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- s. 61: … Herr Peter v. Waltorf Bresl. Kanoniker. Or. im Bresl. Staatsarch. Neisse Kreuzstift 31 mit den an grünen und rothen Seidenfaden hängenden Siegeln…
- s. 70: … Staatsarch. vorhanden, nämlich die hier zu Grunde gelegte sub sign. Neisse Kreuzstift 32 und ausserdem die Nummern 36 u. 39, welche, drei…
- s. 85: … Fulleschussil), Heinzo de Movero (Mohrau?), Herdenus. Or. im Bresl. Staatsarch., Neisse Kreuzstift 33. An Pergamentstreifen das dritte Siegel der Stadt Neisse, beschrieben…
- s. 192: … beschrieben v. Saurma-Jeltsch, Wappenbuch S. 214 unten, im Bresl. Staatsarch. Neisse Kreuzstift 46. Eine zweite Ausfertigung unter No. 42 daselbst mit dem…
- s. 217: … 27. tecunda f. in esto pasche. archiv in doppelter Ausfertigung, Neisse Kreuzstift 44, 45, beide mit dem an Per- gamentstreifen hängenden Neisser…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.16 Regesten zur schlesischen Geschichte 1301-1315
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1892
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
364
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Edition
- 313: Register
Strana 192
☞vas
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1311. April.
April 27.
fer. III a.
Phyl. et Jac
beat. app.
April 26. Neisse. Konrad genannt von Wigelheim, vermacht mit Zustimmung seiner
crast.
Gattin Elisabeth, seiner Kinder Frizcho und Elisabeth und seiner Freunde
S. Marc.
testamentarisch den Brüdern vom heil. Grabe zu Jerusalem vom Orden des heil.
evang.
Augustin und dem Hospital der heil. Maria bei Neisse seinen Hof in der Strasse
unmittelbar am Rossmarkt in Neisse neben dem Hof Gerlachs des Schulzen von
Prelant (Preiland südl. v. Neisse) nach dem Zollthor zu gelegen, unter der Be-
dingung, dass seine Gattin Elisabeth Zeit ihres Lebens in diesem Hof verbleibe.
Auf Bitten Konrads, seiner Gattin und Kinder, sowie des Hospitalmeisters Bruder
Lambert und seiner Brüder wurde zu grösserer Sicherung der Schenkung und des
Testaments dies verhandelt und veröffentlicht in gehegtem Dinge, in dem der Ver-
zicht und die Ueberreichung an Bruder Lambert durch Frizcho, den Sohn des
Konrad, geschehen ist. Z.: Jakob claviger z. Z. Landrichter und Heynuso der
Fleischer Untervogt (in No. 42 Hulbeke), die Schöffen Sidelmann v. Rathybor, Her-
mann v. Glogau, Peter v. Tannenberg, Albert Ysenvurer, Ulrich v. Kadan (Merclini in 42)
und Heynmann Stuchso, Tylo v. Münsterberg, die Rathmannen Heynuso (Sohn des
Fasold, Hartlib v. Münsterberg, Eberhard (Sohn des) Ohslin, Libing (Sohn des
Rudolf, Ludwig Enkel des Thomas (Ludwico filii Thome, in No. 42 Ludwico Doma-
sinne, vgl. 1311 März 1), Konrad v. La (Lohe bei Breslau), Konrad Schulz v
Ziegenhals, Marsilius Schwiegersohn des Wrowdenricherus (Vreudenrici in 42) die Ael-
testen (seniores) der Stadt: Vullensuzelo (Fulleschüssel), Gotfried und Nikolaus
gen. v. Pazchow (Patschkau), Herbord v. Troppau, Herden. Or. mit dem an gelben
Seidenfäden hängenden Siegel der Stadt Neisse, beschrieben v. Saurma-Jeltsch,
Wappenbuch S. 214 unten, im Bresl. Staatsarch. Neisse Kreuzstift 46. Eine zweite
Ausfertigung unter No. 42 daselbst mit dem Stadtsiegel an Pergamentstreifen inhalt
lich übereinstimmend mit No. 46 hat verschiedene ausgestrichene Stellen, über
welchen Abänderungen und Ergänzungen stehen, anscheinend von derselben Hand,
welche No. 46 geschrieben hat, und mit No. 46 sich dann auch deckend; auch die
Schreibart der Namen der Zeugen weicht in beiden Urk. von einander ab. No. 42
scheint das ursprüngl. Or. gewesen zu sein, es erfuhr dann einige genauere Bestim-
mungen hineinkorrigirt z. B. über die Lage des Hofes, über die Beschenkten, über
die ewige Gültigkeit des Testaments, und auf Grund davon wurde dann eine neue
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Urkunde, No. 46, ausgefertigt.
Bei Neisse. In dem Streite zwischen der Stadt Neisse und den Bürgern einer-
und Heinrich Crependorf de Mangoldi villa (Mannsdorf bei Neisse) und dessen
Vorgängern anderseits wegen einer Mühle am Neissewasser und eines an diese
stossenden Waldes hat Heinrich Crependorf stans in bino judicio bannito,
nämlich im Hofgericht und im Neisser Stadtgericht, für sich und seine Nachfolger
auf die erwähnte Mühle und den Wald, welcher an Mannsdorf grenzt, der Stadt
Neisse gereicht und versprochen, nie dort oder anderswo zum Nachtheil der Stadt