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Titel
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Andenken
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- s. 3: … Kl., i. Novacuria (Neuhof), Wysintal, Taschen- berg, Czeslawicz, Schonewalde (Schönwalde, Kr. Frankenstein) u. d. Schustermühle zw. d. Kl. H. u. d. Stadt…
- s. 33: … Kr. Frankenstein) 16 Sk. wen. 8 Pf., villa Lamberti (Lampersdorf, Kr. Frankenstein) 17 Sk. wen. 8 Pf., Scolecz (Stolz, Kr. Frankenstein) 19…
- s. 33: … (Lampersdorf, Kr. Frankenstein) 17 Sk. wen. 8 Pf., Scolecz (Stolz, Kr. Frankenstein) 19 Sk. wen. 8 Pf. [Vermerk des Revisors: gebilligt, 9…
- s. 43: … u. nützlichen Dienste zu Erbrecht das Allod i. Kubicz (Kaubitz, Kr. Frankenstein) mit allen Nutzungen verreicht hat, desgl. 20 Mk. jährl. ewiger…
- s. 98: … Überlegung u. ihrem Rat seinen Wald gen. Nidek (Neideck, Neudecke, Kr. Franken- stein, vgl. 1336 April 26), wie er in seinen alten Grenzen…
- s. 99: … seiner vielen dem Kl. erwiesenen Dienste das Dorf Slabotendorf (Schlottendorf, Kr. Frankenstein) mit allen seinen Ein- künften u. Nutzungen lebenslänglich eingeräumt hat,…
- s. 121: … s. and. Richter dem Gericht i. d. Dörfern Schonewalt (Schönwalde, Kr. Frankenstein) u. Wysintal (Wiesenthal, Kr. Münsterberg) vorsitzen oder deren Einw. vor…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 98
Se
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1336. Juni.
(in pistrino), die Klostermühle, Brauerei u. andere derartige Klosterbetriebe, für Fuhrleute, Land-
arbeiter u. andere verschied. Arbeiter zur Ernte u. zum Heuschnitt (agricolis et aliis diversis labora-
toribus pro messe sua et falcacione foeni), für Eisen, Wagen u. andere Bedürfnisse, für seine
Ausgaben in Klosterangelegenheiten u. zur Ehrung der Edlen u. Wohltäter des Kl. bei aller
Sparsamkeit mehr als 327 Gulden. Für die Kranken u. die Pietantien des Konv. gibt er mehr
als 100 Gulden aus. Der Klosterkämmerer verbraucht für die Bekleidung u. die Beschuhung
des Konv. mehr als 100 Gulden; dieser Betrieb (officina) leidet wegen Abgangs der Wolle u.
Fehlens der and. Sachen an solchem Mangel, daß der Konv. in 7 Jahren nur einmal bekleidet
werden konnte. Der Sakristan verbraucht für die Beschaffung von Wachs u. Öl für die Lichte
u. den Kirchenschmuck 24 Gulden u. darüber. Ferner gibt der Abt für Angelegenheiten des Kl.,
Wegeunkosten, Ehrung von Edlen u. Freunden des Kl., Hafer für die Gastpferde aus seiner Börse
über 100 Gulden bei aller Sparsamkeit aus. Das Kl. hat 8 große u. kleine Wirtschaftshöfe
(grangias), von denen einer unbenutzt ist, von den andern wird die Hälfte des Getreides für
Brot u. Klosterbier verbraucht; die andere Hälfte mit einigen and. Früchten geht drauf für
die Ernte, für Gesindelohn, für notwendige Anschaffungen für die Wirtschaftshöfe, für den Ersatz
der vor Überarbeitung sterbenden Pferde. Mithin können sie ohne Aufnehmung von Schulden
