z 404 stránek
Titul
I
II
III
IV
Předmluva
V
VI
VII
Obsah
VIII
Úvod
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
Edice
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
260
261
262
263
264
265
266
267
268
269
270
271
272
273
274
275
276
277
278
279
280
281
282
283
284
285
286
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299
300
301
302
303
304
305
306
307
308
309
310
311
312
313
314
315
316
317
318
319
320
321
322
323
324
325
326
327
328
329
330
331
332
333
334
335
336
337
338
339
340
341
342
343
344
345
346
347
348
349
350
351
352
Dodatek
353
354
355
356
357
358
359
360
361
362
363
364
365
366
367
368
369
370
371
372
Rejstřík
373
374
375
376
377
378
379
380
381
382
383
384
385
386
387
388
389
390
391
392
393
394
395
396
Název:
Der Oberhof Iglau in Mähren und seine Schöffensprüche aus dem 13. bis 16. Jahrhundert
Autor:
Tomaschek, Johann Adolf
Rok vydání:
1868
Místo vydání:
Innsbruck
Počet stran celkem:
404
Počet stran předmluvy plus obsahu:
VIII+396
Obsah:
- I: Titul
- V: Předmluva
- VIII: Obsah
- 1: Úvod
- 56: Edice
- 353: Dodatek
- 373: Rejstřík
Strana 33
33
von Beranau (Paranow), Fričko von Mesritsch, an die Frau-von M. wegen
ihres Eisenbergwerkes in Budeš, in einem Streite zwischen marchio Bern-
hardus und dominus Woko de Holenstein 1) aus dem XIV. Jahrhundert; an
Herrn von Wartenberg und Herrn zum Zoll im Jahr 1424; bergrechtliche
an dominus de Hassenstein aus der Mitte des XV. Jahrhunderts, an domi-
nus capitaneus de Voitsberg rücksichtlich der Bergwerke St. Katharein und
St. Georg vom Jahr 1450, an Herzog Karl von Münsterberg in Schlesien,
Herrn zu Oels und Grafen zu Glatz im Jahr 1510, an Herzog Heinrich von
Sachsen im Jahr 1512, an Heinrich Rabstein wegen seines Antheils am
Silberberg, an Herzog Heinrich von Münsterberg wegen seines Bergwerkes
in Reichenstein im Jahr 1493, an Herzog Georg von Sachsen wegen seines
Bergwerks in Annaberg, an Herrn von Riesenberg in seinem Streite mit
Paul Fürst von Sulewiz wegen des Osseger Bergwerks (hory Osecké), an
Wenzel Berca von Duba und von Lipa in Sternburg 1518, an den mähri-
schen Unterkämmerer Georg von Wlassym und Aussee wegen des Berg-
werks Medlau (hory Medelské) in den Jahren 1505 und 1513 u. s. w.
Alter, Inhalt und Form der Schöffensprüche.
Dass unter den hier publicirten Schöffensprüchen auch solche sind , die
noch dem XIII. Jahrhunderte angehören, lässt sich zwar nicht mit Sicher-
heit behaupten, aber auch nicht unbedingt in Abrede stellen. Vieles spricht
dafür. Es ist urkundlich bezeugt, dass im XIII. Jahrhundert ein bedeutender
Rechtsverkehr Iglau's mit vielen anderen Städten Böhmens und Mährens
stattfand. Nun dachte man wohl im XIII. Jahrhundert gewiss noch nicht
daran, die ertheilten Schöffensprüche, wenn auch in verkürzter Form in
eigene Bücher einzutragen, sondern begnügte sich damit, die in concreten
Fällen zum Ausdruck gekommene Rechtsregel oder das Urtheil selbst, das
eine solche fand, vor Vergessenheit zu bewahren. Desshalb scheint es auch
nicht unwahrscheinlich, dass viele in dem ältesten Theil 1—216 vorkom-
mende Schöffensprüche, die mit Verwischung aller concreten Verhältnisse
blos eine Rechtsregel aussprechen, noch dem XIII. Jahrhundert angehören,
und durch irgend einen besonderen, entweder von anderwärts her zur Ent-
scheidung vorgelegten oder in Iglau selbst vorgekommenen Rechtsfall ver-
anlasst wurden. In den bergrechtlichen Schöffensprüchen, die wir einer
besonderen Publication vorbehalten, lässt sich eine viel grössere Anzahl
solcher Sprüche hervorheben. Doch fehlt es auch in dieser Sammlung nicht
an Urtheilen2) , die in ihrer alterthümlichen Form die primitiven Verhält-
1) Erscheint als Zeuge in Urkunden vom Jahr 1348. C. d. Mor. VII. n. 8. 36.
838. 840. 841.
2) Man beachte die Schöffensprüche 1. 2. 4. 22. 24. 26. 27. 28. 31. Den Ein-
gang zu 32. 38. 39. 40. 69. 70. 71 73. 87. 89. 93. 94. 97. 99. 100. 101. 102. 103. 104.
106. 109. 110. 111. 112. 113. 115. 116. 117. 118. 119. 135. 137. 149. 150. 159. 196.
198. 200. 201.
Tomaschek, Schöffensprüche.
3