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- s. 20: … Herzog von Schlesien, Herr der Breslauer August 2. quarto nonasund Glatzer Lande, gewährt, da in seiner Stadt Breslau sich Mängel bei dem…
- s. 21: … vollen Zehnten von der zu seinem Allod Corathaw (Koritau) im Glatzer Lande gehörigen Wiese so, dass der jeweilige Komtur den zehnten Haufen…
- s. 99: … Heinrich, Herzog von Schlesien, Herr der Breslauer und fer. sexta Glatzer Lande, bekennt, dass sein Getreuer, der Breslauer Bürger Jakob infra oct.…
- s. 102: … von Schlesien, Herr der Breslauer Aug. 14. vig. assumpc und Glatzer Lande, bekennt, dass vor ihm die Neumarkter Bürger Johann glor. virg.…
- s. 107: … Breslau (act.). Heinrich, Herzog von Schlesien, Herr der Breslauer und Glatzer Lande, bekennt, dass der Ritter Herr Johann Plessel seinen Bergfried (propugnaculum)…
- s. 121: … et dat.). Heinrich, Herzog von Schlesien, Herr der Breslauer und Glatzer Lande, bekennt, dass sein gestrenger Ritter Johann de Reste mit dem…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
Strana 20
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1327. Juli, August.
bruder liegt, in Länge von 46 und in Breite von 16 Ellen verkauft haben. Dieses
Grundstück, ihr Steinhaus und alle ihre jährlichen Einkünfte, welche sie innerhalb
wie ausserhalb der Stadt haben, nämlich auf den Kramen 10 Mk., 6 Mk. auf dem
Kaufhause (in mercatorio), dritthalb Fleischbänke, 14 Stein Talg (sepi fusi),
7 Schuhstände (stationes calciorum), 1 Brotstand, ausserdem 8 Skot auf
einem Brotstand und auf einem zweiten 4 Stein Wachs, ferner ausserhalb der
Stadt auf der Mühle bei dem neuen Kirchhofe 1 Mk., auf den Gärten vor dem
Breslauer Thor 3 Mk. und 4 Skot, vor dem Goldberger Thor 3 Mk. und
1 Skot, vor dem Hainauer Thor aber auf dem Allod des Rudiger gen. Mogalin
2 Malter Gerste, 6 Scheffel Weizen, 6 Scheffel Winterweizen und ebensoviel Hafer
mit 1 Vierdung Groschen — alles dies sollen sie von jeder städtischen Steuer und
Belastung wie auch vom Münzgeld und von der Nachtwache frei haben, während
sie vorher davon die städtischen Lasten mittragen mussten. Für diese Befreiung
überlassen sie der Stadt zu deren Nutzen ihre bisher besessenen 7 Mk. jährlicher
Einkünfte auf der Badstube neben dem Bischofshofe am Ufer der Katczbach
gelegen und von der vectigacio, que schrotammecht vulgariter nuncupatur. Ferner
erhalten sie das Recht, fortan Legate innerhalb des Stadtbereiches für sich und
ihr Kloster mit Einwilligung der Konsuln und der Stadt in Besitz zu nehmen oder
aber, falls Konsuln und Stadt ihre Einwilligung nicht geben, für Geld zu verkaufen,
wobei ihnen die Konsuln getreulich helfen sollen. Weiter gelobt die Stadt, den
jeweiligen Abt mit allen seinen Brüdern und Mönchen in allen ihren Verrichtungen
und Wünschen nach dem Stadtrecht wie die eigenen Mitbürger getreu zu unter-
stutzen. Die Wasser- (resp. Jauche-) Abfunrung, die mitten durch das Steinhaus
und das obengenannte Grundstück geht, soll bleiben und von denjenigen in Stand
gehalten werden, die von früher her dazu verpflichtet sind. Besiegelt mit dem
Stadtsiegel. Abschrift des 15. Jahrh. in dem Leubuser Kopialbuch des Bresl.
[4667]
Staatsarch. D 207, fol. 55b/56b.
Breslau (act. et dat.). Heinrich, Herzog von Schlesien, Herr der Breslauer
August 2.
quarto nonasund Glatzer Lande, gewährt, da in seiner Stadt Breslau sich Mängel bei dem
Augusti.
Brothandel herausgestellt haben, dass oft auch gegen Münze mit dem richtigen
Breslauer Zeichen Brot zu kaufen nicht möglich ist, womit das gemeine Volk
seinen Hunger stillen kann, den Breslauer Rathmannen das Recht, zum all-
gemeinen Besten von Arm und Reich und damit stets genügend Brot vorhanden,
worauf in einer wohl verwalteten Stadt besonders zu achten ist, den freien Brot-
markt zu Breslau nach ihrem Ermessen zu erlauben und zu verbieten, desgleichen
auch für den Sonntag; dagegen soll der bisher herkömmliche freie Brotmarkt am
Donnerstag auch weiter bleiben, auf dass man in seiner Stadt Breslau nicht nur
sein und leben, sondern auch nach den Erfordernissen des menschlichen Lebens gut
sein und gut leben kann. Z.: Herr Jan von Borsnicz Ritter, Albert von Pak,