z 364 stránek
Titel
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Vorwort
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Edition
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- s. 52: … genetricis Stiftsgut Jabulon (?) im V. M. zilnitz tauschweise gege Klosters Leubus vom Cisterzienserorden mit Einigen seiner Aeltesten das Lande Ponitz (Punitz)…
- s. 61: … das Dorf Tymendorf (Thiemendorf Kr. Steinau) mit allen Freiheiten dem Kloster Leubus zu verreichen, den Regularklerikern zu Sagan 30 M. Silber in…
- s. 95: … Dietrich den Zins verkaufen und das Geld den Brüdern des Klosters Leubus darbieten sollen. Or. im Bresl. Staatsarch. Leubus 145. Daran hängt…
- s. 112: … 63. [2949) Bei Breslau. Heinrich, Bischof von Breslau, bestätigt dem Kloster Leubus dessen Vergleich mit dem Pfarrer von Camöse (s. o. 1307…
- s. 116: … Stadt Steinau, zu seinem und seiner Gemahlin Seelen- heile dem Kloster Leubus für den der heil. Jungfrau und dem heil. Nikolaus geweihten…
- s. 191: … von den Aeckern, Wiesen, Weiden etc. an Abt Ulrich vom Kloster Leubus für 400 M. Prager Groschen verkauft und aufgelassen hat. Z.:…
- s. 194: … Legat, bekennt, dass weiland Herzog Heinrich von Glo- gau dem Kloster Leubus, in welchem derselbe seine Grabstätte gewählt, seine Besitzung Sychsa (Seitsch…
- s. 207: … gelegen, dem Bruder Rudger von Kazimir Cisterzienser-Ordens, zu Händen des Klosters Leubus für 130 M. Königspfennige zu vollem Eigen verkauft hat. Z.:…
- s. 210: … von seinem Vater ererbt, das vorher aber seit Alters das Kloster Leubus besessen hatte, diesem Kloster mit Einwilligung seiner Gattin, Kinder und…
- s. 210: … mit Einwilligung seiner Brüder und mit Zustimmung seiner Edlen dem Kloster Leubus für Ketschdorf dieselbe Freiheit, welche die anderen in seiner Herrschaft…
- s. 221: … Buntense verliehen, durch diese an den Abt Rudolf und das Kloster Leubus. Z.: Friczko v. Nuendorf, Tyczco v. Krecowicz, Jecko v. Klebcz,…
- s. 234: … Bruder Rudger, Prokurator des Hauses in Kazimir, im Auftrag des Klosters Leubus des Friedens wegen allen Söhnen des Herrn Thomas von Kamen,…
- s. 250: … Schlesien und Herr von Liegnitz, befreit die von ihm dem Kloster Leubus letztwillig vermachten Güter im Nimptscher Kreise Olsna (Langenöls) und Heynrichsdorf…
- s. 251: … dem Herzoge gekauft hatte, an den Abt Rudolf und dessen Kloster Leubus. Z: Bronczlav Buziwoy, Pusho v. Libintal, Merboto v. Haugwitz, Heinrich…
- s. 251: … Umstände Verdacht zu erregen sehr geeignet sind und grade im Kloster Leubus sehr viel gefälscht worden ist, so findet man doch bei…
- s. 265: … abgedr. von Schirrmacher, Liegnitzer Urkundenbuch S. 28. Oct. 2. Beim Kloster Leubus. Bolezlaus, Herzog von Schlesien und Herr von Lieg VI non.…
- s. 265: … Herr von Lieg VI non. Oct. nitz, bestätigt die dem Kloster Leubus von seinem Oheim weiland Heinrich, XVI. Sept. 28 IIII kal.…
- s. 266: … scheint nicht mehr [3420 vorhanden zu sein. Oct. 2. Beim Kloster Leubus. Bolezlaus, Herzog von Schlesien und Herr von Lieg Vl non.…
- s. 270: … dem Bruder Thomas von Leubus und nach dessen Tode dem Kloster Leubus geschenkt hat. Z.: Herr Otto v. Kyttelicz (Kittlitz), Kunemann v.…
- s. 275: … von Liegnitz, V kal. Jan. urkundet, dass Rudolph, Abt des Klosters Leubus, für sich und sein Kloster 1315. Dec. 8. VI id.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.16 Regesten zur schlesischen Geschichte 1301-1315
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1892
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
364
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Edition
- 313: Register
Strana 221
1312. April, Mai.
221
April 28.
b. Vitalis
mart.