nicht auskommen. Ihr Zustand sei beklagenswert, dem Untergange geweiht. Von den vielen
Ubeltätern, welche sie bedrücken, wollen sie nicht sprechen. Ihr zeitlicher Herr, in dessen Gebiet
fast alle ihre Güter liegen, preßt sie aus, schädigt sie eigenhändig (per se ipsum) u. durch seine
Schergen, Pferde, Jagdhunde, Jagdvögel so maßlos, daß ihnen fast nichts übrigbleibt. Ferner
läßt er nicht ab, sie mit Schmähworten fortgesetzt zu beschimpfen, seine gottesschänderischen
Hände gegen ihre Laienbrüder zu erheben, sie mit den schwersten Gelderpressungen, mit Nieder-
hauen der Wälder, gewaltsamer Wegnahme ihrer Pferde u. ihres Viehes, Wegnahme der Linnen
u. des Getreides usw. fortgesetzt zu bedrücken, so daß ihr Schaden sich auf über 12000 Gulden
belänft. Es fehlt ihnen der notwendigste Lebensunterhalt, so daß sie gezwungen sind, ihn anders-
wie zu suchen u. sich dem größten Wucher auszuliefern. Ihre Schulden belaufen sich auf
2732 Gulden, die von längst verübten gewalttätigen Erpressungen ihres Hzgs herrühren, u. mit
Sorgen denken sie an die Zinsen. Für die Kosten zum Generalkapitel, für die Kontributionen,
den sechsjährigen Zehnten für den Papst u. zur Deckung der vorgen. Schulden hätten sie kein
Geld, ebensowenig wie für ihren Lebensunterhalt u. ihre Kleidung. Es sind bei ihnen 44 Mönche
u. 30 Laienbrüder, deren Zahl nach ihrer u. des gen. Mag. Ansicht bleiben kann. Wenn die
Statuten über die Entfremdung von liegendem Klosterbesitz nicht streng bewahrt bleiben u. ihnen
nicht irgendeine Hilfe zuteil wird, so wird das Kl. unwiederbringlich seinen Untergang erleiden.
— Bresl. Diözesanarch. Urk. Pfarrarch. Heinrichau. Von den drei an Pergamentstr. häng. Siegeln
des Abtes Nik., des Konv. u. des Mag. Joh. v. Colbacz hat sich nur das erstere in beschädigtem
Zustand erhalten. Angef. bei Pfitzner, Gesch. des Cisterzienser-Stiftes Heinrichau (Bresl. 1846),
5659
S. 112/113 u. S. 334 Anm. 186 unter dem 3.(!) Juni 1336.
Juni 24 (an s. Joh. tage gots toupher). Schweidnitz (geschen da czu der Swidnicz). Bolko,
Herzog v. Schlesien, H. v. Fürstenberg u. zur Schweidnitz, verordnet auf Bitten der Bürger
seiner St. Schweidnitz, inwieweit die mit Gewalt entführten Töchter u. ihre Kinder von den
Eltern u. bzw. Großeltern erben sollen. Z.: H. Rulo v. Kurdbok, H. Joh. u. H. Konr. v. Cirna,
H. Konr. v. Ribenicz, Eckilman Hofrichter, Kiczolt v. Hoeberch, Gunczil v. Ribnicz, Cunczlin
hzgl. Küchenmeister, Jakob hzgl. Landschreiber, Ausf. dieses. — Schweidnitzer Stadtarch. Orig.
Perg. Gleichzeitige Abschr. ebendas. i. ältesten Privilegienbuch (Nr. 67), S. 80/82. 5660
Juni 24 (VIII kal. Julii). o. O. (dat.). Otto gen. v. Glubocz (Glaubitz), sowie Rudiger u.
Heinr. v. Hugevicz (Haugwitz) bek., daß ihr Freund u. Schwestermann, der gestr. Peter Santko
mit reiflicher Überlegung u. ihrem Rat seinen Wald gen. Nidek (Neideck, Neudecke, Kr. Franken-
stein, vgl. 1336 April 26), wie er in seinen alten Grenzen festgesetzt ist, aus Frömmigkeit dem