z 260 stránek
Titel
Ia
Ib
Andenken
I
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Edition
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- s. 3: … Konr. v. Borsnicz, Ticzko v. Rydeburg, Jescho v. Smolcz (Schmolz, Kr. Breslau), Lutko v. Culpe hzgl. Notar, Ausf. dieses. — Bresl. Staatsarch.…
- s. 23: … die Leute und Einwohner des Allods Mocronos (Nieder- u. Oberhof, Kr. Breslau) 3), da das Allod kirchlich nach Jeschcutyl gehört, mit der…
- s. 31: … Pf., die v. Lesna (Lissa, Kr. Neu- markt, vor 1818 Kr. Breslau) 41/2 Mk., das St. Matthiashospital (das Elisabethhospital der Kreuz- herren…
- s. 34: … Czobgart, Sobgar u. ähnlich hieß; indessen Magnitz liegt b. Domslau, Kr. Breslau u. war nie ein Kirchdorf. 1335. 35 Glivicz (Gleinitz b.…
- s. 42: … Bancz, Herm. v. Beczow, Mag. Arnold, Heinr. v. Jeskôtel (Jäschgüttel, Kr. Breslau), Heinr. v. Drogus u. a. Kanoniker der Bresl. Kirche, sowie…
- s. 45: … Tylco v. Sydlicz (Seidlitz) 16 Hufen i. Dorfe Malckwicz (Malkwitz, Kr. Breslau) mit allen herzogl. Rechten mit Ausnahme des obersten Gerichts über…
- s. 62: … väterl. Erbe am Allod gen. Satcow (Sattkau, Vorwerk von Rothsürben, Kr. Breslau) zu freier Verfügung verreicht u. aufgelassen hat. o. Z. —…
- s. 85: … daß vor ihm Johann Ruffus, Schulze v. Jesconowicz (Jack- schönau, Kr. Breslau), mit seinen Söhnen Peczold u. Hanco seinen Herren Albert u.…
- s. 95: … Nutzungen etc. z. fr. Besitzrecht an Jakob v. Lupoltowicz (Leopoldowitz, Kr. Breslau) ver- kauft haben. Der Landeshptm. bestätigt diese Auflassung m. d.…
- s. 101: … Hufen von seinen Gütern Opirsicz (Opper- schütz, Vorwerk v. Groß-Sägewitz, Kr. Breslau) gegenüber der ehrb. Matrone Elisabeth, Witwe des weil. Friedrich Mrocota,…
- s. 104: … unbewegl. Habe sowohl i. Allod Opirsicz (Opperschütz, Vorwerk v. Groß-Sägewitz, Kr. Breslau) wie i. Allod Herdans (Herdain, Kr. Breslau) der ehrb. Matrone…
- s. 104: … Vorwerk v. Groß-Sägewitz, Kr. Breslau) wie i. Allod Herdans (Herdain, Kr. Breslau) der ehrb. Matrone Frau Katharina, s. Gattin, mit allen Nutzungen…
- s. 107: … den 4. Teil der 11/2 Hufen Acker in Lucashowicz (Domslau, Kr. Breslau), die von dessen Vater Wilhelm v. Zenicz ihm, dem Bertold,…
- s. 108: … gehegtem Gericht wegen ihrer Rückforderungsansprüche auf das Allod Bechelern (Bettlern, Kr. Breslau) mit der dazu gehörenden Mühle und besonders auch auf 3…
- s. 122: … wegen gewisser Wälder u. Grenzen i. Cranstow (Klarenkranst u. Marienkranst, Kr. Breslau) in folg. Weise geschlichtet haben: Alles, was auf der rechten…
- s. 135: … Acker i. Henczeindorf6) (Heinzendorf b. Auras, Kr. Wohlau, vor 1818 Kr. Breslau) i. Bresl. Distr. mit allen Zugehörungen u. Rechten dem Poppo…
- s. 138: … d. Sande über das Allod Tynczia penes parvam Tyncziam (Klein-Tinz, Kr. Breslau) eingesehen u. dabei festgestellt haben, daß dieselben mit vollem Rechte…
- s. 138: … dafür s. ganzen Zins auf s. Bauern i. Stabilwicz (Stabelwitz, Kr. Breslau) bis zur völligen Ab- tragung seiner Schuld verpfändet zu haben.…
- s. 182: … daß Joh. Shonebir 1 Hufe- Acker i. Dfe Hermansdorf (Hermannsdorf, Kr. Breslau), frei v. jedem Dienst u. jeder Zahlung laut Privil. des…
- s. 182: … 3 Hufen Acker u. den Hof (curia) i. Cowal (Kawallen, Kr. Breslau), die ihm v. Heyneco v. Woycechsdorf wegen einer für ihn…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 31
1334. Dezember. 1335.
31
daß vor ihnen Ysintrudis, Tochter ihres weil. Vogtes Stephan, 1 Mk. Erbzins auf den Tuch-
kammern das. dem Fürsten Konrad, Hzg v. Schlesien u. H. zu Oels, verkauft u. aufgelassen hat.
