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Titel
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Vorwort
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Edition
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- s. 3: … Kaplan und Dechanten von Breslau, setzen die ständigen Vikare der Breslauer Kirche umfängliche Statuten fest, welche uns aber nur in einer Form…
- s. 23: … führung dieses Befehls, besonders die Verkündigung der Exkommunikation in der Breslauer Kirche während der Messe trägt er dem Abt von Grüssau, dem…
- s. 128: … Entscheidung des Magister Konrad, Dr. decr. Kanonikus und Offizials der Breslauer Kirche, der Appellation nach Rom und versprechen gemäss seiner Entscheidung dem…
- s. 266: … gelegen, welches er vom Bischof consecrat. nostre a. XII.und der Breslauer Kirche in emphiteosim (d. h. zu deutschem Recht) besass, mit allem…
- s. 310: … Ausführung den Archidiakon, den Kantor und den ständigen Kustos der Breslauer Kirche betraut. Die letzteren hatten auch diese Provision bekannt gemacht. Als…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.16 Regesten zur schlesischen Geschichte 1301-1315
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1892
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
364
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Edition
- 313: Register
Strana 266
266
1314. October.
Herzog von Schlesien und Herrn von Glogan, mit Einwilligung seiner Ge-
mahlin Mechthild und seiner Kinder gegebenen Privilegien, nach welchen das
Kloster Freiheit von allen Lasten und Diensten hat ausser der vectura plancarum
zur Erneuerung durch Brand zerstörter Stadt-Befestigungen, zu welcher die Kloster-
leute nach Massgabe des auf sie fallenden Theils verpflichtet sind, so jedoch, dass die
Leute des einen Territoriums oder Distrikts nicht zu Fuhren für den Befestigungs-
bau eines anderen Territoriums gezwungen werden können. Ferner soll das Kloster
die ganze Gerichtsbarkeit anf allen Klostergütern haben ausser dem Blutgericht
über Haupt oder Hand, welches nach dem Privileg Heinrichs III. den herzogl.
Richtern vorbehalten bleiben soll, wogegen alle Gerichtsgefälle ohne Ausnahme
dem Kloster gehören sollen. Schliesslich soll das Kloster für die Kollation, Kon-
zession oder Resignation der Güter, welche es dereinst im Gebiet des oft erwähnten
Fürsten (Heinrich) erwerben wird, zu keinerlei Geldzahlung u. A. keiner honoris
exenialis (!) impensio verpflichtet sein, sondern die dereinstigen Fürsten oder deren
Stellvertreter (vicedomini) werden dem Kloster die Güter unentgeltlich aufreichen.
Alle diese Privilegien bestätigt Boleflaw und gewährt sie auch für sein Gebiet.
Z.: Ritter Johann Burggraf von Golsin, Ritter Wolfram von Kemenicz, Ritter Vin-
cenz von Schiltberg, Ritter Merbot von Haugwitz, Ritter Hoyer von Priticz (Pritt-
witz), Johann von Schiltberg, Stephan von Parchwitz und Gerhard herzogl. Notar
und Ausfert. dieses. Or. im Bresl. Staatsarch. Leubus 177 mit dem an grün-vio-
letten Seidenschnüren hängenden Siegel Boleflaw's nebst Helmrücksiegel. Das
oben angezogene Privileg Herzog Heinrichs III. von Glogau scheint nicht mehr
[3420
vorhanden zu sein.
Oct. 2. Beim Kloster Leubus. Bolezlaus, Herzog von Schlesien und Herr von Lieg
Vl non. Oct.
nitz, urkundet wie vorher. Ansserdem giebt er dem Kloster von dessen Gütern
in seinem Gebiet für immer das Münzgeld und befreit dasselbe sowie die Gehöfte des
Klosters diesseits der Oder von der Verpflichtung Hegung zu geben, die herzoglichen
Pferde, Hunde, Jagdvögel und deren Wärter, Jäger, Vogelsteller u. dgl. aufzu-
nehmen und zu beherbergen. Z.: wie vorher, nur steht statt des Notars Gerhard
hier Konrad von Zhessow (Zeschau) herzogl. Notar und Ausfert dieses. 2 Ori-
ginalausfertigungen im Bresl. Staatsarch. Leubus No. 178 und 179 mit dem an rothen
Seidenschnüren hängenden Siegel des Herzogs nebst Helmrücksiegel. Die beiden
Ausfertigungen unterscheiden sich durch einige Abweichungen in der Schrift, in
[3421
178 ist auch der Notar weggelassen.
Oct. 4. Breslau. Heinrich, Bischof von Breslau, bestätigt, dass Wernher v. Pano-
IIII non. Octvicz sein Allod Pilsiz (Pilsnitz) nahe Breslau gelegen, welches er vom Bischof
consecrat.
nostre a. XII.und der Breslauer Kirche in emphiteosim (d. h. zu deutschem Recht) besass, mit
allem Zubehör u. A. auch der Mühle an Albert gen. Leshorn, Burger zu
Breslau, und dessen Erben verkauft hat. Z.: Paul Bischof von Tiberias, Heinrich