z 364 stránek
Titel
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Vorwort
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Edition
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- s. 12: … Verkauf seines und seiner Schwester Trsezka väterlichen Erbes an das Kloster Heinrichau mit ihrer und seines Bruders Stiborius Genehmigung für 175 Mk.…
- s. 12: … bekannt habe, und dass vor ihm unter der Pforte des Klosters Heinrichau Stiborius, Trsezka und deren Gatte Herbord de Meynhusen auf alle…
- s. 47: … den Klosterbrüdern Konrad z. Z. Kämmerer und Bruder Rudolf dem Kloster Heinrichau abgetreten hat. Z.: Friedrich der Schmied Prokonsul, Tilo v. Frei-…
- s. 48: … Reichenbach, bestätigt, dass weiland Heinrich der Aeltere von Bethschow dem Kloster Heinrichau eine vollfreie Fleischbank in Reichenbach gegeben hatte, welche sein verstorbener…
- s. 149: … ohne Wider- spruch inne hatten, so haben sie dasselbe dem Kloster Heinrichau für 50 M. verkauft und das, was es mehr an…
- s. 165: … Tzschoppe und Stenzel 174) seines vom Vater ererbten Gutes bei Kloster Heinrichau, dem Abte von Heinrichau um 130 M. verkauft mit Zustimmung…
- s. 225: … Brieg, seine Ritter Schambor von Schildberg und Albert Bart dem Kloster Heinrichau die villa Bertoldi (Berzdorfi bei Münsterberg mit allem Recht vorbehaltlich…
- s. 238: … Albert besessenen Erb- purif. glor. gutes Ceslawicz (Zesselwitz, dicht am Kloster Heinrichau nach Stenzel, Grün- Mar. virg. dungsb. v. H. S. 116)…
- s. 238: … Gemeinschaft mit seinem Bruder Albert an Bruder Winand, Kämmerer des Klosters Heinrichau, um 251/2 Mark reinen Silbers ver- pfändet, wobei auch Jesco’s…
- s. 277: … o. T. (Münsterberg). Hermann Rume, Bürger von Munsterberg, schenkt dem Kloster Heinrichau zu einer frommen Stiftung einen auf zwei Brotbänken in Münsterberg…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.16 Regesten zur schlesischen Geschichte 1301-1315
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1892
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
364
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Edition
- 313: Register
Strana 277
a
-
1315.
277
1o. T.
o. T.
o. T.
o. T. (Münsterberg). Hermann Rume, Bürger von Munsterberg, schenkt dem
Kloster Heinrichau zu einer frommen Stiftung einen auf zwei Brotbänken in
Münsterberg haftenden jährlichen Zins von 2 M. Angef. bei Pfitzner Gesch.
v. Heinrichau S. 105 aus einer anscheinend nicht mehr vorhandenen Synopsis
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privil. in arch. Henr. 1722 S. 13.
o. O. Herzog Bonczlaw (Boleslaw) von der Olsen, versetzt für 70 M. seine fürstlichen
Rechte zu Smygrod (Schmiegrode bei Militsch), Garbcze (Karbitz) und Bor-
zantno (Borzenzin) wiederkäuflich um 20 M. „an Pfennigen und 50 M. an Pferden"
an Janusch von Trachenberg. Vgl. die Urk. v. 1323 Aug. 29 in d. schles.
Lehnsurk. edd. Grünhagen und Markgraf II, 14. Nur der Auszug bei Sommers-
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berg Ss. I, 352 hat sich erhalten.
In Folge der strengen Kälte und des vielen Schnees, wo die Saaten auswintern,
entsteht eine Missernte und eine schreckliche Hungersnoth, so dass die Leichen
selbst vielfach verzehrt werden. Curaei gentis Silesiae Annales S. 94, Dlugosz
hist. Pol. I. col. 958. Die Hungersnoth und die darauf folgende Pest haben sich
dann auch nach Deutschland verpflanzt, und in zahlreichen Chroniken findet sich
der auch auf dieses Jahr hinweisende leoninische Hexameter: Ut lateat nullum
tempus famis ecce CVCVLLVM.
o. O. Elisabeth von Grätz (Königgrätz), Königin-Wittwe von Böhmen, ver-
lobt ihre einzige Tochter Agnes ohne Wissen und gegen den Willen der regie-
renden Königin (Elisabeth), aber mit Zustimmung Lipa's, und wie es scheint,
durch Vermittelung des mit dem königlichen Hause verschwägerten Herzogs Bolef-
law von Liegnitz, dem jungen Herzog Heinrich von Jauer. In Folge dessen
brechen Kämpfe in Böhmen aus, und Truppen aus Schlesien, welchen die
Grätzer Königin ihre Leibgedingstädte übergab, nebmen an ihnen Theil. Die
Städte Hohenmaut, Polička und Jaromirz, welche die Grätzer Königin den
Schlesiern überantwortet hatte, treten dann freiwillig zum König Johann über.
Diese Angaben ohne Quellenanführungen bei Palacky Gesch. Böhmens II, 2
S. 116—117. In der Königsaaler Chronik wie im Chronicon des Benesch von
Weitmil befinden sich diese Nachrichten nicht. Die Verlobung mag 1315 geschehen
sein, da im nächsten Jahr die Hochzeit stattgefunden hat. Die Vermittelung des
Herzogs Boleflaw von Liegnitz hierbei dagegen muss als ausgeschlossen erachte
werden, denn Boleflaw stand ja auf Seiten des Königs Johann, der, wie seine
Gemahlin, mit der Grätzer Königin tief verfeindet war; vgl. sein Bündniss mit
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Johann, Reg. v. 28. Dezember d. J.
Breslau. Stadtrechnungen, darunter für Ausfahrten oder Kriegszuge nach Uras
(Auras), Heincendorf (Heinzendorf bei Guhrau) und Kolbnitz (bei Jauer).
Cod. dipl. Siles. III, 39.
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