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- s. 3: … rigorem erbittert. Derselbe sei in der Breslauer Stadt und im Breslauer Lande nicht mehr sicher ; Adressat möge nach Breslau zurückkehren und…
- s. 11: … Heinrich darf es vergeben. Im Kriegsfalle sollen die Burgen des Breslauer Landes dem Könige offenstehen, unbeschadet des herzoglichen Eigenthums- rechtes. Z.: des…
- s. 11: … und Polen und Graf von Luxemburg, verspricht, alle Einwobner des Breslauer Landes bei allen ihren Rechten und Freiheiten zu erhalten und zu…
- s. 11: … auch den Breslauer und Neumarkter Bürgern sowie allen Einwohnern des Breslauer Landes im Königreich Böhmen und allen seinen Landen Zollfreiheit zu gewähren,…
- s. 11: … Polonicales aut earum partes vel loca ... obtinuerimus, mit dem Breslauer Lande zu vereinigen, keinen Breslauer Bürger wegen civilrechtlicher Klagen vor ein…
- s. 65: … Böhmen oder Polen, dagegen vor einem Stellvertreter desselben nur im Breslauer Lande. Falls der Herzog etwas von seinem Lande an einen andern…
- s. 67: … falls jedoch der König dazu einen Stellvertreter deputirt, nur im Breslauer Lande. Bei einem Verkauf oder einer Verpfändung soll das Betreffende zuerst…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
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auch bei einem Verkauf aufrecht erhalten zu sehen verlangen kann. Konrad darf
sein Herzogthum an seine Brüder Herzog Heinrich von Sagan und Hans von
Steinau vererben und, falls zum Brautschatz einer Tochter eine Verpfändung
erfolgt, soll das Pfand um diese Summe durch die Erben eingelöst werden und bei
einem eventuellen Heimfall des Lehns der König als Aussteuer für eine noch
nicht verheirathete Tochter 2000 Schock grosser Prager Pfennige zahlen. Der
König wird sich in die Rechtssachen des Herzogs nicht einmischen, und falls an
ihn appellirt wird, selbst oder durch einen Stellvertreter aus der Zahl der Fürsten
im Lande zu Breslau richten. Würden aber die Herzöge vor den König zitirt,
so sollen sie der Ladung folgen in den Landen Böhmen oder Polen und nicht
weiter. Gegen den Herzog soll man in des Königs Landen nicht mit Pfändung
oder Beschlaglegung vorgehen dürfen, wohl aber gegen dessen Bürgen. O. Z.
Transsumt des Breslauer Domkapitels aus d. J. 1336 im Bresl. Staatsarch. Urk.
Dep. F. Oels No. 77; aus dem ältesten Oelser Kopialbuch (gegen Ende des
XIV. Jahrh.) abgedr. bei Grünhagen und Markgraf, Lehns- und Besitzurkunden
[4841)
Schlesiens etc. II, 17 ff.
Mai 9. Breslau. Heinrich, Herzog von Schlesien und Glogau und Herr von Sagan,
f. III p. domnimmt von König Johann von Böhmen und Polen etc. alle seine Lande diesseits
Miser. dom.
und jenseits der Oder zu Lehen Sagan, Vreinstat (Freistadt), Sprotaw (Sprottau),
Grunemberch (Grünberg), Krozzen (Crossen), Nuenburch (Naumburg a. B.),
Wartemberch (Deutsch-Wartenberg), Malnicz (Malmitz), Pusa (Pause, jetzt
Vorwerk), Pobersberch (Bobersberg), Czulchow (Zullichau), Swibosin
(Schwicbus), Lubnaw (Liebenau), Butnicz (Beutnitz), Bentschicz (Bentschen),
Kopaniz (Kopnitz), Brandatendorf (Brandorf), Netka (Nettkow), Babinmost
(Bomst), Premund (Priement), Prsibow (?), Trebechow (Trebichow oder
vielleicht auch Trebschen, Kr. Zullichau) nebst den ubrigen Festen, Städten etc.,
gelobt dem König Gehorsam und Beistand, unter Vorbehalt des Rechtes, in seinen
Landen neue Schlösser zu bauen und alte zu brechen, und des Erbrechts seiner
Brüder, der Herzöge von Schlesien und Glogau, Konrad, Herrn von Oels,
und Johann, Herrn von Steinau, solange noch der Mannsstamm besteht. Falls
der Herzog mit seinen Geistlichen, Bürgern, Bauern und Juden einen Streit hat,
wird sich der König nicht hineinmischen; falls Adelige des Landes, weil sie im
Lande gegen den Herzog kein Recht erlangen können, sich an den König ziehen,
soll der Herzog vor dem Könige oder einem von ihm zu seinem Stellvertreter
ernannten Fürsten Recht nehmen und zwar vor dem Könige selbst, wo es sei, in
Böhmen oder Polen, dagegen vor einem Stellvertreter desselben nur im Breslauer
Lande. Falls der Herzog etwas von seinem Lande an einen andern Fürsten ver-
kaufen oder verpfänden will, soll er das zuerst dem Könige anbieten, und darf,
falls dieser es nicht will, zur Veräusserung schreiten unbeschadet des Königs
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