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- s. 11: … und Neumarkter Bürgern sowie allen Einwohnern des Breslauer Landes im Königreich Böhmen und allen seinen Landen Zollfreiheit zu gewähren, ferner das Land…
- s. 11: … zu gewähren, ferner das Land in keiner Weise jemals vom Königreich Böhmen zu trennen, nec ipsam (terram) alicui capitaneorum locabimus sub determinata…
- s. 63: … vertauscht zu haben, die jedoch nach seinem Tode an das Königreich Böhmen zurückfallen sollen. Z.: Herr Witko Bischof von Meissen, die erlauchten…
- s. 134: … im Manigoldisgrund (Mannsgrund) herabfliessenden Wasser und bis zur Grenze des Königreichs Böhmen (richtiger der Grafschaft Glatz) mit dem Walde und aller Holznutzung…
- s. 138: … und dass derselbe sie und ihre Erben als Vasallen des Königreichs Böhmen aufgenommen und ihnen ihre Besitzungen zu Erblehen in männlicher Erbfolge…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
Strana 11
1327. April.
11
April 6.
f. sec. p. d.
Palm.
wohnern zusagt, dass Herzog Heinrich, so lange er lebt, ganz und gar Landes-
herr sein, wenngleich unter Vorbehalt der Lehnspflicht und jede hiergegen
laufende Verfügung, selbst wenn sie von einem böhmischen Könige ausginge, un-
gültig sein solle. Wenn binnen der Zeit ein Lehn vakant wird, illud a nobis debet
suscipi, aber Herzog Heinrich darf es vergeben. Im Kriegsfalle sollen die Burgen des
Breslauer Landes dem Könige offenstehen, unbeschadet des herzoglichen Eigenthums-
rechtes. Z.: des Königs Getreue die Grafen Joffrid von Leiningen und Georg Hirsutus
(der Raugraf), Hinko Birka de Duba Burggraf von Prag, Heinrich von Lipa der Junge,
Otto von Bergow, Benesch von Wartenberg, Heinmann von Duba gen. von Nachod,
Heinrich von Leuchtenburg, Arnold (von) Bittingen und Heinrich der Baier von
Boppard. Aus dem Or. mit dem grossen Reitersiegel des Königs im Bresl.
Stadtarch. abgedr. bei Korn, Bresl. Urkundenb. S. 117, bei Grünhagen-Markgraf,
Schles. Lehnsurk. I, 66.
[4636)
In Ergänzung zu der vorstehenden Urk. ist noch Folgendes zu erwähnen:
König Johann von Böhmen verleiht dem Herzog Heinrich von Breslau die
provincia Glacensis auf Lebenszeit. Chron. princ. Pol. bei Stenzel, Script. rer.
Sil. I, 130; Chr. Pulkawae bei Dobner, Mon. Bohem. III, 282; Peter von Zittau (die
genaueren Angaben oben bei April 4). Die letztgenannte Quelle fuhrt dann noch eine
jährliche Rente von 1000 Mk. als weitere Bewilligung des Königs für den Herzog an.
Breslau. Johann, König von Böhmen und Polen und Graf von Luxemburg,
verspricht, alle Einwobner des Breslauer Landes bei allen ihren Rechten und
Freiheiten zu erhalten und zu schützen, sie a dacionibus seu solucionibus generalis
collecte, que wulgo herna dicitur, als frei anzusehen und sich mit den bisher üblichen
Diensten und Hulfen zu begnügen, auch den Breslauer und Neumarkter
Bürgern sowie allen Einwohnern des Breslauer Landes im Königreich Böhmen
und allen seinen Landen Zollfreiheit zu gewähren, ferner das Land in keiner Weise
jemals vom Königreich Böhmen zu trennen, nec ipsam (terram) alicui capitaneorum
locabimus sub determinata annua pensione, dem Lande auch allzeit nur einen
Eingebornen zum Hauptmanne zu setzen, ferner quascumque terras Polonicales
aut earum partes vel loca ... obtinuerimus, mit dem Breslauer Lande zu vereinigen,
keinen Breslauer Bürger wegen civilrechtlicher Klagen vor ein anderes als das
städtische Gericht, keinen Vasallen oder Einwohner des Landes vor ein ferner
liegendes Gericht ziehen zu lassen, keinem in Breslau oder dem Lande Pro-
skribirten ohne vorausgegangene Verrichtung Geleit oder Aufenthaltrecht zu ge-
währen, die Verhängung des Interdiktes über Breslau sine racionabili et legittima
causa nicht zu dulden, und auch die Belangung von Breslauer Bürgern oder
Lehnsleuten vor einem geistlichen Richterstuhl nur dann zu erlauben, wenn dem
Klerus vor dem Stadt- oder Landgerichte Gerechtigkeit geweigert werde. Z.: wie
vorher, ferner Konrad de Sleyda. Aus dem Or. im Bresl. Stadtarch. mit dem
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