z 260 stránek
Titel
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Andenken
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- s. 3: … sowie ihre andern Kretschams i. d. Dörflein Heinrichow, Muscouicz (Moschwitz, Kr. Münsterberg) u. Czesslawicz (Zesselwitz), desgl. alle Mühlen i. Kl., i. Novacuria…
- s. 5: … dem fürsichtigen Mann Sidilmann, seinem Bauer in Bertoldi villa (Berzdorf, Kr. Münsterberg), das Gericht u. die Schultisei daselbst mit allen Rechten u.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 5
1334. Februar.
5
häng. Schildsiegel des Ausst. Im Schilde ein Topfhelm, zu dessen beiden Seiten 2 Schaufeln
5298
stehen m. d. Umschrift SIGYLLUM NICOLAI ... 1).
Febr. 1 (kal. Febr. a. p. 18). Avignon. Papst Johann XXII. beauftragt seinen nach Polen u.
Preußen delegierten apostol. Gesandten Mag. Galhard de Carceribus, die von seinen früheren
Gesandten Mag. Andreas de Verulis, päpstl. Schreiber u. Bresl. Domherrn, u. Peter v. Alvernia,
Domherrn v. Noyon2), begonnenen Geschäfte fortzuführen. — Aus d. päpstl. Registern abgedr.
b. Theiner, Vet. Mon. Pol. et Lith. I, 354, wo auch weiteres in diesen Angelegenheiten. 5299
Febr. 2 (i. d. purif. s. Mar. virg. glor.). Breslau (dat.). Bolezlaus, Herzog v. Schlesien u.
H. zu Liegnitz, bek., daß er wegen der vielfältigen Dienste seines getreuen Merboto von Hayn,
dessen Tochter bei ihrem Eintritt in das Breslauer Klarenstift zu ihren Lebzeiten 2 Mk. Ein-
künfte auf den Gärten in der Judenstadt bei Liegnitz verschrieben hat, welcher Zins nach ihrem
Tode an das gen. Stift kommen soll. Z.: Wyncencius v. Schylthberc, Joh. v. Rymberc, Dietrich
v. Baruth, Pogusso v. Manow (Mohnau), Heinr. v. Landiscrone, Heinr. v. Thuchansdorf (Tausdorf)
u. der hzgl. Notar Peter, Ausf. dieses. — Bresl. Staatsarch. Klarenstift Breslau 82. Orig. Perg.
mit dem an rotgrüner Seidenschnur hängenden stark beschädigten Reitersiegel des Ausst.3).
5300
Vgl. auch Reg. 5302.
Febr. 2 (Quinta non. Febr.4). Münsterberg (dat. Munstirberg). Bolco, Herzog v. Schlesien,
H. v. Fürstenberg u. Münsterberg, bek., daß er wegen treu geleisteter Dienste Otto v. Kaldinburn
(Kaltenbrunn, Kr. Schweidnitz), Joh. u. Schiban v. Kanth u. ihre Erben von aller Bede (de omni
peticione), welche er auf die Schulzen in den geistlichen Dörfern zu legen pflegt, befreit habe,
ebenso von der Herbergspflicht (de stacionibus que legir dicuntur) und der Pflichtleistung dafür
(pignoratione). Z.: H. Arnold v. Petirzwald, Merboth v. Hain, Arnold v. Rachenow, Peregrin
v. Petirzwald, Peczco d. Kämmerer, Joh. Budow u. Peter hzgl. Hofnotar. — Bresl. Diözesanarch.
5301
Chron. Urk. Orig. Perg., dessen Siegel gewaltsam abgerissen worden ist.
Febr. 3 (terc. non. Febr.). Breslau. Merbotho5) von Hayn verspricht seiner Tochter bei ihrer
Aufnahme ins Breslauer Klarenstift, 2 Mk. Zins zu verschreiben, die nach ihrem Tode an das
Kloster fallen sollen. O. Z. — Bresl. Staatsarch. Rep. 135 D 23 (Kopialbuch des Bresl. Klaren-
5302
stifts a. d. 14. Jahrh.), fol. 52. Vgl. auch Reg. 5300.
Febr. 6 (Esto mihi). Heinrichau (act. et dat. in Henrichow). Br. Winand, Abt d. Marien-
klosters z. Heinrichau, bek., daß er mit Wissen u. Rat seiner Altesten dem fürsichtigen Mann
Sidilmann, seinem Bauer in Bertoldi villa (Berzdorf, Kr. Münsterberg), das Gericht u. die Schultisei
daselbst mit allen Rechten u. Nutzungen für 50 Mk. Prag. Gr. verkauft hat; u. zwar soll der Schulze
haben den dritten Gerichtspfennig, 4 freie Hufen unter dem Pfluge u. eine gewisse kleine Wiese
am Ende des Dorfes, so wie dies an ihn, den Abt, gekommen u. von ihm besessen worden ist;
ferner 1 Mk. j. Z. auf dem Kretscham das., u. so oft der Kretschmer in gen. Kretscham braut,
soll dieser einen Kübel Dünnbier (unam tynam cervisie tenuis) u. an den einzelnen Sonntagen
auf den Tisch für 2 Pf. Doppelbier (duas denariatas melioris cervisie) liefern 6), so wie es der
Kretschmer z. Zt. schenken wird. Der Schulze soll ferner i. gen. Dorfe die Schlächterei u. die
Bäckerei haben. Alles dies bestätigt der Abt ihm zu freiem Besitz ohne allen Dienst, nur daß
er u. seine Nachfolger dem Kl. für den schuldigen Roßdienst jährl. 4 Mk. laufender Münze und
das, wozu rechtmäßig jeder Schulze für die Dorfgemeinde verpflichtet ist, leisten sollen. Ein
1) Er gehört d. Geschlecht der v. Mesenau an, die im Schild ein S führen u bei denen d. oben gen.
Schildsiegel zur Helmzier geworden ist (vgl. Blazek, Abgest. Adel Pr. Schles. Bd. II Taf. 52). Auffällig ist im
3) Gleich-
vorliegenden Falle, daß der Topfhelm im Schilde steht. 2) Vgl. Cod. dipl. Sil. XXII, nr. 5225 u. 5226.
zeitige Dorsualnotiz: Super duarum marcarum redditus in ortis Iudeorum prope Legenicz. Dann eine weitere
a. d. 2. Hälfte des 15. Jahrh.: Desir briff bekent, das her Merbotin tachter, iunefraw dis closters, hot gehabit
czw marg czins off den garthen in der stat der iuden bey Legenicz czu yrem lebin. 4) ! Diese Datierung ist
5) Ego.
6) Das Verbum finitum fehlt in der Vorlage.
unmöglich, vielleicht Schreibfehler für quarta.