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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae. Tomus 22. Regesten zur schlesischen Geschichte 1327–1333
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
286
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 233: Register
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Nachtrag. 1329.
o. J. O. T.
(Juni 21?
vor Sept. 13.
richterliche Entscheidungen dieser Kirche gegen die Pfarrer von Schöbekirch
zuerkannt worden seien; dass die Pfarrer von Kostenblut infolge friedlicher
Vermittlungen von Paul, Lorenz und anderen Pfarrern von Schöbekirch dafür
4 Mk. jährlichen Pachtzins (pensio) empfangen hätten; dass diese 4 Mk. Zins
genannter Herr Jakob ohne Widerspruch wiederholt dem Pfarrer von Kostenblut
gezahlt hätte; dass derselbe Herr Jakob seit drei Jahren im Vertrauen auf weltliche
Gewalt diese Zehnten gewaltsam an sich gerissen hätte; dass diese Zehnten jährlich
5 Mk. werth seien; dass man in Kostenblut und Umgegend darüber allgemein
gleicher Ansicht sei. Neben diesen Klagepunkten (intentiones) wurden von der
Gegenpartei die Fragen (interrogatoria) aufgestellt, u. a. bei den Zeugen: welches
Alters und welcher Sprache, ob Pole, ob deutscher oder anderer Zunge etc. Die
Richter bestimmen darauf jeder Partei als nächsten Termin den 5. Juli (hodie ad
XIIII dies), und der Breslauer Archidiakon entschuldigt sich, dass er wiederholt
abwesend gewesen sei. Z.: Heinrich Notar des Breslauer Domkapitels, der Kleriker
Opeczco u. a. Prozessrotulus des Vincenzstifts v. J. 1329 im Bresl. Staatsarch.
[4858c)
Vincenzstift 197b.
o. O. (Breslau?). Die Klagepunkte (intentiones) des Pfarrers Jakob von Schöbe-
kirch sind folgende. Er will den Nachweis führen, 1. dass die Zehnten, welche
einkommen zu Radacovicz (Rackschütz), Semydrozicz (Schöbekirch), in villa
Arnoldi et fratrum suorum Symonis et Petri und in villa Albracovicz der
Kirche zu Schöbckirch gehören und von jeher seit Gründung der Kirche gehört
haben; 2. dass vor ihrer Gründung genannte Herren und ihre Vorfahren sie als
freie Zehnten der oder den Kirchen, wohin sie wollten, gegeben haben; 3. dass
sie dies nach alter Gewohnheit und kraft des Vorrechts, welches alle edlen
Polen ausüben und ausübten, thaten, wie dies seit Menschengedenken allgemein
in der Breslauer Diözese bekannt ist; 4. dass diese Zehnten innerhalb des
Sprengels der Kirche zu Schöbekirch gelegen sind und mit deren Grenzen zu-
sammenfallen, wie dies von weiland Bischof Johann von Breslau durch ein
Privileg, worüber weiter unten, bestimmt worden ist; 5. dass seit altersher, wie in
der Breslauer Diözese allbekannt, die decime prediales et personales denjenigen
Kirchen gezahlt werden, wo und in welchen der Gottesdienst gehört und die
kirchlichen Sakramente genommen werden; 6. dass die Bebauer jener genannten
Aecker und Ortschaften seit Jahresfrist in genannter Kirche Semydrozicz den
Gottesdienst hören und die kirchlichen Sakramente nehmen; 7. dass er und seine
Vorgänger namens der Kirche in ruhigem Besitz dieser Zehnten gewesen, ohne sie
gewaltthätig, heimlich oder bittweise erlangt zu haben, wie dies offenkundig in
diesen Orten und in der Nachbarschaft ist; 8. dass der Zins von 4 Mk. an den
Pfarrer von K. zu Unrecht gezahlt worden ist, wie dies in Sch. und Umgegend
allgemein angenommen wird. Weiter nimmt er für sich das Recht in Anspruch, diese