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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
Strana 177
1333. Februar.
177
Febr. 14.
Valentini
mart.
in Breslau schuldig zu sein für 80 Mk. jährlich 8 Mk. Zins auf dem Brückenzolle zu
Brieg von denen, die aus Preussen kommen, und dem Holze, das auf der Oder
ankommt oder durchgeht. Wenn die halbjährlichen Zinszahlungen nicht erfolgen, soll
die Stadt Brieg dem Interdikte unterliegen etc. Z.: wie in der nächsten Urk., ausserdem
der Breslauer Offizial Konrad und der Domherr Heinrich von Jescotil (Jäschgüttel).
Aus dem Brieger zweiten Stadtbuche fol. 2 b auszüglich im Cod. dipl. Sil. IX, 84. [5192)
Febr. 11. Breslau. Boleflaw, Herzog von Schlesien und Herr von Liegnitz und Brieg,
in crastino b-bestätigt unter Zustimmung seines Sohnes Wenzel, seiner Barone und Konsuln
Scholastice
virg., hoc estden Herrn Vikaren der Breslauer Domkirche einen jährlichen Zins von 30 Mk.
tercio id. auf der Landvogtei und dem Zolle zu Ohlau, welchen des Herzogs Lehnsmann,
Febr.
Ritter Merbotha von Hayn, ihm abgekauft und den Vikaren überlassen hatte
als Entschädigung für das Landgut Prevorno (Prieborn bei Strehlen) und dessen
Einkünfte. Dieses Gut hatte einst weiland Bischof Thomas II. aus seiner väter-
lichen Erbschaft den Vikaren zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheile geschenkt,
nachmals war es durch den Ritter Jaroflaus von Haberdorph (Habendorf)
und dessen Söhnen okkupirt worden, bis es aus deren Handen Merbotha von
Hayn gelöst hatte (disbrigavit). Z.: des Herzogs Getreue die Ritter Stephan von
Parchvicz (Parchwitz), Borutha von Stachow, Thyczco von Borsnicz, ferner Johann
Rymbere, Wyscho von Schildtbergk, Konrad von Zyczyn (Seitsch), Nikolaus herzog
licher Hofnotar, Ausfertiger dieses. Notariatsinstrument mit dem Notariatszeichen
(während von zwei Siegeln nur noch die Pergamentstreifen erhalten sind) ausgefertigt
durch den Notar Jakob, Sohn des weiland Peter von Jelyn, im Bresl. Domarch.
Der Abdruck bei Heyne, Bisthum Breslau II, 301, Anm. 2, aus einem Kopialbuch
der Domvikare aus dem Ende des XV. Jahrh. (vgl. Cod. dipl. Sil. V, 96) weicht
in der Schreibung der Namen mehrfach ab. In dieser Fassung der Urk. treten
auch noch zu den Zeugen hinzu die Breslauer Kanoniker die Herren Heinrich
Archidiakon, Konrad Offizial, Hermann von Beczow, Heinrich von Würben der
Jüngere, Magister Apeczco Scholastikus von Lebus. Auch die Datumsbezeichnung
in crast. Scholast. findet sich nur hier, nicht in dem Notariatsinstrumente, ebenso
wie die hier oben eingeklammerte Erwähnung von des Ausstellers Siegel. Eine
Vergleichung des Heyneschen Abdrucks mit dem inzwischen auf dem Domarch.
aufgefundenen Or. hat nur geringfügige Abweichungen des Textes ergeben. Dieses
Or. hat sein Siegel eingebüsst, und es scheint direkt ein Schnitt hinein wie zur
[5193]
Kassirung erfolgt zu sein.
Breslau. Heinrich, Herzog von Schlesien, Herr von Breslau und in Glatz,
verkauft sein Dorf Weckowicz (Weigwitz) im Breslauer Distrikt, das er von
seinem Getreuen Johann Colneri und dessen Neffen, den Söhnen seines Bruders
Gysilher, gekauft hatte, sammt allem Zubehör seinem Getreuen Albert von
Kanth, Bürger von Breslau, frei von allen Diensten, a vecturis, araturis, peti-
XXII.
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