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- s. 3: … rigorem erbittert. Derselbe sei in der Breslauer Stadt und im Breslauer Lande nicht mehr sicher ; Adressat möge nach Breslau zurückkehren und…
- s. 11: … Heinrich darf es vergeben. Im Kriegsfalle sollen die Burgen des Breslauer Landes dem Könige offenstehen, unbeschadet des herzoglichen Eigenthums- rechtes. Z.: des…
- s. 11: … und Polen und Graf von Luxemburg, verspricht, alle Einwobner des Breslauer Landes bei allen ihren Rechten und Freiheiten zu erhalten und zu…
- s. 11: … auch den Breslauer und Neumarkter Bürgern sowie allen Einwohnern des Breslauer Landes im Königreich Böhmen und allen seinen Landen Zollfreiheit zu gewähren,…
- s. 11: … Polonicales aut earum partes vel loca ... obtinuerimus, mit dem Breslauer Lande zu vereinigen, keinen Breslauer Bürger wegen civilrechtlicher Klagen vor ein…
- s. 65: … Böhmen oder Polen, dagegen vor einem Stellvertreter desselben nur im Breslauer Lande. Falls der Herzog etwas von seinem Lande an einen andern…
- s. 67: … falls jedoch der König dazu einen Stellvertreter deputirt, nur im Breslauer Lande. Bei einem Verkauf oder einer Verpfändung soll das Betreffende zuerst…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
Strana 67
1329. Mai.
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der Oder mit den Städten Wartemberch, Olsna, Mylitsch, Trebenicz,
Trachemburch, Walow, Lubest, Winczk, Herremstat (Gross-Wartenberg,
Oels, Militsch, Trebnitz, Trachenberg, Wohlau, Leubus, Winzig, Herrnstadt) und den
dazu gehörenden Schlössern Ploczk (vielleicht Pluskau, Kr. Wohlau, doch erscheint
auch Plock, die Hauptstadt von Masowien, nicht unter allen Umständen ausgeschlossen,
da ja noch in den Friedensschlüssen von 1335 und 1339 und den Inkorporationen
Karls IV., siehe Schles. Lehnsurk. ed. Grünhagen und Markgraf 1, 4, 5, 10, gerade
Plock und dessen Herr stets in Beziehung zu Schlesien gesetzt erscheint, wenngleich
nicht als Eigenthum des Oelser Herzogs), Prusnicz, Sandewel (Prausnitz und
Sandewalde) zu Lehn aufgetragen, unter Vorbehalt des Rechtes, neue Burgen zu
bauen und alte zu brechen sowie unter Vorbehalt eines Erbrechtes für den Mann-
stamm seiner Brüder Heinrich von Sagan und Johann von Steinau. In einen
Streit des Herzogs mit Klerikern, Bürgern und Bauern wird sich der Oberlehnsherr
nicht mischen, wohl aber dürfen Edelleute, die gegen den Herzog zu klagen haben,
wenn dieser ihnen ihr Recht weigert, sich an den König ziehn, und vor diesem
wird der Herzog Recht nehmen wo immer in Böhmen oder Polen, falls jedoch
der König dazu einen Stellvertreter deputirt, nur im Breslauer Lande. Bei einem
Verkauf oder einer Verpfändung soll das Betreffende zuerst dem Könige angeboten
werden und von dem Letzteren unter allen Umständen zu Lehn gehen, von diesem
auch jede Pfandschaft für die anfänglich stipulirte Summe eingelöst werden dürfen.
Bei einem geforderten Lehndienste über die Grenzen von Böhmen und Polen
hinaus wird der Herzog eine Entschädigung erhalten. O. Z. Aus dem Or. mit
dem Siegel des Herzogs im Wiener Staatsarch. abgedr. bei Grünhagen und Markgraf,
(4844)
Schles. Lehnsurk. II, 19.
Mai 19. Görlitz. Johann, König von Böhmen und Polen und Graf von Luxemburg,
XIV kal. Jun.
verspricht Boleflaw, Herzog von Schlesien und Herrn von Liegnitz, seinem
sororius (Schwager), sich nicht in Streitigkeiten desselben mit Unterthanen von
ihm zu mischen, wofern es sich nicht um feudales et nobiles handelt. O. Z. Aus
einem Transsumt von 1615 abgedr. bei Grünhagen und Markgraf, Schles. Lehnsurk.
I, 305. Der Abdruck bei Schirrmacher, Liegnitzer Urkundenb. S. 62, aus Bitschens
Liegnitzer Privilegienbuche hat trotz der älteren Vorlage einen fehlerhafteren Text. [4845]
Görlitz. Johann, König von Böhmen und Polen und Graf von Luxemburg,
verspricht dem Herzog Konrad von Oels dafür, dass er des Königs Lehnsmanns
geworden, ihm die Stadt Prusnicz (Prausnitz) mit den zugehörigen Dörfern, die der
Herzog an Herzog Heinrich von Breslau gegeben, von diesem wieder einzulösen
oder, falls dies unmöglich würde, eine Entschädigung zu gewähren, welche die zu
Schiedsrichtern erwählten Herzöge Heinrich von Sagan und Bolko von Falken-
berg festsetzen werden. Abgedr. bei Grünhagen und Markgraf, Schles. Lehnsurk.
II, 21, aus dem ältesten Oelser Kopialbuche im Bresl. Staatsarch.
Мai 19.
quarto dec
kal. Jun.
[4846)
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