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- s. 31: … i. J. 1335, wo er die Kammerrechte des Papstes i. Königreich Polen zu sammeln anfing, wegen des Kapitels u. des Klerus von…
- s. 39: … erfolgte Einsammlung des Peters- pfennigs, in welchem Jahre im ganzen Königreich Polen kleine u. stark beschnittene Groschen ausgegeben wurden und umliefen; u.…
- s. 44: … Caturcenser Diözese, Lic. in legibus, Nuntius des päpstl. Stuhles i. Königreich Polen u. den benachbarten Teilen, die Weiterführung der ihm von seinem…
- s. 47: … Kleriker der Caturcenser Diözese, Licentiat in legibus, päpstlichen Nuntius i. Königreich Polen u. den benachbarten Teilen, behufs Sicherung seiner Person nötigenfalls die…
- s. 47: … P. Joh. XXII. zum Einsammeln der päpstl. Kammergefälle i. das Königreich Polen gesandten Peter v. Alvernia (Auvergne), Kan. v. Noyon, zur Rechnungsablegung…
- s. 47: … wie ob. Derselbe trägt demselben die Einsammlung des Peterspfennigs i. Königreich Polen 5453 u. den benachbarten Ländern auf. — Theiner a. a.…
- s. 50: … abgeschätzt habe, zumal sie bereit seien, nach der bisher i. Königreich Polen üblichen Taxe zu 5466 zahlen. — Bresl. Diözesanarch. R 49.…
- s. 56: … „ . „ 56 1335. August. den Titel gegenüber dem Königreich Polen verzichtet haben, u. zwar bei Strafe der Exkommuni- kation, in…
- s. 59: … der Diöz. Limoges, als Nuntien des päpstl. Stuhles nach dem Königreich Polen geschickt, um dort den der römischen Kirche schuldigen Zehnten, den…
- s. 60: … (Auvergne), ehemals päpstl. Nuntius u. Sammler des sechsjährigen Zehnten i. Königreich Polen, dahin anzuhalten, daß er sich zufrieden gebe u. den gen.…
- s. 61: … Briefe, worin er dem Recht und dem Titel auf das Königreich Polen u. andere Länder zugunsten des Königs Kasimir von Polen für…
- s. 69: … entsandten Nuntius, dem Mag. Galhard de Carceribus, die dort im Königreich Polen u. den benachbarten Ländern gesammelten Gelder auf sicherem Wege nach…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 69
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1336. Februar.
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zu widerrufen u. rückgängig machen zu wollen unter Berufung auf päpstliche, kaiserliche oder
v. römischen Königen erwirkte Urkunden, Privilegien u. Indulgenzen oder sonstwie u. befiehlt
daher allen u. jeden Vasallen, Bürgern etc. in gen. Herzogtum Steinau u. allen zugehörigen
Landen, dem König u. dessen Erben als dem wahren u. natürlichen Erbherren den Huldigungs-
u. Treueid zu leisten, indem er gleichzeitig sie v. dem ihm geleisteten Huldigungs- u. Treueid
für immer losspricht. Z.: H. Wytko Bischof v. Meißen, H. Rudolf Herzog v. Sachsen, Tymo
v. Kolticz u. Heinrich v. Lypa, Ulrich Pflug, Otto v. Cussburg (Keuschburg), Kunad v. Borsnicz,
die Bresl. Bürger Gysco v. Reste, Johann v. Lubek u. Konrad v. Ullenbruch u. a. m.)1). — A. d.
jetzt im Prager Staatsarch. befindlichen Orig., auf dessen Bug von ziemlich gleichzeitiger Hand
Ponatur ad homagia Polonorum2) steht, u. an welchem an blauroten Schnüren das kleine Adler-
siegel des Ausst. mit der Umschrift S. JOHIS DUC. SLE. GLOG. DNI hängt, abgedr. v. Grün-
hagen u. Markgraf i. d. Lehns- u. Besitzurkunden Schlesiens etc. I (1881), S. 139 ff. Altere Ab-
drucke bei Balbin, Dumont, Lünig Reichsarchiv, Pars spec. Contin. I, 289, Henelii Silesiogr. Renov.
