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- s. 31: … auf Bitte der Königin Hedwig von Polen den Kanzler der Breslauer Kirche und präbendirten Krakauer Kanonikus Johann Waltheri von Hainau mit einem…
- s. 31: … Waltheri von Hainau mit einem Kanonikat und einer Präbende der Breslauer Kirche. Exekutoren: der Abt des Vincenzklosters bei Breslau, der Dechant von…
- s. 49: … etc., p. a. XIII. die zum bischöflichen Tisch und zur Breslauer Kirche gehören, aber von ver- schiedenen Gläubigern oder durch Provision in…
- s. 53: … in Ottok (Ottag) an der Oder im Ohlauer Distrikt der Breslauer Kirche abgetreten hat. Z.: des Herzogs Getreue die Ritter Stephan von…
- s. 71: … (Steudnitz bei Hainau) Breslauer Diözese mit einem zur Kollatur der Breslauer Kirche gehörenden geistlichen Benefizium. Exekutoren: der Abt des Klosters Rauden, der…
- s. 80: … bis der obgenannte Bischof oder sein Nachfolger im Namen der Breslauer Kirche dem genannten Komtur oder dessen Nachfolger namens der Kommende Klein-Oels…
- s. 82: … Bischofs Nanker, dessen Kaplan er ist, ein Kanonikat an der Breslauer Kirche. Exekutoren: der Archidiakon der Krakauer Kirche, Dominicus Johannis Domherr der…
- s. 99: … streifen erhalten hat. [4955] Juli 6. Posen. Stephan, Dechant der Breslauer Kirche, Domherr zu Posen, ist unter fer. sexta den Zeugen in…
- s. 159: … und hoc čst I1 kal. Sept. das ganze Kapitel der Breslauer Kirche verkaufen zu ihrem und ihrer Kirche Aug. 29. decollat. s.…
- s. 168: … Russisch-Polen) Krakauer Diözese, Peter Crispus, Andreas der Beichtiger, Vikare der Breslauer Kirche. Transsumt des Or. aus dem Jahre 1463, in dem aus…
- s. 207: … seinem bevollmächtigten Vertreter und Anwalt. Z.: Herr Albert Subkustos der Breslauer Kirche und Rudger Pfarrer 208 Nachtrag. 1329. von Strelin (Strehlen). Ausgefertigt…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
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Nov. 17.
XV kal. Dec.
Nov. 17.
XV kal. De
p. a. XIV.
1329. November.
inzwischen verloren gegangenen Bresl. Privilegienbüchern im Repertorium Frobenianum
4888)
Bd. II, No. 295 im Bresl. Staatsarch.
Breslau (act. et dat. in maiori stuba curie nostre episc.). Nanker, Bischof von
Breslau, bekennt, dass vor ihm und seinem Breslauer Domkapitel Br. Kythlo,
Komtur des Johanniterhauses in Olsna (Klein-Oels, Kr. Ohlau), einer- und die
Brüder Mystislaus, Boguslaus und Mathias gen. Konschycz (Kontschwitz,
vgl. Reg. 2540) andererseits geeinigt worden sind. Letztere hatten vorgebracht,
ihr Grossvater, der Ritter weiland Jakob gen. Cusice, hätte beim Austausch seiner
Dörfer Studnicza (Steudnitz, Kr. Goldberg-Hainau ?) und Colunbicy (?) gegen
andere bischöfliche Besitzungen dem weiland Breslauer Bischofe Thomas (II.)
seine auf den genannten Dörfern zu Erbrecht haftenden Nutzungen im Werthe von
jährlich 4 Mk. und darüber verkauft, wofür ihm derselbe die Feldzehnten des
Dorfes Polnisch-Brilow (Breile, Kr. Ohlau) auf solange anwies, als bis er oder
sein Nachfolger ihm oder seinen Erben gesicherte jährliche Einkünfte angewiesen
hätte; da hierüber im Laufe der Zeit zwischen den obgenannten Parteien Streitig-
keiten ausgebrochen sind, werden nun beide freundschaftlich dahin vertragen: der
Komtur soll die Feldzehnten sowohl hinter dem Pflug der Herren als auch der
Bauern jährlich solange in Ruhe geniessen, bis der obgenannte Bischof oder sein
Nachfolger im Namen der Breslauer Kirche dem genannten Komtur oder dessen
Nachfolger namens der Kommende Klein-Oels einen jährlichen Zins von 4 Mk.
in gesicherten Einkünften überwiesen oder doch dafur das entsprechende baare
Geld statt des Zinses ausgezahlt hat. Erst dann fallen die obigen Feldzehnten in
Polnisch-Breile an den bischöflichen Tisch zurüick. Auf Grund dieser freund-
schaftlichen Vereinbarung leisten Mystislaus, Boguslaus und Mathias auf diese
Feldzehnten und ihr Recht darauf in die Hände des Bischofs Verzicht, der sie mit
Einwilligung seines Kapitels dem Komtur mit all dem Rechte, wie es die genannten
Laien hatten, verleiht und per capucium überreicht. Z.: Propst Heinrich von
Baruth, Archidiakon Heinrich, Scholastikus Walther, Kustos Johann, Dechant am
hl. Kreuz Hermann, Kantor am hl. Kreuz Nikolaus von Bancz, Heinrich Drogus,
Konrad Offizial, Arnold von Proczan, Magister Gosco, Breslauer Domherren. Or.
im Prager Gross-Prioratsarch. mit den Siegeln des Bischofs und des Kapitels, von
denen das letztere jetzt fehlt. Vgl. auch Cod. dipl. Sil. XIV, B 390 und 394. [4889)
Avignon. Papst Johann XXII. befiehlt dem Bischofe Ernst von Präneste auf
die Klage seines Schreibers Andreas de Verulis, Breslauer Domherrn, dem
der Bischof Nanker von Breslau die ihm zur Nutzniessung überlassenen Dörfer
und Einkünfte des weiland Breslauer Kantors und Domherrn Veit weggenommen
und für sich verbraucht hat (vgl. 1329 November 1, Reg. 4883), denselben innerhalb
eines peremtorischen Termins zur Rückgabe und Kostenerstattung aufzufordern und
widrigenfalls gegen ihn die Klage vor dem päpstlichen Stuhl anhängig zu machen.