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- s. 11: … und Neumarkter Bürgern sowie allen Einwohnern des Breslauer Landes im Königreich Böhmen und allen seinen Landen Zollfreiheit zu gewähren, ferner das Land…
- s. 11: … zu gewähren, ferner das Land in keiner Weise jemals vom Königreich Böhmen zu trennen, nec ipsam (terram) alicui capitaneorum locabimus sub determinata…
- s. 63: … vertauscht zu haben, die jedoch nach seinem Tode an das Königreich Böhmen zurückfallen sollen. Z.: Herr Witko Bischof von Meissen, die erlauchten…
- s. 134: … im Manigoldisgrund (Mannsgrund) herabfliessenden Wasser und bis zur Grenze des Königreichs Böhmen (richtiger der Grafschaft Glatz) mit dem Walde und aller Holznutzung…
- s. 138: … und dass derselbe sie und ihre Erben als Vasallen des Königreichs Böhmen aufgenommen und ihnen ihre Besitzungen zu Erblehen in männlicher Erbfolge…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
Strana 134
A
134
1331. Oktober.
Herzogs von Breslau, zukommen. O. Z. Aeltestes Breslauer Landbuch im
5058
Bresl. Staatsarch. fol. 1.
Glatz (dat.). Johann, König von Böhmen und Polen, Graf von Luxemburg,
nimmt aus Verehrung für Br. Michael von Thinczia (Tinz), Generalprior des
Johanniterordens für Böhmen, Oesterreich und Polen, und für den Orden selbst
das Dorf Radmericz (Dürrjentsch) mit Allod, Schulzen daselbst und allen seinen
Zugehörungen in seinen Schutz unter Befreiung von allen Lasten und Rechten mit
Ausnahme der höchsten Blutgerichtsbarkeit, die jedoch sein officiatus terre et
districtus Wrat. nur im genannten Dorf unter dem Beisitz des magister domus in
Thincz oder dessen Bevollmächtigten ausüben darf. O. Z. Aeltestes Breslauer
Landbuch im Bresl. Staatsarch. fol. 1; das Or. mit dem an grün-rothen Schnüren
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hängenden grossen Siegel des Königs im Gross-Prioratsarch. zu Prag.
Frankenstein (act.). Bolko, Herzog von Schlesien, Herr von Fürstenberg
und Münsterberg, verkauft den Berg bei dem Dorfe Schönwalde im Franken-
steiner Distrikt, gemeinhin Silberberg genannt, bis zu dem im Manigoldisgrund
(Mannsgrund) herabfliessenden Wasser und bis zur Grenze des Königreichs Böhmen
(richtiger der Grafschaft Glatz) mit dem Walde und aller Holznutzung seinem
Getreuen Kunad von Schönwalde frei von allen Diensten und Steuern. Z.: die
Herren Arnold, Heynemann und Peregrin von Petirzwald, Friedrich Spigil, Arnold
von Rachenow, (alle) Ritter, ferner Hermann Streit und Peter herzoglicher Hofnotar.
Or. mit dem an rother Seidenschnur bängenden Fusssiegel des Ausstellers im
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Bresl. Domarch. Heinrichauer Urkk.
Liegnitz (dat.). Bolezlaus, Herzog von Schlesien und Herr zu Liegnitz,
Okt. 25.
fer.sexta antegestattet seinen Bürgern in Goldberg zur Erleichterung ihrer Schuldenlast,
d. Sym. et
ausnahmsweise (pro hac vice) Einkünfte und Zinsen auf ihre Stadt zu ver-
Jude.
kaufen, jedoch ohne Schaden seines Rechtes und unter vorbehaltener Schulden-
tilgung in besseren Zeiten. O. Z. Or. im Bresl. Staatsarch. Stadt Goldberg 21
mit dem an Pergamentstreifen hängenden stark beschädigten Fusssiegel des
[5061
Ausstellers.
Brünn. Heinrich, Notar des Königs Johann von Böhmen, berichtet dem Abte
von Königssaal, Peter (von Zittau), der König sei nach seinem Weggang von
Prag am zehnten Tage (24. oder 25. September) in Breslau angelangt, wo er
innerhalb weniger Tage von Christen und Juden über 12000 Mk. erpresste, die er
seinen Söldnern überwies. Nach Zusammenraffung eines grossen Heeres begab
sich der König unter Mitnahme von vier zu Breslau empfangenen Kriegsmaschinen
nach Glogau, welche Stadt er zu Erbrecht erhielt und von ihr die Unterthänigkeit
empfing (cf. ob. Oktober 2). Der Glogauer Herzog Bribko (Primko von Glogau)
war nämlich in diesem Jahre ohne Erben gestorben († Januar 11, vgl. Grotefend,
Stammtafeln) und hatte sich zu seinen Lebzeiten mit seinem Lande dem König
Okt. 27.
in vig. Sym.
et Jude.
Okt. 24.
non. kal. Nov
Okt. 19.
XIIII kal.
Nov.