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Titel
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Andenken
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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 54
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1335. Juli.
Juli 25 wie oben. Liegnitz. Derselbe (wie ob.) gelobt den Liegnitzer Bürgern, keinem
Fremden Schulden halber freies Geleit in Stadt u. Gebiet geben zu wollen ohne Zustimmung des
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Rates. Z. wie vorher. — A. d. Orig. etc. wie vorher S. 72.
Juli 25 wie vorher. Liegnitz. Derselbe (wie ob.) verlegt den Bartholomäusmarkt zu Liegnitz
auf Allerheiligen. Z. wie vorher. — A. d. alten Privilegienbuch i. Liegnitzer Stadtarch. abgedr.
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wie vorher S. 73.
Juli 25 wie oben. Liegnitz. Derselbe (wie vorher) gelobt für sich u. seine Erben den Liegnitzer
Bürgern, daß alle Jahre ewiglich nicht mehr als 30 Mk. Münzgeld gefordert werden sollen.
Z.: H. Jeske Buzewoy, H. Jeske v. Berndorf, Hannos von Rimberc, Hannos Sczirmer, Otto
Buzwoy, Heinr. v. Landiskrona u. Hannos v. Schellendorf hzgl. Landschreiber, Ausf. dieses. —
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A. d. alten Privilegienbuch etc. abgedr. wie vorher S. 73/74.
Juli 25 (i. f. b. Jacobi). Namslau. Bolezlaus, Herzog v. Schlesien u. H. zu Liegnitz u. Brieg,
bek., daß vor ihm die ehrbare Frau Kunegundis, Witwe des Eberhard v. Borow, u. ihr Sohn
Simon e. Zinshufe in Symilwicz (Simmelwitz) i. s. Namslauer Gebiet, von der jährlich zu
Michaelis 1 Malter Dreikorn u. 1 Vierdung Zins zu entrichten sind, der Namslauer Bürgerin-
Elisabeth Stintbirynne u. deren Erben ohne Dienst zu Erbrecht verkauft u. aufgelassen haben.
Ferner verzichten Frau Kunigunde u. ihr Sohn Simon auf das oberste Recht, die Geschosse,
Münzgelder, jederlei Zahlungen, Ehrungen, Lasten, Angarien u. Perangarien über gen. Hufe
gegen 16 Skot Gr. unter Vorbehalt des Rückkaufs für diese Summe. Der Herzog bestätigt dies
alles. Z.: Die hzgl. Getreuen Barutha von Schachow (rect. Stachow), Gersau (rect. Mersau)
v. Pogrella, Schenco v. Schonow, Fulco (rect. Sulco) v. Smedisdorf (Schmitzdorf)1), Herm.
Theonaga (! rect. Thuringus, Döring), Ticzco v. Tarnnewelt (Tannenfeld)2) u. Joh. hzgl. Notar,
Ausf. dieses. — Bresl. Stadtarch. Fehlerhafte Abschr. des 18. Jahrh.3) vom Orig., wo das Siegel
folgendermaßen beschrieben wird: „Das angehangte Sigill ist ein sehr schwer, aber schadhaftes
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Sigillum equestre. Das Pferd ist mit einer Wappendecke.
Juli 25 (an sante Jakobstag). Schweidnitz (Swidnicz). Herzog Polke, Fürst v. Schlesien,
H. zu Fürstenberg u. zur Schweidnitz, bek., daß er seinen Kaufleuten zur Schweidnitz das Geld,
„das do heist dickortgelt“, unter seinem Kaufhause von Mich. an auf 3 Jahre dafür gegeben
hat, daß sie seine Bitte erfüllt u. sich mit seinem Bürger Hannes Hanman verglichen haben. Er
gelobt den Kaufleuten, ihnen um dieser Sache willen nichts nachtragen zu wollen, sondern sie zu
fördern und ihr gnädiger Herr wie vordem zu sein 4). — Schweidnitzer Ratsarchiv Nachtrag 4/25.
Ehemals im Besitz der dortigen Kammerherrn und Gewandschneider. Orig. Perg., v. dessen Be-
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sieglung sich nur der Pergamentstreifen erhalten hat.
Juli 30 (III kal. Aug., p. a. primo). ap. Pontem Sorgie dioec. Avignon. P. Benedikt XII. be-
auftragt die Cistercienseräbte von Cisterz, de Firmitate (Ferté), Pontiniaco (Pontenay), Clara
Vallis (Clairveaux) u. Morimund in den Diözesen Châlons s. S., Auxerre u. Langres eine Zusammen-
stellung der Besitzungen und Einkünfte sämtlicher ihnen untergebenen Klöster an ihn einzusenden.
— Bresl. Diözesanarch. Urk. Pfarrarch. Heinrichau. Transs. v. 11. Juni 1336 (s. das.). 5485
— Juli 30. K. Joh. v. Böhmen läßt ein Aufgebot in Böhmen, Mähren u. Schlesien zum Kriege
gegen den Kaiser Ludwig u. die österreichischen Herzoge ergehen. — Petrus Zittav. III, 10, 520,
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vgl. Werunsky, Gesch. K. Karls IV. I, 137.
3) Die Vorlage hat die Jahreszahl 1315. Dies ist unmöglich,
1) Vgl. Reg. 5276.
2) Vgl. Reg. 4253.
da i. J. 1315 Hzg Bol. noch kein Reitersiegel führte u. Namslau erst seit 1323 besaß. Nach den Zeugen würde
das J. 1335 noch am ehesten passen, wiewohl er am selben Tage gleichzeitig in Liegnitz urkundet, vgl. Reg. 5479.
Ob das Jahr 1345 in Betracht kommen kann, entzieht sich der Beurteilung, weil a. d. J. nur 3 Urkk. des H.
Bol. v. 15. II. dd. Brieg betr. Peiskerau, Kr. Ohlau, v. 20. VIII. dd. Ohlau betr. Ohlau u. 12. XI. dd. Brieg betr.
Brieg, bekannt sind. 4) Um das, das sy unse bete getan haben und sich bericht habin mit unsim burger Hannes
Hanman, das unse wille und unse wort ist, und geloben auch das, das wir den kaufleute keine um diselbe
sache vordenkin wallin, sundir sy vurdirn vallin und ire hulde hire vellin sin gleichir wis als vor.