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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
Strana 93
1330. März, April.
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die Mühle an der Oder bei Breslau, genannt de Cyndato (Zindelmühle), gegen-
über der den Nonnen von St. Clara gehörigen Muhle nebst zwei Gärten Herrn
Konrad, Abte von St. Vincenz, und dessen Konvente namens eines Testamentes
geschenkt und übergeben haben und investirt den Abt per capucia Conradi et
Bertoldi. Von den zwei Gärten sollen 9 Skot Groschen an Bruder Peczco,
Mönch bei St. Vineenz, lebenslang gezahlt werden, nach dessen Tode aber gleichfalls
an das Stift fallen. Z.: Bruder Peter Mönch bei St. Vincenz, Thylo Notar, Nikolaus
und Pramsyn Diener des Offizials. Jakob, Sohn des Peter von Jelyn, cler. Wrat.,
kaiserlicher Notar, bestätigt Vorstehendes mit Notariatszeichen. Or., von dessen
Siegel nur noch der Pergamentstreifen erhalten, im Bresl. Staatsarch. Vincenz 200. [4930)
März 19. (Breslau). Heinrich, Herzog von Schlesien, Herr von Breslau und in Glatz
f. II p. dom bestätigt, dass Stephan von Krischanowitz dem Breslauer Bürger Johann
Letare.
von Noycz (sonst Nüyz, 1318 Korn Bresl. Urkundenb. S. 103, vermuthlich Neuss
bei Köln) aufgelassen hat 18 Hufen und seinen gesammten Besitz in Stabelwitz
sammt einem Ufer des Flusslaufes der Lessna (jetzt Weistritz) von der Mühle an
bis zum Dorfe Pracz (Herrnprotsch). Nur dieser Auszug aus jetzt verlorenen
Bresl. Landbüchern hat sich erhalten in dem sog. Repert. Froben. auf dem Bresl.
[4931)
Staatsarch. II, 272.
Breslau. Heinrich, Herzog von Schlesien, Herr von Breslau und in Glatz,
bestätigt, dass vor ihm das Kapitel der Breslauer Kreuzkirche, des Herzogs
familiares capellani, nämlich Nikolaus Propst, Hermann von Beczaw Dechant,
Heinrich von Würben Scholasticus, Nikolaus von Banz Cantor und die übrigen
Kanoniker des Herzogs Getreuen den Gebrüdern Hermann, Johann und Nikolaus
von Pastericz, Bürgern von Breslau, ihr Stiftsgut Pastericz (Pasterwitz) über-
lassen haben gegen einen Jahreszins von 12 Mk. und mit dem Rechte, die zwei
Allode zu einem zu vereinigen. Den Zins dürfen die Gebrüder auf 8 Mk. herab-
setzen durch Zahlung von 40 Mk. Dem Stifte bleibt ein Vorkaufsrecht vorbehalten,
und das Gut darf nicht verkauft werden ohne Sicherstellung des Stiftes bezw.
seines Zinses. Z.: des Herzogs Getreue die Ritter Jan von Borsnicz, Albert von
Pac, Johann Plessel, ferner Hermann von Borsnicz, Andreas Radac, Ticzeo von
Rideburg und Herr Otto von Donyn can. Wrat. und Pfarrer in Schweidnitz, Aus-
fertiger dieses. Or. im Bresl. Staatsarch. Kreuzstift 2, dessen Siegel verloren. [4932
April 5. Bythom (Beuthen O.-S.). Peter von Panow verkauft dem vir idoneus Egidius
f. quarta infradie Schultisei in Myleyovice (vielleicht Milowitz in Russisch-Polen, Milsowitz)
dom. qua can-
tatur Dominemit dem dritten Pfennig von den Gerichten, 3 Freihufen, einer Mühle, der Schenke,
ne longe. einer Fleisch-, Brot- und Schuhbank, auch dem Rechte, sich an dem Flusse Ossecz
an der Beuthener Strasse einen Fischteich anzulegen, während er von den
Zeidlereien im Walde, deren er nach Gefallen neue einrichten darf, zwei Theile
des Ertrages an den Aussteller abzugeben hat. Diesem Letzteren hat von den
März 24.
vig. annunc.
b. Mar. virg
glor.