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Titel
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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 193
.
Anhang. a) Ergänzungen. b) Berichtigungen.
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daß er nicht zögern solle, dem Kg v. Polen sich ohne besonderen Antrieb (absque fermenti
admixtione cuiuslibet) treu u. gehorsam zu bezeigen. 5. Uber die Mitteilung, daß der Meister
u. die Brüder des Deutschen Ordens den zwischen Kasimir u. ihnen wieder geschlossenen Frieden
(pacem reformatam) neuerdings nicht beachten wollen, wundere er sich, da sie sich selbst durch
ihren Nuntius bei ihm darüber beschwert hätten, daß nicht durch sie, sondern vielmehr durch
d. Kg v. Pol. das Zustandekommen der Wiedererneuerung dieses Friedens verzögert werde. Er,
der nicht allein in jenen Gebieten, in denen wegen der Nachbarschaft der Ungläubigen den kath.
Fürsten u. Magnaten am meisten Friede u. Eintracht nottue, sondern in allen Grenzen der
Christenheit vollsten Frieden wünsche, sei aber bereit, zwischen Kasimir u. dem Orden zur Her-
stellung wechselseitiger Eintracht nach Kräften zu vermitteln. Mit dem Ausdruck der Freude
über den durch d. Kg v. P. in s. Reiche geschaffenen Zustand des Friedens u. des Rechts, bittet er
ihn, die Kirche in den Prälaten u. geistlichen Personen seines Kgreichs nach Gebühr zu ehren,
u. empfiehlt sie in Ausübung ihrer Rechte u. Freiheiten seiner kgl. Gnade, sowie die Armen,
Waisen, Witwen etc. seinem Schutze. — A. d. päpstl. Reg. abgedr. b. A. Theiner, Mon. hist.
Hungariae I, 610/611. Vgl. S. 168 Anm. 2.
5763а
b) Berichtigungen zu:
5315. Signatur zu verbessern in Y 3 xxx u. yvy. Beide Abschr. d. Bresl. Stadtarchivs haben
Herm. v. Widet, von Schmotz, etc.
5317. Bretze = Bresa, Groß- b. Wangern, Kr. Bresl.
5324. Cirner bei Kanth kann nach Ansicht des H. Dr. iur. v. Loesch auf Ober Stephans-
dorf, Kr. Neumarkt, nicht mit Tschirnau, Kr. Neumarkt, erklärt werden, weil dieses dicht bei
Auras u. Lissa, also weder im Halt Kanth, noch überhaupt in Bolkos II. Fürstentum liegt. Cirner
besteht anscheinend nicht mehr, die Mühle lag an der Weistritz oder dem Striegauer Wasser.
5345. Nach Mitteilung des H. Prof. Dr. Dr. Wendt sind die von der Stadt Breslau ge-
meinsam mit Wirsing angelegten Mühlen die Vorder- u. die Mittelmühle.
5368. Diese Urkunde gehört i. d. J. 1324 (vgl. d. Gegenurk. Reg. 4374) u. bezieht sich nach
Auskunft des H. Prof. Dr. Dr. Wendt ebenso wie Nr. 4411 nach einer hdschriftl. Geschichte der
Bresl. Mühlen von Markgraf (Bresl. Stadtarch., Lose Akten, Mühlen) auf die beiden, wahrscheinlich
unter einer Verwaltung stehenden Mühlen an der Stadtohle: die Ketzel- u. die Siebenrademühle.
Die „untere Mühle" ist die Siebenrademühle. Der „Weg bei den Wagnern" sind wahrscheinlich
die Hinterhäuser; vgl. Markgraf, Straßen Breslaus S. 140.
5370. Der mit Raslowicz bezeichnete Ort läßt sich nicht mit Bestimmtheit als Heidänichen
nachweisen. In Anm. 4 soll es nicht C. d. Sil. XX, sondern XXII heißen.
5384. Petircowicz ist wohl eher mit Peterwitz, Kr. Breslau, als mit Gr. Peterwitz, Kr. Neu-
markt, zu erklären, ef. Reg. 5619; die Ableitung des Bresl. Patriziergeschlechts Watzenrode
(C. d. Sil. XI, 127) von Weizenrodau b. Schweidnitz ist, wie H. Dr. iur. v. Loesch unter Hinweisung
auf Pfotenhauer, Urkdbch d. Kl. Kamenz, C. d. Sil. X, 102 Anm. 1, berichtigt, nicht angängig, da
Weizenrodau nie Waczenrode, sondern stets Weisinrode od. ähnlich gelautet hat. Watzenrode
ist eine Wüstung in Oberhessen. Danach sind auch die Register i. C. d. Sil. XVIII, S. 387 u.
C. d. Sil. XXII, S. 278 sub Weizenrodau zu berichtigen.
5387. Hzg Bolko (II.) v. Fürstenberg-Schweidnitz bestätigt der Stadt Landeshut die von
seinem Altervater Hzg Bolcke v. Lemberg (Löwenberg) bei ihrer Gründung verliehenen Privilegien.
Mit Rücksicht auf die Urk. v. J. 1249, Reg. 687, wurde als Hzg Bolcke v. L. der Ausst. der
Urk. v. J. 1249, Hzg Boleslaw I. v. Schlesien u. Polen, angenommen. Allein der Ausdruck Alter-
vater (Großvater) u. die Bezeichnung des Hzgs Bolcke als Herrn v. L. weist auf Hzg Bolko I.
v. Schweidnitz-Jauer hin, der sich nach dem am 25. April 1286 erfolgten Tode seines Bruders
Bernhard (Grotef. I 35) infolge Erbteilung fortan Herr v. Löwenberg nannte, cf. Reg. 1993, bis
Codex diplomaticus Silesiae XXIX.
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