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- s. 40: … Poduscha, Erbherr der Dörfer Bresmer (Wüstebriese) und Runczun (Runzen), im Ohlauer Distrikt, mit Zustimmung des Schulzen Konrad von R. an Nikolaus Malinca,…
- s. 41: … des Jesco gen. Mabiken im Dorfe Wirbin (Würben) in seinem Ohlauer Distrikt. Z.: Herr Tammo von Poschewitcz herzoglicher Protonotar, Ulrich von Seyfersdorf,…
- s. 53: … allen seinen Besitz in Ottok (Ottag) an der Oder im Ohlauer Distrikt der Breslauer Kirche abgetreten hat. Z.: des Herzogs Getreue die…
- s. 64: … von Sulcz seine Güter und Erbschaften in Ulyndorf (Eulendorf) im Ohlauer Distrikte an seine Brüder Hermann und Friczco verkauft bat. Z.: des…
- s. 77: … Liegnitz, crastino s. befreit die 4 Hufen in Güntersdorf im Ohlauer Distrikt, auf denen seine Galli. herzoglichen Rechte in General- und Spezial-Geschossen…
- s. 82: … Olsna (Klein-Oels) mit allen dazu gehörigen Dörfern und Einwohnern vom Ohlauer Distrikt und fugt es mit der Gerichtsbarkeit vor dem Brieger Hofrichter,…
- s. 97: … und Gisilher wegen zweier Hufen im Dorfe Wirbna (Würben) im Ohlauer Distrikt dahin friedlich geeinigt haben, dass Frau Margaretha, Wittwe des Jesco…
- s. 163: … des Dorfes Arnoldisdorfh (Arnsdorf, jetzt ein Theil von Klein-Stannowitz), im Ohlauer Distrikt nach den Gewässern (sc. der Oder) zu gelegen, mit den…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
Strana 64
64
1329. Mai.
Cont. I, Fortsetzung, 1284; Balbin, P. V. Epist. publ. 272; Köhler, Cod. Lusat.
Sup., 2. Aufl., I, 285, mit dem falsch aufgelösten Datum September 14, und aus-
züglich bei Emler, Reg. Boh. et Morav. III, 606 aus einer andern Vorlage. [4837
Mai 3. Breslau. Heinrich, Herzog von Schlesien, Herr von Fürstenberg und in
invenc.s.cruc.Jauer, zeigt dem deutschen Kaiser Ludwig den vorstehend erwähnten Verkauf
an und bittet um Bestätigung. O. Z. Ludewig, Reliqu. V, 558; Lunig, C. Germ.
4838)
dipl. I, 983; Könler, Cod. dipl. Lusat. Sup., 2. Aufl., I, 275.
Breslau. Johann, König von Böhmen und Polen etc., überlässt es dem Schieds-
spruche der erlauchten Fürsten Heinrich, Herzogs von Schlesien und Herrn von
Sagan, Bruders des Herzogs von Oels, und Bolko, Herzogs von Falkenberg,
des Königs Gegenleistungen festzusetzen für die Lehnsauftragung Konrads, Herzogs
von Schlesien und Herren in Oels. Aus dem altesten Kopialbuche des Oelser
Archivs (XIV. Jahrh.) auf dem Bresl. Staatsarch. p. 1 abgedr. bei Grünhagen und
[4839
Markgraf, Schles. Lehnsurk. II, 16.
Mai 8. Breslau. Boleſlaw, Herzog von Schlesien und Herr in Liegnitz, bestätigt,
s. Stanislai.
dass Ludwig gen. von Sulcz seine Güter und Erbschaften in Ulyndorf (Eulendorf)
im Ohlauer Distrikte an seine Brüder Hermann und Friczco verkauft bat.
Z.: des Herzogs Getreue Stephan von Parschowicz Ritter, Olbert Bavarus, Johann
Rymberg, Thomeko von Michilsdorf, Wernher von Panewicz und Heinrich Landis-
krona und Gerlacus herzoglicher Notar. Or. im Bresl. Staatsarch. F. Brieg 381,
an grünen Seidenfäden des Herzogs Fusssiegel, rückwärts Daumeneindrücke. [4840]
Mai 9. Breslau. Johann, König von Böhmen und Polen und Graf zu Luxenburk,
dinstag n. d gelobt dem Herzog Konrad von Oels, nachdem dieser für alle seine Lande, die er von
sontag
Miseric. dom.seinen Vorfahren und seinem weiland Bruder, Herrn Polke, geerbt hat, des Königs
Lehnsmann geworden ist, ihn in seinen Rechten zu schützen und ihn zu ver-
antworten und zu entwerren gegenüber dem Römischen Reiche (so muss es offenbar
nach dem unten zu erwähnenden Transsumt König Wenzels heissen, nicht Böheimischen,
wie in der Vorlage steht), ob sie umb die manschaft würden angesprochin. Wollte
der König den Herzog oder dessen Nachfolger aus dem Lande fuhren, so soll er
gegen ihn bescheidenlich verfahren, so dass ihm der Dienst nicht zu schwer werde.
Und ob wir mit gewalt oder ander weys ire lant, die sie anerstorben sint von
irem vater, gewinnen odir betwingen, die sulle wir in wider leihen oder gut und
gelt davor geben, nach Rath von 4 Schiedsrichtern, zweien von jeder Partei.
Herzog Konrad und seine Nachfolger sollen zum Empfang der Lehen den König
nicht ausserhalb des Böhmischen Reiches zu suchen brauchen, sollen auch Gewalt
haben, in ihrem Lande Burgen und Vesten zu bauen oder zu brechen, auch Land
und Gut, Städte oder Burgen, die nicht wichbilde haben noch herschaft, zu ver-
setzen, zu verkaufen, eventuell unter Wahrung eines Vorkaufsrechtes für den
Oberlehnsherrn, der auch Pfandschaften immer einlösen darf und seine Lehnrechte
Mai 7.
non. Maji.