z 364 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
Edition
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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.16 Regesten zur schlesischen Geschichte 1301-1315
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1892
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
364
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Edition
- 313: Register
Strana 15
1301. November.
15
Nov. 9. Herzog Bolko I., Vormund der Söhne Heinrichs V. von Schlesien (u. Breslau)
vig. vig.
stirbt. Ann. Wrat. antiqui, Ann. Grussow. (Mon. Germ. XIX. 529 u. 542), die
S. Martini.
Nekrologe von Kamenz und Heinrichau, schles. Zeitschr. IV, 333 u. 300; vgl. auch
schles. Zeitschr. I, 210.
Nov. 17. Crassiow (Krassow). Boleslaw, Herzog von Oppeln, beurkundet, ad 1), dass
XV. kat. Dec.
vor ihm sein Ritter Adco mit Zustimmung seiner Söhne Dietrich und Adco und
seiner Halbbrüder Gotthard und Prsedbor das zu deutschem Rechte ausge-
setzte Dorf villa scriptoris (Schreibersdorf, Kr. Neustadt) zwischen Cerpna
(Kerppen) und Lunkowicz (Lobkowitz, Kr. Neustadt) mit dem Patronatsrecht,
der Schultisei, dem halben Kretscham (die andere Hälfte gehört dem Schulzen),
das Allod mit allen Bauern und Gärten, den Wald, 2 Mühlen mit Wasser- und
Fischrecht und das Wasser Hozzenploz, welches früher Schreibersdorf und
Kerppen trennte, mit beiden Ufern vom Abt Johann von Heinrichau gegen
das Dorf Mileiowiz in terra Bytomensi (das nicht mehr existirende Mileiowitz
zwischen Bogutschütz und Klein-Dombrowka nach Lustig, Gesch. der Stadt Mys-
lowitz S. 50) eingetauscht hat ; ad 2), dass ferner er selbst Schreibersdorf zu
seinem, seiner Gemahlin Agnes (!Grotefend, Stammtafeln VI. neunt nur Grimis-
lawa als die muthmassliche Gemahlin Boleslaws I.) und ihrer Kinder Seelenheil
Freiheit von allen Lasten und die Gerichtsbarkeit mit der Einschränkung verliehen
hat, dass beim Blutbanne der herzogliche Richter oder dessen Stellvertreter neben
dem Richter des Abtes sitzen (quietius assidere) und den dritten Pfennig erhalten
soll. Z.: Herzog Heinrich von Glogau, Oheim Boleslaws, und dessen Ritter Bartho-
lomäus, Bozko und Gerco herzogl. Ritter und z. Z. Richter, Moyco de Bycen (Baitzen),
Borislaus Rexe, Bogusso de Strelin, Nicolaus de Dobrsin. Ausgef. durch den
herzogl. Notar Wernherus. 4 Originalausfertigungen im Bresl. Staatsarch. Leu-
bus 134—137, von denen No. 135 nur den ad 1) angeführten Tausch, No. 136 nur
die ad 2) angegebene herzogl. Begnadigung enthält, während in 134 u. 137 Beides
in einander gewebt erscheint. In 134, in 136 wo der Name des Abtes fehlt, und
in 137 hat eine spätere Hand Heinrichow in Lubinschow geändert, ein ganz unge-
wöhnlicher Name für Leubus, zudem hiess der damalige Abt von Leubus Dietrich,
vgl. Heyne, Gesch. d. Bisthums Breslau S. 904 Anm. 2. Ob dieser Irrthum ledig-
lich auf einen Schreibfehler zurückzuführen ist, ist schwer zu entscheiden, soviel
wissen wir aber, dass Leubus in der Umgegend von Schreibersdorf Besitzungen
hatte, vgl. Reg. 2653, während bei Heinrichau Nichts derart verlautet. No. 134
macht einen durchaus echten Eindruck und scheint auch die älteste Ausfertigung
zu sein, aber auch bei den anderen scheint die Schrift der in Frage kommenden
Zeit anzugehören, und die Siegel sind durchgängig echt. An jeder Urkunde hängt
das Siegel des Herzogs, abgeb. bei Pfotenhauer Taf. VII. No. 43, an gelbseidenen
an 134 an grünseidenen — Fäden mit dem herzogl. Hofgerichtssiegel, (abgeb.
—