Mai 2.
VI non.
Maii p. a. VII.
Mai 3.
V non. Maji.
während von dem Rücksiegel gar nichts zu erkennen ist. Obwohl die Schrift den
Eindruck einer gleichzeitigen macht, so fällt es doch schwer den unbillig grossen
Klumpen Wachs, der das Siegel darstellt, für echt zu halten, und auch das unge-
wöhnlich dünn, fast durchscheinend aussehende Pergament erregt Verdacht. Es
ist doch sehr möglich, dass die Leubuser um einen ihnen mangelnden Rechts-
titel für einen vielleicht sonst kaum anfechtbaren Besitz produziren zu können,
auch hier zu dem Mittel eigner Urkundenfabrikation gegriffen haben, welches grade
bei den Mönchen von Leubus notorisch oft zur Anwendung gekommen ist. Wenn
indessen hier immer noch ein Zweifel obwalten kann, so ist ein solcher bei der
zweiten angeblichen Originalausfertigung (Leubus 167) vollkommen ausgeschlossen.
Die Schrift gehört dem Anfange des XV. Jahrh. an, das an grün-violetten Seiden-
fäden hängende Siegel ist ein echtes, einer andern Urkunde entnommenes und hier
durch die noch heut deutlich sichtbare Trennung von Vorder- und Rückseite ver-
mittelst eines heissen Messers hier neu befestigtes (Grotefend Sphragistik S. 46).
Das Motiv der Fälschung lassen die oben in Klammern beigefügten Zusätze deut-
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lich erkennen.
Yligin (Ilgen Kr. Fraustadt). Heinrich II., Erbe des Königreichs Polen,
Herzog von Schlesien, Herr von Glogau und Posen, bestätigt den Verkauf
des Dorfes Syfridisdorf (Seifersdorf) im Bezirk von Guhrau, welches der
Herzog sammt allen Freiheiten und Herrschaften, auch den obersten und niedersten
Gerichten an die Gebrüder Friczko, Nikolaus, Arnold und Temchin von
Buntense verliehen, durch diese an den Abt Rudolf und das Kloster Leubus.
Z.: Friczko v. Nuendorf, Tyczco v. Krecowicz, Jecko v. Klebcz, Trebislaus Genev-
miri, Heinrich v. Pannwitz, Albert v. Porswicz, ausgef. durch den herzogl. Proto-
notar Zacharias. Or. im Bresl. Staatsarch. Leubus 166. An rothen Seidenfäden
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das Siegel des Herzogs mit Adlerrücksiegel.
Lyon. Papst Clemens V. überweist mit gewissen Vorbehalten die Güter des
Templerordens den Johannitern durch die Bulle ad providam. Abgedr. bei Bzovius
Annalium Ecclesiasticorum tom. XIV S. 179; vgl. Schottmüller Untergang des
Templerordens I, 669. In Folge dieser Bulle ging die Kommende Klein-Oels in
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den Besitz der Johanniter über, vgl. dazu Urk. vom 11. Nov. 1314.
Röchlitz. Bolezlaus, Herzog von Schlesien und Herr von Liegnitz, gestattet
seinen Bürgern in Aureo Monte (Goldberg) volle Freiheit, ihre Weideplätze,
quod dicitur vichweyde zu vermiethen und darin Gärten und Hopfenfelder anzu-
legen. O. Z. Or., von dessen Siegel nur noch ein Einschnitt zeugt, im Bresl.
Staatsarch. Stadt Goldberg 5. Peschel, Geschichte der Stadt Goldberg S. 18 hat
nach einer späteren Verdeutschung das Jahr 1311; Sturm in seiner Gesch. der
Stadt Goldberg S. 12 giebt erst das Jahr 1312 an und wenige Zeilen darauf dann
1311 nach Peschel.
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