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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
Strana 182
a
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1333. März.
März 24.
vig. annunc.
Dom.
kirche in Boleslavia (Bunzlau) in der Breslauer Diözese, ein Kanonikat der
Breslauer (Dom-)Kirche. Exekutoren wie vorstehend. Ebendaselbst. [5211)
Breslau in domo lapidea curie nostre. Nanker, Bischof von Breslau, bestätigt,
dass vor ihm Peter, der Sohn des weiland Breslauer Bürgers Walther de
Pomerio, unter Zustimmung seines Bruders Nikolaus und auf Rath seiner
Freunde verkauft hat einen Theil seines Erbgutes bei Sczytnik (Scheitnig),
welches Leerbuthel (Leerbeutel) genannt wird, nämlich 31/2 Hufen zu Erbrecht
um 18 Mk. gangbaren Geldes dem Abte und dem Stift zu St. Maria auf dem
Sande bei Breslau und investirt per capucium den Abt und mit ihm das
Kloster. Z.: die Herren des Domkapitels Nikolaus von Banz, Magister Goschco,
Symon von Marschow, Heinrich von Würben der Jungere und die Breslauer
Bürger Lutheo von Waldow und Heynmann David, Peter Protonotar, Ausfertiger
dieses. Aeltestes Kopialbuch des Sandstiftes aus dem Ende des XIV. Jahrh.
[5212
D 17, No. 55 im Bresl. Staatsarch.
Kloster Czarnowanz (datum). Prothiva, Propst, Gottfrid, Prior, Thalislawa,
Priorin, und der ganze Konvent des Prämonstratenserklosters Domus Dei (Czarnowanz)
in der Breslauer Diözese gestatten den (Gebrüdern) Wenzel und Stanco Cira,
Söhnen des Stozo, die Erwerbung der Schultisei in dem wüsten Dorfe Byrnicze
(Brinitze), welche Schultisei Stozo okkupirt hatte, frei von allen herzoglichen Angarien
unter der Bedingung, dass die Schulzen daselbst mit den von ihnen angesetzten
Einwohnern im ersten Jahre 20, im zweiten 30, im dritten und dann weiter
40 pokowones (czech. okow, lat. urna, als Maass besonders für Honig, vgl. z. B.
oben 1309 März 9 Reg. No. 3044 = 1/2 Topf oder 1/4 Tonne nach Cod. dipl.
Sil. I, 179) Oppeler Maass nebst einem halben Steine Wachs jährlich an das
Stift zinsen und die Zehnten vom Dreikorn, Korn, Hafer und Erbsen, oder, falls sie
die nicht säen, Wicken. Die Schulzen werden haben 5 Hufen frei vom Dienst und
jeglicher Zahlung, eine Schenke, eine Mühle mit dem Wehr, eine Quart von jedem
Flosse (ligatura), und von den Waldarbeitern werden sie, damit sie die Wälder
um so treuer hüten, die Hälfte der Erträge einnehmen, die andere Hälfte an das
Stift abführen. Ein Floss dürfen sie alljährlich den Fluss hinabschwimmen lassen.
Das Kloster reservirt sich bis auf die Waldbienen zwei Hufen, und bei zwei Hufen,
die sich die Schulzen aussuchen werden, sollen diese die Zeidlereien haben. Die
Schulzen haben den dritten Pfennig vom Gerichte, müssen aber den Propst oder
dessen Stellvertreter bei den drei jährlichen Gerichten aufnehmen und ihnen nach
Möglichkeit hülfreich sich zeigen. Der Fischteich im Flusse Prandinicze (1601
Pruschnitz) und das Wehr soll, wenn es fertig sein wird, halb vom Stifte, halb
von den Schulzen im Stande gehalten werden. Z.: des Ausstellers confratres
Mathias Pfarrer von Doberna (Gross-Döbern), Swatazlaus Kustos, Bogusco von
Newodnik (Falkenberg) und Arnold, familiares des Stiftes, Herr Beldo von Proskow
März 20.
XIII kal. Api