II, Cap. IX, pag. 845 ff. u. zuletzt auszüglich bei Emler, Reg. Boh. et Mor. IV, 108. 5557
Febr. 1 (kal. Febr., pont. a. sec.). Avignon (dat.). Papst Benedikt XII. befiehlt seinem nach
Polen entsandten Nuntius, dem Mag. Galhard de Carceribus, die dort im Königreich Polen u.
den benachbarten Ländern gesammelten Gelder auf sicherem Wege nach Avignon zu senden. —
A. d. Vatik. Registern abgedr. bei Aug. Theiner, Vet. Monum. Poloniae et Lith. I, 374/375. 5558
Febr. 1 (i. vig. purif. b. Mar. virg.). Prag (dat.). Johann, König v. Böhmen u. Graf v. Luxem-
burg, bek., daß er auf den Bericht einiger seiner Breslauer Bürger und Getreuen, wonach die
Müller in Stadt u. Land Breslau beim Mehlmahlen über den ihnen für ihre Arbeit gebührenden
Lohn hinaus an die Getreide Bringenden Forderungen stellten, zum Nutzen seiner Untertanen
den Müllern verbiete, vom Getreide mehr als eine gestrichene, vom Malz mehr als eine gehäufte
Metze, sowie auch Geld zu nehmen. — Aus d. Orig. Perg. i. Bresl. Stadtarch. Urk. D 16, an
dem an Pergamentstreifen das zerbrochene große Reitersiegel des Königs hängt, abgedr. bei
Korn, Bresl. Urkundenbuch I (1870), S. 134/135.
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Febr. 2 (IIII non. Febr.). Breslau (actum Wrat., i. d. Wohnstube des Offizials). Apeczco,
Breslauer Domherr u. Offizial, bek., daß vor ihm standen H. Dietrich, Abt des Klosters Kamenz,
u. Hanco, Sohn des Cunad, Scholzen zu Tirpicz (Türpitz, Kr. Strehlen). Letzterer habe frei-
willig bekannt, daß er dem gen. Kl. verpflichtet sei, einen jährl. Zins v. 61/2 Mk. für seinen
Vater C. v. T. in u. auf der Scholtisei, der Mühle, dem Kretscham u. auf allem seinen Besitz
1) Der ausstellende Notar ist nicht genannt. Die Fassung des Textes mit den gen. Eventualmöglichkeiten
läßt als Herstellungsort der Urk. die kgl. böhm. Kanzlei annehmen.
2) Ponatur ad homagia Polonorum be-
deutet die Verfügung, diese Urkunde soll ins Archiv zur Abteilung Polonorum gelegt werden, die die schlesischen
Lehnsurkunden enthielt. Dieses Archiv wurde dann v. K. Karl IV. auf Schloß Karlstein, unter Ferd. II. nach
Wien gebracht u. kürzlich nach Böhmen zurückgegeben. Es ist auffällig, daß diese Urk. sich noch im
böhmischen Kronarchiv befindet u. daß Hzg Johann von Steinau sie sich nicht hat zurückgeben, bzw. durch
Zerschneiden oder Entfernung des Siegels hat ungültig machen lassen, denn sie ist nicht perfekt geworden.
Obgleich nämlich in ihr alle möglichen Verwahrungen dagegen ausgesprochen werden, daß ihre Gültigkeit an-
gefochten werden könnte, geschah es doch. Die Brüder dieses Herzogs v. Steinau, die sich bei seiner Kinder-
losigkeit als Erben dieses Gebietes ansahen, protestierten gegen diesen Vertrag. Vielleicht waren diese
Steinauschen Länder auch schon verpfändet u. K. Johann z. Z. nicht in der Lage, die Pfandsummen auf-
zubringen, oder es tat ihm selbst dieser Vertrag leid, da ihm bald ein lockenderes Ziel winkte. Vielleicht ist
auch eine Zeitlang dieser Vertrag in Gültigkeit gewesen, während welcher Zeit der König dem Herzoge
Boleslaw v. Brieg-Liegnitz das Territorium Lüben verpfändete, wie die Urk. v. 15. Januar 1337 (Lehnsurkk.
I, 309) annehmen läßt, u. dann vom Könige einfach selbst für ungültig erklärt worden, denn schon am 4. Jan.
1337 verleiht er dem Hzg Heinr. v. Jauer das Glogauer Gebiet auf Lebenszeit u. tauscht dafür von diesem das
für die Krone Böhmen u. für ihn weit wichtigere Görlitz ein. Vgl. Wlad. Milkowitsch, Uber die Zeit des güt-
lichen Ubereinkommens zwischen K. Joh. v. Böhmen u. Hzg Joh. v. Steinau i. d. Zeitschr. f. Gesch. Schlesiens
Bd. XIX (1885), S. 312/313.