z 364 stránek
Titel
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Vorwort
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Edition
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- s. 37: … einem Kopialbuche aus der Mitte des XIV. Jahrh. im 2739) Bresl. Stadtarchiv No. XXIX, fol. 39. (Breslau). Die Breslauer Konsuln (Namen wie…
- s. 137: … Hand fol. 12. Abschriften des XV. Jahrh. besitzt auch das Bresl. Stadtarchiv (Parritius). [3034 Breslau. Zu Konsuln werden erwählt: Arnold von Schweidnitz,…
- s. 275: … Heinrich Jes- kotil. Liber tornalis a. d. Jahre 1602 im Bresl. Stadtarchiv p. 43. [3448 o. O. Ritter Marcus genannt von Panko,…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.16 Regesten zur schlesischen Geschichte 1301-1315
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1892
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
364
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Edition
- 313: Register
Strana 37
1303. Januar.
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Striegau. Die Anbetung eines Marienbildes daselbst macht einer schrecklichen Pest in Polen ein
Ende. Fiebiger bei Henel Sil. rer. I. lib. VII, 533; eine Legende, der die Chroniken auch insoweit
nicht zu Hilfe kommen, als sie von einer Pest i. J. 1303 Nichts melden.
o. O. Boleslaw, Herzog von Schlesien, der damals 12jährige älteste Sohn
Herzog Heinrichs V., wird mit Margaretha, der (1296 geborenen, also damals
siebenjährigen) Tochter des Königs Wenzel von Böhmen vermählt. Die That-
sache hier einzureihen bestimmt die nachfolgende Urk., in welcher Boleslaw den
König bereits als seinen Schwiegervater bezeichnet. Nach der Chronlogie der
Chron. princ. Pol. (bei Stenzel Ss. rer. Siles. I, 125), welche übrigens auch den
jungen Herzog bei seiner Vermählung 15 J. (vel citra) alt sein lässt, würden wir
4 J. (citra!) vom Tode König Wenzels zurückrechnend auf das J. 1301 kommen,
was aus vielen Gründen unmöglich ist.
Zwischen Gracz civitate regni Bohemie (Königsgräz). Bolezlaus, Herzog von Schlesien
Jan. 7.u. 13 und Herr von Breslau, überlässt unter Zustimmung seiner Mutter Elizabeth
ducisse et domine ibidem den ganzen Theil der Güter und des Herzogthums
Schlesien jenseits der Oder, welchen per vinculum der unrechtmässigen Gefangen-
schaft seines weiland Vaters Herzog Heinrichs von Breslau sein Oheim Herzog
Heinrich von Glogau okkupirt hält, seinem Schwiegervater Wenzel, König von
Böhmen und Polen, und verspricht binnen Jahresfrist dazu auch die Zustimmung
seiner Brüder Heinrich und Wladyflaw zu schaffen. O. Z. Das Or. mit dem S.
des Herzogs, während das der Herzogin Elisabeth verloren gegangen ist, im Staatsarch.
zu Wien, daraus bei Grünhagen und Markgraf schles. Lehnsurk. II. 9, wonach
dann die zahlreichen älteren, nach Kopialbüchern hergestellte Abdrücke bei Lünig,
Sommersberg, Thebes., Sammter kaum noch erwähnt zu werden verdienen. [2738]
Jan. 8. Grecz (Königsgrätz). Wenzel, König von Böhmen und Polen, verspricht dem
sexto id. Jan.
Vogte, den Konsuln und der Bürgerschaft von Breslau, so lange er die Vormund-
primo ind.
schaft für des verstorbenen Herzogs Heinrich Söhne (in dem ältesten Kopialbuche
anno regn.
Boh. VI.
des Stadtarchivs steht deutlich filiorum) fuhre, sie bei ihren Rechten und Freiheiten
Polon. III.
zu erhalten. O. Z: Aus einer einfachen Abschrift abgedr. von Wattenbach, Cod.
dipl. Siles. V, 182 Anm. 1 und darnach bei Korn Breslauer Urkundenbuch I, 70.
Die alteste Abschrift ist in einem Kopialbuche aus der Mitte des XIV. Jahrh. im
2739)
Bresl. Stadtarchiv No. XXIX, fol. 39.
(Breslau). Die Breslauer Konsuln (Namen wie oben in No. 2701) urkunden
einen Vergleich der Breslauer Schuster mit den Schuhflickern dahin, dass der
Letzteren nur 20 sein, dass dieselben nur an den Markttagen jeden Donnerstag,
in der Erntezeit alle Tage, aber nicht länger als 4 Wochen ohne besondere Erlaub-
niss der Schuster, feil haben, dass sie keine neuen Stiefeln machen, sondern nur
die alten besohlen, bei der „Kür" von einem halben Pfunde Wachses, dass sie nur
einen grossen und einen kleinen Knecht halten und die Schuhe nicht mit rothen
Jan. 22.
undec. kal.
Febr.
o. T.