z 286 stránek
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- s. 31: … auf Bitte der Königin Hedwig von Polen den Kanzler der Breslauer Kirche und präbendirten Krakauer Kanonikus Johann Waltheri von Hainau mit einem…
- s. 31: … Waltheri von Hainau mit einem Kanonikat und einer Präbende der Breslauer Kirche. Exekutoren: der Abt des Vincenzklosters bei Breslau, der Dechant von…
- s. 49: … etc., p. a. XIII. die zum bischöflichen Tisch und zur Breslauer Kirche gehören, aber von ver- schiedenen Gläubigern oder durch Provision in…
- s. 53: … in Ottok (Ottag) an der Oder im Ohlauer Distrikt der Breslauer Kirche abgetreten hat. Z.: des Herzogs Getreue die Ritter Stephan von…
- s. 71: … (Steudnitz bei Hainau) Breslauer Diözese mit einem zur Kollatur der Breslauer Kirche gehörenden geistlichen Benefizium. Exekutoren: der Abt des Klosters Rauden, der…
- s. 80: … bis der obgenannte Bischof oder sein Nachfolger im Namen der Breslauer Kirche dem genannten Komtur oder dessen Nachfolger namens der Kommende Klein-Oels…
- s. 82: … Bischofs Nanker, dessen Kaplan er ist, ein Kanonikat an der Breslauer Kirche. Exekutoren: der Archidiakon der Krakauer Kirche, Dominicus Johannis Domherr der…
- s. 99: … streifen erhalten hat. [4955] Juli 6. Posen. Stephan, Dechant der Breslauer Kirche, Domherr zu Posen, ist unter fer. sexta den Zeugen in…
- s. 159: … und hoc čst I1 kal. Sept. das ganze Kapitel der Breslauer Kirche verkaufen zu ihrem und ihrer Kirche Aug. 29. decollat. s.…
- s. 168: … Russisch-Polen) Krakauer Diözese, Peter Crispus, Andreas der Beichtiger, Vikare der Breslauer Kirche. Transsumt des Or. aus dem Jahre 1463, in dem aus…
- s. 207: … seinem bevollmächtigten Vertreter und Anwalt. Z.: Herr Albert Subkustos der Breslauer Kirche und Rudger Pfarrer 208 Nachtrag. 1329. von Strelin (Strehlen). Ausgefertigt…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
Strana 207
1
Nachtrag. 1329.
207
jetzige Pfarrer Jakob im Vertrauen auf weltliche Hülfe die Feldzehnten im Werthe
von jährlich 5 Mk. gewaltsam einzog und zum Nachtheil der Kostenbluter Kirche
wegnahm. Der Prokurator beantragt daher, den Pfarrer Heinrich und die
Kostenbluter Kirche in den Besitz dieser Zehnten zurückzuführen und der Schöbe-
kircher Kirche Stillschweigen aufzuerlegen, auch den Pfarrer Jakob zu einem
Schadenersatz von 15 Mk. und in die Gerichtskosten zu verurtheilen. Der Pfarrer
von Schöbekirch erklärte Obgenannte nicht als seine Richter anerkennen zu
können, worauf diese ihm als nächsten Termin den 23. Februar (crast. kathedre
Petri) zur Vorbringung seiner Einwände und seiner Vertheidigung festsetzten, worein
er aber nicht willigte. Z.: der obgenannte Heinrich von Jescotil, Heinrich Notar
des Breslauer Domkapitels und Tyczco Pfarrer von Oltaczin (Oltaschin). Inserirt
in dem Prozessrotulus v. J. 1329 im Bresl. Staatsarch. Vincenzstift 197b. [4803a
Febr. 19. Die durch Auslassungen verkürzte Zeugenreihe muss folgendermassen ergänzt
werden: des Herzogs Getreue die Ritter Stephan von Parchewicz, Peregrin von
Ebirsbach und Gnevemir von Stachow, ferner Günther von Blankinberg etc. [4809]
Febr. 23. (Breslau). Vor den von Bischof Nanker delegirten Richtern Archidiakon Heinrich
crast. kath.
und Magister Arnold von Protzan bringen die Pfarrer Jakob von Semydrocicz
Petri.
(Schöbekirch) und Stanislaus von Ramolchovicz (Romolkwitz) gegen die
Prokuratoren des Pfarrers von Kostenblut ihre Entgegnung vor. Sie lehnten die
Richter ab, weil diese ohne ihre Zustimmung ernannt worden wären und beriefen
sich unmittelbar auf den Bischof, zumal sie auch arm wären. Ferner müssten sie
die Richter als befangen ablehnen, weil sie Mitbrüder (sc. als Domherren) des
Magister Luthold wären, dessen Familiaris und Freund der Pfarrer von Kosten-
blut wäre ete. Nachdem des letzteren Prokuratoren gegen die Richtigkeit dieser
Einwände protestirt hatten, setzten die Richter den nächsten Verhandlungstermin
auf Sonnabend über 8 Tage (4. März) an. Z.: Herr Stanislaus Breslauer Domherr,
Magister Apeczco und Magister Andreas Advokaten des Breslauer Konsistoriums.
Inserirt i. d. Prozessrotulus v. J. 1329 i. Bresl. Staatsarch. Vincenzstift 197b. [4810 a]
März 4.
IIII non.
Marc. ind.
XII.
März 4.
IIII non.
Marcii ind.
XII.
(Breslau). In der Prozesssache zwischen den Pfarrern von Kostenblut und
Schöbekirch vertagt der allein als Richter anwesende Magister Arnold den
Termin auf tercia feria post dom. Invoc. (14. März), trotz der Proteste der
Pfarrer Stanislaus und Jakob. Z.: Heinrich Notar des Breslauer Domkapitels,
Nikolaus Vikar der Breslauer Domkirche. Prozessrotulus des Vincenzstifts
[4814 a
v. J. 1329 wie vorstehend.
Breslau in der Domkirche. Jakob, Pfarrer von Semydrozicz (Schöbekirch),
ernennt Stanko, Pfarrer zu Ramolchovic (Romolkwitz), in seinem Prozess mit
dem Pfarrer von Costemplot (Kostenblut) zu seinem bevollmächtigten Vertreter
und Anwalt. Z.: Herr Albert Subkustos der Breslauer Kirche und Rudger Pfarrer