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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
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1335.
zahlte für diese Restbeträge 20 Mk. Ebenso zahlte der Glog. Kustos Gallus für dieselben Reste 155 Mk.
kleiner Gr. [Vermerk d. Revisors: gebilligt, 375 Mk.]. Summa Summarum der ganzen durch den
päpstl. Einnehmer i. d. Bresl. Diözese sowohl an rückständigen Zehnten wie an Schuldleistung des
gen. Bischofs eingezogenen Beträge: 1681 Mk. 201/2 Sk. u. 4 Pf. — A. d. Vatikanischen Registern
abgedr. i. d. Acta Cam. Apost. (Mon. Pol. Vatic.) ed. Dr. Joh. Ptašnik I (Krakau 1913), S.356/368. Den
früher von Theiner i. d. Mon. Pol. et Lith. I, 139 ff. besorgten, jedoch sehr fehlerhaften u. unvoll-
ständigen Abdruck hat Al. Schade f. s. Arbeit über die Einteilung des Bistums Breslau i. d. 1. Hälfte
des 14. Jahrh., abgedr. i. d. Zeitschr. f. Gesch. Schl. VII (1866), S. 285 ff., zugrunde gelegt 1). 5409
1335—1342. Ausgabenberechnung des päpstl. Nuntius Galhard de Carceribus, die er im
Interesse des päpstl. Stuhles während seiner Sendung nach Polen gemacht hat: u. a. einem Läufer
10 Skot für das Tragen der Exkommunikations- und Interdiktsbriefe an die Archipresbyterate
(sedes), die gegen die Zahlung des Peterspfennigs rebellisch waren, nämlich nach Ratibor, Teschen,
Sohrau (Zarensem sedem), Gleiwitz u. Kosel; ferner dem Nik. 10 Gr. für das Tragen von Zitations-
briefen gegen Nik. v. Banz u. Heinr. v. Drogus 2) u. von Ermahnungsschreiben gegen alle, die Mag.
Peter v. Alvernia i. s. Registern hinsichtlich des sechsjährigen Zehnten i. Stadt u. Diözese Breslau
als rückständig bezeichnet hat; ferner nach Thorn einem Läufer mit Briefen gegen den Herzog v.
Brieg 3) u. andere Ungehorsame für s. Ausgaben u. Mühe 151/2 Skot; weiter gab er, als der Archi-
diakon v. Oppeln ihm die bei dem Bresl. Bischofe u. dem Oppelner Kapitel niedergelegten
Gelder brachte, für die von diesem u. seinem Gefolge (familia) i. d. Stadt Krakau gemachten
Ausgaben 3 Vierdung; ferner gab er 1 Mk. großer Gr. dem Jesko Coyn dafür, daß er ihn, als
er selbst im Auftrage des Papstes nach Ungarn reisen wollte 4), an den Bresl. Bischof, an den
Posener Bischof, an den Abt v. St. Marien (Sandstift) i. Bresl., an den Glogauer Dechanten, an
den Glog. Kustos u. an den Oppelner Archidiakon zur Einziehung ihrer rückständigen Gelder
und mit Rechtsurteilen gegen sie sandte; weiter gab er dem öffentlichen Notar Nik. v. Masowien,
den er mit Exkommunikations- u. Interdiktsbriefen gegen die Bresl. Bürger u. die andern säumigen
Zahler des Peterspfennigs innerhalb der Bresl. Diöz. an den Bresl. Bischof geschickt hatte, für
seine Mühen u. Ausgaben 5 Vierdung; ebenso gab er den Läufern, die eine Mahnung gegen alle
in der Bresl. Diözese befindlichen Herzöge getragen haben, in deren Machtbereich der Peters-
pfennig nicht nach der darüber zwischen dem König v. Böhmen u. ihm (Galhard de Carceribus)
getroffenen Vereinbarung 5) gezahlt wird, für ihre Bemühungen u. Ausgaben 6 Vierdung. Als er
darauf abermals nach Breslau mit den Gesandten des Markgrafen (sc. Karl von Mähren) ge-
kommen war, um wiederum diese Herzöge u. die Bresl. Bürger anzuhalten, daß sie gemäß der
zwischen dem Könige (v. Böhmen) und ihm getroffenen und durch den Papst bestätigten Ver-
einbarung zahlten, gab er den Läufern, die die genannten Herzöge zitieren u. ermahnen gingen,
für ihre Mühen u. Ausgaben 5 Vierdung. Die Namen dieser Herzöge, die im Ungehorsam be-
harrten, so daß er sie exkommunizieren u. ihre Länder mit dem kirchlichen Interdikt belegen
mußte, sind Bolko v. Falkenberg, Konrad v. Oels, Wenzel u. Ludwig v. Liegnitz, Heinr. v. Jauer,
Joh. v. Steinau, Nik. v. Ratibor, Nik. v. Münsterberg, Kazimir von Kosel, Heinrich v. Sagan u.
Bolko v. Schweidnitz, außerdem noch die Städte Breslau u. Glogau, die unmittelbar dem Könige
v. Böhmen unterworfen sind und in nichts den apostolischen Briefen, noch dem Könige, noch
1) Der obengen. Aufsatz von Schade u. noch mehr das prächtige, unschätzbare Werk von H. Neuling,
Schlesiens Kirchorte usw. (2. Aufl., 1902), konnten bei den notwendigen Ortserklärungen wiederholt mit Nutzen
zu Rate gezogen werden. Uber die Sachlage selbst hinsichtlich der Gebahrung der päpstl. Kammer bei der
Eintreibung der päpstlichen Geldforderungen unterrichten die Arbeiten v. Dr. B. Maydorn, Der Peterspfennig
i. Schlesien bis in die Mitte des XIV. Jahrh. i. d. Zeitschr. d. V. f. Gesch. Schlesiens Bd. XVII (1883), S. 44 ff. u.
von E. Hennig, Die päpstlichen Zehnten aus Deutschland i. Zeitalter des Avignonesischen Papsttums usw. Königs-
berger Dissertation (gedr. Halle a. S.) v. J. 1909. 2) S. über beide das Register. 3) Boleslaw III. v. Liegnitz-
5) Vgl.
Brieg, vgl. Grotefend, Stammt. d. schles. Fürsten 1, 45. 4) Im J. 1338, vgl. Ptašnik a. a. O. S. 340.
dazu Maydorn, Der Peterspfennig i. Schlesien usw. i. d. Zeitschr. f. Gesch. Schl. XVII (1883), S. 55/56.