z 404 stránek
Titul
I
II
III
IV
Předmluva
V
VI
VII
Obsah
VIII
Úvod
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Edice
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Dodatek
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Rejstřík
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- s. 42: … der Mitte des XIV. Jahrhun- derts (nicht vor 1365) im Iglauer Stadtarchiv. In Quart mit der neuen Auf- schrift: Sammlung von Rechtssprüchen…
- s. 43: … Pergamenthandschrift in Gross-Folio aus dem Ende des XIV. Jahrhunderts im Iglauer Stadtarchiv. Länge und Breite genau wie die des Codex A, ebenso…
- s. 50: … sich mit grosser Wahrscheinlichkeit nur als Abschriften jener ältesten, im Iglauer Stadtarchiv erhaltenen Handschriften heraus, abgesehen davon, dass ihre Anlage augenscheinlich in…
Název:
Der Oberhof Iglau in Mähren und seine Schöffensprüche aus dem 13. bis 16. Jahrhundert
Autor:
Tomaschek, Johann Adolf
Rok vydání:
1868
Místo vydání:
Innsbruck
Počet stran celkem:
404
Počet stran předmluvy plus obsahu:
VIII+396
Obsah:
- I: Titul
- V: Předmluva
- VIII: Obsah
- 1: Úvod
- 56: Edice
- 353: Dodatek
- 373: Rejstřík
Strana 50
50
wie sie eben vorkamen, eingetragen wurden, ohne dass eine Spur einer ver-
suchten systematischen Verarbeitung derselben nach einheitlichen Gesichts-
puncten ersichtlich ist. Damit war aber auch schon der leitende Grundsatz
für die Anordnung des Materiales in natürlicher Weise geboten. Er konnte
eben im Ganzen und Grossen kein anderer sein als der, dass die Reihenfolge
der Schöffensprüche der Zeit nach, in die sie fallen, festgehalten werde. Es
musste mit den ältesten Schöffensprüchen begonnen, und so gleichmässig mit
der Veröffentlichung des ganzen uns in den einzelnen Handschriften über-
lieferten Stoffes in dem Verhältnisse fortgeschritten werden, als die einzel-
nen Schöffensprüche der Zeit nach auf einander folgen.
Eine Einschränkung musste dieses Verfahren dort erleiden, wo wirklich
eine Art systematischer Verarbeitung oder eine Sammlung von Schöffen-
sprüchen nach Materien ersichtlich war. Diess ist der Fall bei den in die
älteste Zeit fallenden Schöffensprüchen und Satzungen, wie sie uns von den
Handschriften A., B., E., F., G., H., I. überliefert werden. Hier musste
unsers Erachtens nach eine bestimmte Handschrift, und zwar wo möglich
diejenige, die die älteste Form enthält, dem Abdruck zu Grunde gelegt wer-
den. Nach sorgfältiger Prüfung der einzelnen Handschriften konnte die
Wahl nur zwischen A. und B. schwanken, die anderen E., F., G, H. stellen
sich mit grosser Wahrscheinlichkeit nur als Abschriften jener ältesten, im
Iglauer Stadtarchiv erhaltenen Handschriften heraus, abgesehen davon, dass
ihre Anlage augenscheinlich in eine spätere Zeit fällt Ebenso, jedoch aus
einem andern Grunde, konnten auch der Codex C. und D. blos nach Aus-
scheidung der bergrechtlichen Schöffensprüche ihrem ganzen Inhalte nach
unverändert benützt werden, da die darin enthaltenen Schöffensprüche in
den andern Handschriften nicht vorkommen, und in bestimmte Zeitabschnitte
fallen (die im Cod. C. in die letzten Jahre des XIV. und den Anfang des
XV. Jahrhunderts bis 1408, die des Cod. D. in den Schluss des XV. und
den Anfang des XVI.), so dass nur hie und da eine Vergleichung mit den
etwa noch im Originale erhaltenen Schöffensprüchen nothwendig war. Den
grössten Theil des Stoffes haben daher vorzüglich drei Handschriften ge-
liefert : B. (beziehungsweise A.), C. und D. Die übrigen dienten mehr zur
Vergleichung und Berichtigung dieses Stoffes theils zur Ergänzung der
zwischen diesen Sammlungen vorhandenen Lücken. Dessgleichen die Ori-
ginalschöffensprüche und die Iglauer Stadtbücher.
Demzufolge vertheilt sich der ganze hier veröffentlichte Stoff auf die
einzelnen Handschriften in nachfolgender Weise:
1. Schöffensprüche 1 —264 im Codex B (beziehungsweise A), wobei
der aus den Iglauer Stadtbüchern gewonnene neue Stoff nur in den
Anmerkungen zu den Schöffensprüchen 10, 190, 201, 203, 257 und
258, und die dem Olmützer Universitätsbibliothekscodex I. entnom-
menen, in A. und B. nicht aufgenommenen städtischen Statuten in
der Anmerkung zu 216 ohne Einreihung in die Zählung der Schöffen-
sprüche verwerthet wurden.
265—274 sind dem Codex B.,
2.