z 404 stránek
Titul
I
II
III
IV
Předmluva
V
VI
VII
Obsah
VIII
Úvod
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- s. 195: … anno domini millesimo trecente- simo octuagesimo primo Thomlinus Prawmbart de Montibus Chuttis heredi- tatem suam in Kirchleins : curias aracie duas cum…
- s. 196: … sus, quem ementes soluere debent, vendidit Peschlino de Broda de Montibus Chuttis, Petro et Paulo filiis suis pro mille et ducentis sexagenis…
Název:
Der Oberhof Iglau in Mähren und seine Schöffensprüche aus dem 13. bis 16. Jahrhundert
Autor:
Tomaschek, Johann Adolf
Rok vydání:
1868
Místo vydání:
Innsbruck
Počet stran celkem:
404
Počet stran předmluvy plus obsahu:
VIII+396
Obsah:
- I: Titul
- V: Předmluva
- VIII: Obsah
- 1: Úvod
- 56: Edice
- 353: Dodatek
- 373: Rejstřík
Strana 195
195
den, ab yn nü Stephan Schick mit sulcher geczeuknuz icht vberwinden muge
ader schull, ader waz darumb ein recht sey. Da teilt wir , das wir wolden
di geczeuknus uberhoren. Des gestalten sy den alden rat, da sy sich ange-
czogen hetten. Der bekante, vnd di heiratlewt, ratlewt, der vorkauffer vnd
di leczten totpetleut dy bekanten, ab des Peschel vom Brad sun wider seine
beschidunge reden wolden, das si sulden enterbet sein vnd sullen kein recht
czu seinem gut haben. Da fragt Stephan Schik vnd sein fursprech den
Pawl vom Brad, ab er wider di beschidung icht reden wolde. Da sprach der
Pawl : als das, daz mein vater mit seynem gut beschiden hot, do wil ich
nicht widerreden, aber ich vnd mein pruder habe wir czu ichte recht. Ich
glawb meinen herren den scheppen, si lassen vns auch dapey bleiben. Dar-
nach bekante auch der alte rat, dass Stephan Schick noch allen den ge-
czeuknussen, dy si gehort hatten, auch gewilkurt het czu der beschidung, di
sein sweher getan hett. Da wir clag vnd antwort gehorten vnd den alten
rat vnd auch dy beschidunge, do si sich von paiden tailen an czogen, da
sprach wir : ir herren, wir wollen vrteil teilen. Wil sich ymant dar czu
warnen, des gunnen wir ym wol. Darczu wolden si sich von paiden tailen
nicht warnen , sunder si sprachen: liben herren, vns genuget wol an ewerm
vrteil. Da tailt wir an einem rechten : Also als des der alte rat bekant
hat, do si sich von paiden tailen angeczogen haben vnd si von paiden tailen
czu der beschidunge gewillkurt haben, das di selbe beschidunge, dar czu si
von paiden tailen gewilkurt haben, die Peschel vom Brad getan hat von
seinen gutren krafft vnd macht haben schol, aus genomen des erbs czum
Kirchlens, das Stephan Schik angesprochen hot, daruber sich Pawl vom
Brad von sein vnd seins pruder wegen beweisunge hat vormessen awz der
lanttafel, das daz erbe ir sey ; beweisen si das, sy wollen sein genyssen ; be-
weisen si das nicht, sy wollen sein enkelden. Des dankten si von paiden
tailen dem rechten vnd lissen yn genugen an dem vrtail. Da sprach Stephan
Schik vnd sein furspreche : liben herren, yn welcher frist schol er thun di
beweisung. Do teilten wir czu der nechsten quottemmer, di nü vorgangen
ist. Da pat vns Pawl durch des rechten willen, das wir im lehen czwen
scheppen awz dem rat, di mit ym czugen czu der lanttafel vnde horten seine
beweisung, ab im nicht ein abschrifft der lantafel mochte werden. Da gab
wir ym czwen scheppfen vnd prachten eyn abschrifft aws der lanttafel vor-
sigelt mit des lantschreibers pey der lanttafel ingesigel. Da di abschrifft
der lanttafel quam, do beschid wir paidentailen in einen vollen rat vnd spra-
chen : ir herren , hy ist komen di beweisunge der sich Pawl von Brad vor-
messen hat. Di sehet von paiden tailen, das di gancz vnd vnczubrochen
vnd vnvorruckt ist vnd di welle wir awzsprechen vnd wellen dazumb e ein
recht sprechen. Da prach wir auff den prieff vnd di beweisung der lanttafel
vnd lyssen di lesen vor paiden tailen. Der selben beschidung lawt von wort
czu wort, als hie geschreben stet : Primo ab anno domini millesimo trecente-
simo octuagesimo primo Thomlinus Prawmbart de Montibus Chuttis heredi-
tatem suam in Kirchleins : curias aracie duas cum municione, cum tredecim
sexagenis annui census, cum agris, pratis, siluis, jure patronatus ecclesie in
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