben Mark, die Konrad ihm noch nächsten Martini auszahlen soll, ist ein jähr-
licher Zins zu erwerben, der für die Wartung der Lampen des Altars bestimmt ist u. den Thylo u.
seine Nachfolger erhalten sollen. Verkündigt vom Offizial Apeczco in Gegenwart des Mag. Arnold.
Z.: Mag. Friedrich Advokat des Konsistoriums, Nik. Notar des gen. Officials Apeczco, Joh. Vice-
pleban in Wezna (wahrsch. Wiesau, Kr. Neisse, das im Besitze d. Bresl. Domstifts war). — Bresl.
Diözesanarch. Urk. V 46. Orig. Perg. mit der Unterschrift u. dem Signum des Notars Jacobus
quondam Petri de Jelyn, sowie mit den Siegeln der Ausst. an Pergamentstreifen.
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1) Vgl. ob. Nr. 5477.