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- s. 11: … und Neumarkter Bürgern sowie allen Einwohnern des Breslauer Landes im Königreich Böhmen und allen seinen Landen Zollfreiheit zu gewähren, ferner das Land…
- s. 11: … zu gewähren, ferner das Land in keiner Weise jemals vom Königreich Böhmen zu trennen, nec ipsam (terram) alicui capitaneorum locabimus sub determinata…
- s. 63: … vertauscht zu haben, die jedoch nach seinem Tode an das Königreich Böhmen zurückfallen sollen. Z.: Herr Witko Bischof von Meissen, die erlauchten…
- s. 134: … im Manigoldisgrund (Mannsgrund) herabfliessenden Wasser und bis zur Grenze des Königreichs Böhmen (richtiger der Grafschaft Glatz) mit dem Walde und aller Holznutzung…
- s. 138: … und dass derselbe sie und ihre Erben als Vasallen des Königreichs Böhmen aufgenommen und ihnen ihre Besitzungen zu Erblehen in männlicher Erbfolge…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
Strana 138
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1331. November, Dezember.
öffentlichen Notar. Or. im Bresl. Staatsarch. Vincenzstift 207; von der Besiegelung
durch den Bischof und das Kapitel sind nur die Einschnitte noch erhalten. [5068]
Nov. 23. Zittau (dat.). Herr Otto von Donyn, Pfarrer zu Schweidnitz und Breslauer
altero (!) anteDomherr, belehnt Nikolaus von Albrechtsdorf, Bürgermeister von Zittau,
diem b. Cath.
und Thilo de Grot, Hospitalvorsteher daselbst, mit einer Insel. Z.: Nicht
virg et mart.
schlesisch. Gedruckt i. Carpzow annal. fast. Zittav. I, 141 und daraus bei
[5069)
Köhler, Cod. dipl. Lusat. Super. I (2. Aufl.), 295.
Nov. 29. Tincia (Gross-Tinz, Kr. Nimptsch, dat.). Br. Michael von Tinz, Ordensprior
vig. b. Andr.der Johanniter für Böhmen, bekennt unter Beirath der Komture Dietrich zu
ap.
Brieg, Günther zu Peilau und Konrad zu Lossen (Kr. Brieg), dass Bruder
Kytholo von Kythlicz, Komtur zu Olsna (Klein-Oels, Kr. Ohlau), zu seinem
Seelenheil gewisse Einkünfte seinen Mitbrüdern in Klein-Oels zu einer besonderen
Refektion und Pietanz testamentarisch vermacht hat, nämlich im Dorf Wiese
3 Mk. und 6 Malter Dreikorn, in Güntersdorf von 4 Hufen 4 Malter Gerste, die
Herzog Bolezlaus zu einer besonderen Refektion auf immer geschenkt hat und
in Polnisch Brylow (Breile) von 15 Hufen die Feldzehnten, deren Rückkaufs-
recht um 4 Mk. jährlichen Zinses dem Breslauer Bischof zusteht (vgl. Cod. dipl.
Sil. XIV, B 390), unter der Verpflichtung, für ihn gewisse Lektionen und Messen
zu lesen. Der Schulze des Dorfes Wiese ist verpflichtet, für den Dienst mit einem
Pferde dem Komtur jährlich 2 Mk. zu geben, die fur zwei ewige Lampen verwendet
werden sollen. O. Z. Or. im Gross-Prioratsarch. zu Prag mit dem an Pergament-
streifen hängenden Siegel des Ausstellers in rothem Wachs. In der Bildfläche sind
[5070
drei Waldhorner; die Umschrift lautet: S. fratris Michahelis.
Prag (dat.). Boleſlaw, Wenzel und Ludwig, Herzöge von Schlesien und
Herren zu Liegnitz, bekennen, dass sie mit Rath ihrer Getreuen ihre Lande und
Städte Liegnitz mit der Burg daselbst, Goldberg, Haynov mit anschliessender
Burg, Brieg mit der Burg, Olow (Ohlau), Grottkau, Nempez (Nimptsch) mit
der Burg, Namzslaw (Namslau) mit der Burg, Beroltstat (Bernstadt) mit der
Burg, Chreuczpurg mit der Burg, Bitschin (Pitschen), Lantsperg und
Chunczenstat (Konstadt) mit der Burg, die Schlösser Choczenow (Kotzenau)
und Tyefense (Tiefensee, Kr. Nimptsch) mit allen Territorien und Zugehörungen,
so wie sie dieselben von ihren Vorfahren her frei von jeder Dienstbarkeit besitzen,
ihrem Schwager Johann, König von Böhmen und Polen, Grafen von Luxem-
burg, vor der Domkirche zu Lehen aufgelassen haben, und dass derselbe sie und
ihre Erben als Vasallen des Königreichs Böhmen aufgenommen und ihnen ihre
Besitzungen zu Erblehen in männlicher Erbfolge verreicht hat. Wollen sie eins
von ihren Besitzthümern verkaufen, so darf dies nur an jemanden geschehen, der
bereit ist, das Besitzthum vom König von Böhmen zu Lehen zu nehmen, im
anderen Fall haben sie es dem König selbst anzutragen. Sie befehlen daher allen
Dez. 13.
b. Lucie.