z 364 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
Edition
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
260
261
262
263
264
265
266
267
268
269
270
271
272
273
274
275
276
277
278
279
280
281
282
283
284
285
286
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299
300
301
302
303
304
305
306
307
308
309
310
311
312
Register
313
314
315
316
317
318
319
320
321
322
323
324
325
326
327
328
329
330
331
332
333
334
335
336
337
338
339
340
341
342
343
344
345
346
347
348
349
350
351
352
353
354
355
356
357
358
- s. 136: … dem S. Boleſlaws an gelben Seidenfäden im Bresl. Staats- archiv, Breslau Klarenstift 41. Auszug bei Perlbach Pomerellisches Urkundenbuch 589. Bezüglich der Zeugen…
- s. 139: … nur ein kleines Frag ment erhalten ist im Bresl. Staatsarch., Breslau Klarenstift 42. Daraus bei Korn Bresl. Urkundenb. 78. 3041 Tost. Boleſlaw,…
- s. 177: … die zum 4. März angf. Namen). Or. im Bresl. Staatsarch., Breslau Klarenstift 43 mit dem Siegel des Herzogs Boleſlaws an grünrothen Seidenfäden.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.16 Regesten zur schlesischen Geschichte 1301-1315
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1892
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
364
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Edition
- 313: Register
Strana 139
1309. Marz.
139
März 5.
quarta f. a.
Letare.
März 6.
prid. non
Marcii.
März 9.
dom. qua
cantatur
Letare.
ungeziemenden Mangel leiden würde. Aus dem Formelbuche Arnolds v. Protzan
abgedr. v. Wattenbach im Cod. dipl. Siles. V, 220. Die undatirte Urk. schien sich
ihres verwandten Inhalts wegen an die vorhergehende anzureihen, ohne dass damit
behauptet werden soll, sie gehöre chronologisch zwischen den 4. u. 5. März 1309. [3040)
Breslau. Die Schöffen (folgen die oben zum 12. Febr. angef. Namen) urkunden,
dass vor ihnen unter dem Vorsitze des Erbvogtes Dietrich (Schertelzan) Herzog
Boleſlaw durch den Schreiber Wiland seinen Hof, gegenüber dem Klarenstifte,
seiner Schwester, Markgräfin Hedwig, aufgelassen habe. Or. mit dem Schöffen-
siegel an Pergamentstreifen, während von dem des Vogtes nur ein kleines Frag
ment erhalten ist im Bresl. Staatsarch., Breslau Klarenstift 42. Daraus bei Korn
Bresl. Urkundenb. 78.
3041
Tost. Boleſlaw, Herzog von Tost, urkundet, dass sein Ritter Scarbimir
beschworen hat, sein Gut Kelcza (Keltsch Kr. Gr.-Strehlitz) an die Ritter Jacczco
und Florian verkauft zu haben. Falls nun auch das alte Privilegium über dieses
Gut, welches verloren ist, wieder aufgefunden würde, soll es doch den Rechten
der jetzigen Besitzer nicht präjudizirlich sein. Z.: Zwigor Kastellan v. Tost, Ritter
Jascho Erbherr v. Wisnizce (Wischnitz), die Ritter Sambor, Grumscho, Thomas gen.
Quas und Friedrich Vogt von Tost; ausgefertigt durch Mag. Dominicus herzogl.
Kanzler. Or. im Bresl. Staatsarch., Breslau Vincenzstift 140. An grünen gedrehten
Seidenfäden hängt das etwas beschädigte Adlerschildsiegel des Herzogs.
13042
Oppeln. Boleflaw, Herzog von Oppeln, verkauft sein Erbgut Scirczemb
(Falkowitz Kr. Oppeln) von 25 flämischen Hufen, die Hufe zu einer halben Mark
an Matthias und Domazlaus zur Aussetzung nach deutschem Rechte, wobei
dieselben racione locacionis je die siebente Hufe frei haben sollen, dieselben sollen zu
ihrer Schultisei allen Zubehör haben an Fischfang, Zeidlerei, Jagd auf Hasen, Rehe,
Biber, Füchse etc., wogegen der Herzog das gagium (Goy, mit dichtem Wald
bestandenes Bruchland) sich vorbehält, während er zwei Mellificia darin den Schulzen
und den Bauern überlässt; doch darf aus dem Goy gegen den Zins je eines
halben Vierdungs jeder Hufenbesitzer sich unam plectam seu congeriem lignorum
(die nachfolgende Urk. übersetzt eine Tafel oder einen Stoss Holz) machen.
Die Schulzen sollen ferner den dritten Pfennig vom Gerichte haben und eine
Mühle an der Stober mit den Fischteichen, und eine freie Schenke, eine Mühle,
eine Fleisch- und eine Brotbank sich erbauen. Das Gut grenzt an Domarecz
(Dommratsch) von der einen und an den Herrn Herzog von Glogau von der
andern Seite (auf dem rechten Ufer der Stober reichte hier ein Zipfel des bekannt-
lich nicht lange vorher von dem Glogauer Herzog erworbenen Gebietes auf dem
rechten Oderufer, aus dem dann das Fürstenthum Oels sich bildete, bis an die
Stober). Die Schulzen haben an den Herzog jährlich zu liefern 40 Urnen Honig
oder statt der Urne Honig je einen Vierdung Silber. Als Zehnten sollen die Ein-
18*