— Bresl. Staatsarch. F. Oels III. 22. A (Altestes Oelser Kopialbuch a. d. 14. Jahrh.), S. 32. 5407
Dez. 30 (III kal. Jan. ind. sec. 1334, hora quasi tercia). Breslau (act. in domo habitacionis
nostre). Konrad, Dr. decr., Bresl. Domherr u. Offizial, bestimmt von den von ihm erworbenen
Einkünften für den Corpuschristi- u. 11000 Jungfrauenaltar i. d. Bresl. Kirche u. dessen Minister
Konrad, bzw. dessen Nachfolger, 2 Mk. außer den bereits überwiesenen 6 Mk. zu freier Ver-
wendung, ferner 5 Vierdung für die Lampe u. das Oel u. 4 Skot zur Verteilung an die Kirchen-
diener. Erweisen diese sich aber im Anzünden u. im Bewachen der Lampe nachlässig, dann
soll der Vorsteher des Altars selbst dafür Sorge tragen u. d. 4 Skot für sich verwenden. Bei
Strafe der Exkommunikation befiehlt er kraft seines Offizialats die genaue Befolgung dieser
Bestimmungen. Z.: Nik. u. Woyteph (Woycech?) Familiare des Ausst. Ausgef. v. kaiserl. Notar
Jakob, des weil. Peter v. Jelyn Sohn, Kleriker der Bresl. Diöz. u. mit seinem Notariatssiegel
besiegelt. — Bresl. Stadtarch. Liber tornalis beneficiorum de collacione v. capituli (Kopialbuch
d. 17. Jahrh.), fol. 26b. Uberschrift: Jus patronatus huius altaris est domini episcopi. 5408
1335.
1335—1342. Rechnungsablegung des päpstl. Nuntius Galhardus de Carceribus über den von
ihm eingenommenen, durch P. Klemens V. auf dem Konzil zu Vienne (1311) auferlegten, rück-
ständigen sechsjährigen Zehnten i. d. Bresl. Diözese (wobei 12 kleine Pfennige für einen
böhmischen Groschen u. 48 Groschen für eine Mark gerechnet 1) werden). Er bemerkt dabei, daß,
als er i. J. 1335, wo er die Kammerrechte des Papstes i. Königreich Polen zu sammeln anfing,
wegen des Kapitels u. des Klerus von Stadt u. Diözese Breslau unter großer Mühe, Gefahr u.
Aufwand nach der Stadt Opul (Oppeln) in dieser Diöz. gekommen war, zwischen ihm als Offizial
u. dem Bresl. Kan. Mag. Arnold als Prokurator des gen. Kapitels u. Klerus abgeschlossen wurde,
daß, wenn jemand die Verringerung seiner Benefizien beschwöre u. deshalb weniger zahle,
darüber Nachforschungen angestellt u. gegen die falsch Schwörenden nicht nur wegen Nach-
zahlung, sondern auch zur Bestrafung des Meineides u. mit Wegnehmen der Benefizien vor-
geschritten werden könne. Auch versprach der damalige Bresl. Bischof Nanker († 1341) bei der
Entdeckung solcher Schuldigen ihre Bestrafung und die Entziehung der Pfründe. Wenn deshalb
bei den unten genannten Personen ein Meineid entdeckt würde, so könne, wie vereinbart,
gegen sie mit Nachzahlung, Strafe u. Wegnahme vorgegangen werden. Deshalb habe er auch
auf alle Quittungen den Vermerk: in allem unschädlich dem Rechte der römischen Kirche,
gesetzt. — Zuerst kommt das Archipresbyterat Breslau (sedes): Der Altarist von St. Katharina
(Kattern, Kr. Breslau)2) 1 Vierdung u. 9 Pf., die Kirche v. Olthazin (Oltaschin, Kr. Bresl.) 21/2 Mk.
4 Skot u. 1 Quart, die de villa Conradi (Kunersdorf, Kr. Oels; ehemals Besitztum des Bresl.
Sandstifts) 12 Skot, die de Gayo (Dürrgoy, Kr. Bresl. ? wohl als Besitztum der Bresl. Domvikare,
denn eine Kirche gab es in D. nicht), die v. Bresna (Bresa, Kr. Neumarkt) 15 Sk. u. 5 Pf., die
Georgenkapelle i. d. Elisabethkirche [sc. zu Breslau] 16 Sk. weniger 3 Pf., die de villa Hermanni
(Hermannsdorf, Kr. Bresl.) 2 Mk. u. 8 Sk., die de Canino Campo (Hundsfeld, Kr. Oels) 3 Sk. u.
1 Pf., die de villa Vigandi (Weigelsdorf, Kr. Oels) 8 Sk. u. 20 Pf., die v. Lesna (Lissa, Kr. Neu-
markt, vor 1818 Kr. Breslau) 41/2 Mk., das St. Matthiashospital (das Elisabethhospital der Kreuz-
herren mit dem roten Stern zu St. Matthias i. Breslau) 7 Fert., die v. Wikenow (wohl irrtümlich
1) Also sind hier polnische Gr. gemeint, von denen 48 auf 1 Mk. gingen. 1 Vierdung bzw. 1 ferto = 1/4 Mk.,
2) Mit „altarista sancte Katharine“ kann
1 Lot = 1/16 Mk., 1 Skot = 1/24 Mk., 1 quarta = 1/2 Skot bzw. 1/2 Gr.
der Altarist i. d. Katharinenkirche (Dominikanerinnenkirche) zu Breslau nicht gemeint sein, da diese Kloster-
kirche keine Altaristen hatte, sondern von den Dominikanern der nahen Adalbertkirche pastoriert wurde.