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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
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1331. Januar.
Petschko von Rosendorf, Nikolaus von Nieblschütz herzoglicher Protonotar. Spätere
Abschrift aus dem Familienbuche (XVI. Jahrh.) im Besitze des Herrn General-
landschafts-Repräsentanten Pförtner von der Hölle in Breslau. Die Echtheit ist schon
[4993)
wegen der Zeugen stark verdächtig.
Reichenbach. Bolko, Herzog von Schlesien und Herr von Fürstenberg etc.
(sic), bestätigt auf Bitte des damaligen Propstes Johann die einst durch Heinrich,
Bischof von Breslau, unter Beistand Herzog Bernhards, Bruders des Ausstellers,
ausgeführte Stiftung einer Propstei nebst Kirche vor Reichenbach für die Brüder
des hl. Grabes zu Jerusalem, dotirt von dem bischöflichen Tische mit einem
predium, Gärten, Zinsen und Zehnten, welche Propstei er, wie aus des Bischofs
Privileg zu ersehen (Bischof Heinrich I. 1315 Juli 7 0. No. 3505, vgl. auch die
Urk. Herzogs Bernhards vom 16. November 1312 No. 3322), dem Propste oder
den Brüdern des Hospitals oder Klosters zu Neisse überwiesen und inkorporirt
hat unter Hinzufugung eines Zinses von 41/2 Malter 11/2 Scheffel Korn und 9 Vierdung
1 Skot, gewöhnlich „nachzins“ genannt, auf dem Dorfe Media Pilavia (Mittel-
Peilau), welchen Zins Herzog Heinrich von Breslau gen. Probus dux (von der
hier geradezu verwirrend herangezogenen Mitwirkung Heinrichs IV. bei dieser Sache
thut auch die erwähnte Urk. von 1312 Erwähnung, doch in anderem Zusammen-
hange) den Brüdern zur Propstei vermachte. Z.: die Ritter Hermann von Polkenhan
(der Zeugenname könnte allein schon die Urk. verdächtig machen), Arnold und
Henemann von Peterswaldau, Johann von Hain, Hermann idreich (sic, und zwar
am Anfange einer Zeile mit kleinem Buchstaben, als ob sich hier etwas von der
vorigen Zeile fortsetzen sollte, während doch die vorhergehende Zeile mit Hermannus
schliesst, 1525 Dreith) und Peter Nechri (1525 Nechel) Hofnotar. Im Bresl. Staatsarch.
in einem Transsumt von 1464 und einem zweiten von 1525. Neisse Kreuzstift 215 und 280.
Die Urk. erscheint nach manchen Seiten hin verdächtig, und das Neisser Kreuzstift
weist nächst Leubus von allen schlesischen Klöstern die meisten Fälschungen auf. [4994]
Primko, Herzog von Glogau (und Posen) stirbt und wird in Leubus be-
graben. Der dortige Nekrolog (bei Wattenbach, Mon. Lubens. S. 37) führt den
Todestag an, das Jahr ergiebt sich aus einer Zusammenstellung mehrerer urkund-
licher Anführungen, vgl. Grotefend, Stammtafeln der Schles. Fürsten, Aufl. 2, S. 39,
No. 12. Der Tod Primkos, der bisher hartnäckig die Anerkennung der böhmischen
Lehnshoheit verweigert hatte, erleichterte dann König Johann dessen Anschlag auf
Glogau, vgl. unten zum September d. J.
Jan. 13. Avignon. Papst Johann XXII. bestimmt den Kanonikus von Breslau, Magister
id. Jan. p. a Andreas de Verulis (den bekannten päpstlichen Legaten) zum Exekutor einer
XIV.
Pfründe zu Naumburg a. S. Geschichtsquellen der Provinz Sachsen XXI, 258. [4995
Jan. 23. Schweidnitz in pretorio. Andreas von Brunswic (Braunschweig), angeblich
X kal. Febr.
ind. XIIII. ein Priester, der eines Nachts cum quibusdam mulieribus suspectis von den Stadt-
Jan. 11.
tercio id. Jan
Jan. 11.