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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
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1331. September, Oktober.
Matthiasstift 103 mit dem an Pergamentstreifen hängenden Siegel des Ausstellers in
rothem Wachs.
[5047
o. O. Heinrich, Herzog von Schlesien, Herr von Breslau und zu Glatz,
bekennt, dass mit seiner Zustimmung Janko Radak seinen halben Besitz in
Raschkendorf (Raschdorf, Kr. Neumarkt), der einst dem Neumarkter Bürger
Lambert Sechsbecher gehörte, ferner eine Hufe aus der anderen Hälfte mit
Wiesen sowie die ganze Mühle dem Pasko von Kumaysa (Kamöse) und dessen
Sohn Heinrich Wende frei von allen Diensten mit Ausnahme der Lieferung eines
halben Wagens mit einem Achtel Märzenbier an das Breslauer Klarenkloster (vgl.
Reg. 4248) aufgelassen hat. O. Z. Nur i. e. Auszug vom Or. i. e. Urkundenverz.
v. J. 1576 i. Bresl. Staatsarch. F. Breslau III 24 C, fol. 58b/59 erhalten. [5048)
Sept. 24 Breslau. Ankunft König Johanns von Böhmen, vgl. unten No. 5062 den Reise-
oder 25. bericht des kgl. Notars Heinrich.
Sept. 29. Breslau. Johann, König von Böhmen und Polen, Graf von Luxemburg,
vig. s. Mich bestätigt den Erbwächtern seiner Burg Glatz alle ihre Rechte und Freiheiten mit
dem Befehl an seinen dortigen Burggrafen, dieselben genau zu beobachten. Sie sollen
im Dorfe Pilucze (Piltsch) 4 Hufen weniger 3 Ruthen haben. Die Burggrafen müssen
ihnen auf der Wache eine grosse Kanne Bier geben. Schlafend betroffene Wächter
darf der Prokurator der Burg um 6 kleine Pfennige pfänden. Zu andern Arbeiten
ausser dem Mälzen und Brauen dürfen sie nicht herangezogen werden. Ferner
haben sie freies Holzrecht für ihre Bedürfnisse und ihre Gerichtsbarkeit ausschliesslich
vor dem Burggrafen sowie das Recht, bewaffnet die Stadt zu betreten, ohne dass
der Stadtrichter oder ein anderer sie deshalb pfänden darf. Ausserdem hat ihnen
der Burggraf jährlich zwei Gewebe graues Tuch zur Kleidung zu reichen. O. Z.
Abgedr. aus dem Privilegienbuch der Grafschaft Glatz des XVI. Jahrh. bei
Tzschoppe und Stenzel, Urkundensammlung etc. S. 533/534 und nach einer Abschr.
vom Or. bei Volkmer und Hohaus, Geschichtsqu. der Grafsch. Glatz I, 51/52. [5049)
Glogau (dat. et act.). Johann, Herzog von Schlesien und Herr zu Steinau,
bekennt, dass er das von seinem Vater weiland Heinrich und seinem Bruder weiland
Prymko auf ihn gekommene Erbrecht an Stadt und Land Glogau mit allen
Rechten und Zugehörungen an Johann, König von Böhmen und Polen, Grafen
von Luxemburg, und dessen Erben um baare 2000 Mk. Polnischer Zahl, die
Mark zu 48 Prager Gr., verkauft und in Gegenwart der Fürsten und Herren
Bolezlaus, Herzogs von Schlesien und Herrn zu Liegnitz, seines (des Herrn
Johann) Bruders Konrad, Herzogs von Glogau und Herrn zu Steinau, Bischofs
Wytigo von Meissen und anderer edlen Herren aufgelassen und die zu diesem
Behufe vor dem Hause des Glogauer Bürgers Heinrich, Sohnes des weiland
Eckard, dem derzeitigen Aufenthalt des Königs, zusammengerufene Glogauer
Bürgerschaft ihres Treueides entbunden und auf jedwede späteren Ansprüche und
Okt. 1.
b. Remigii.
Sept. 22.
crast. Mathei.