z 364 stránek
Titel
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Vorwort
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Edition
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- s. 22: … XVII. Jahrh. stammenden Kopialbuche der 2689 Propstei zu Ratibor im Bresl. Staatsarchiv D 285f. fol. 2b. o. O. Heinrich, Bischof von Breslau,…
- s. 62: … IV. No. 24 abgebildeten, an Pergament- streifen hängenden Adlersiegel im Bresl. Staatsarchiv, Sagan Augustiner Chor- [2811 herren 38. Elisabeth, Wittwe Heinrichs V.,…
- s. 121: … erhalten in dem Brieger Inventarienbuche des XVII. Jahrh. auf dem Bresl. Staatsarchiv 2980 Brieg III, 33a f. 96. o. O. Margareta, Aebtissin…
- s. 129: … ist, im Ratiborer Rathsarchiv 1575 genommenen und beglaubigten Abschrift im Bresl. Staatsarchiv D 373 fol. 138; inhaltlich bei [3013 Weltzel Gesch. v.…
- s. 132: … von Glogau und Mag. Lutold Scholast. von Glogau. Or. im Bresl. Staatsarchiv, Kollegiatstift Glogau 25. Ehemals hingen die Siegel des Bischofs und…
- s. 157: … ohne dass jedoch ein Grund vorläge ihre Echtheit anzufechten. Das Bresl. Staatsarchiv besitzt (O. A. v. Alt- Guhrau) eine im. J. 1681…
- s. 181: … einen Ablass an den Marientagen. Abschrift des 16. Jahrh. im Bresl. Staatsarchiv D 18 [3167 pag. 827. Dec. 2. Münsterberg. Nikolaus von…
- s. 187: … letztere entnommen aus der Regeste im Repert. Froben I, 70 Bresl. Staatsarchiv. Febr. 15. f. II p. Exurge. Febr. 22. VIII kal.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.16 Regesten zur schlesischen Geschichte 1301-1315
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1892
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
364
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Edition
- 313: Register
Strana 132
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1308. November, December.
Dec. 29.
S. Thom.
mart. 1309.
zu Gunsten des Pfarrers Johann aufgegeben hat und sich mit den Zehntvierdungen
von Arnsdorf begnügen wird. Z.: die Herren Bresl. Kanoniker Heinrich Propst,
Johann Dechant, Nycolaus v. Banz bischöfl. Prokurator zu Breslau, Mag. Konrad
bischöfl. Offizial, Cristan. Or. mit dem an Pergamentstreifen hängenden Bischofs-
[3019
siegel im Bresl. Staatsarch. Grüssau 26b.
Nov. 28. Breslau. Heinrich, Bischof von Breslau, urkundet, dass er unter Einwilligung
IV kal. Dec
des Kapitels mit Herrn Nikolaus, Kanonikus zu Glogau, Notar und Kaplan des
Herzogs Heinrich von Schlesien, Herrn von Glogau und Polen wegen gemein-
schaftlicher Zehnten sich geeinigt hat, um vorzubeugen, dass wenn die bischöflichen
Prokuratoren die Zehnten von den Dorfbewohnern heischen, letztere fernerhin vor-
geben können, bereits an den Kanonikus Nikolaus gezehntet zu haben und um-
gekehrt. Demgemäss sollen an die bischöfliche Tafel fallen die Zehnten der Dörfer
Schyrnino (Gr.-Tschirnau, Kr. Guhrau) und Elgotha (Ellguth bei Guhrau),
Dörfer des Sbyluco, ferner in Rudna (Gr.- u. Kl.-Räudchen), Cechnow (Zechen)
und von allen Dörfern, welche Gyssino (?) genannt, auf jener Seite der Bariz
(Bartsch) zwischen Goram (Guhrau) und Herrenstad (Herrnstadt) liegen, auf der
andern Seite der Bartsch aber nahe Wynzk (Winzig) von den Dörfern Baranoviz
(Brenowitz) und Sasorouiz (?), welche bisher Herrn Nikolaus und seiner Glo-
gauer Präbende gehörten; dagegen sollen letzterem und seiner Glogauer Präbende
gehören die Zehnten der Dörfer auf dieser Seite der Bartsch nahe Winzig und
Herrnstadt Narkow (Norigawe), Strigino (Strien), Vreszow (Fröschen),
Lazna (Lahse) und Dazow (Dahsau), auf der andern Seite der Bartsch zwischen
Guhrau und Herrnstadt der Dörfer Savisciz (Saltschütz Kr. Guhrau), Karzouiz
(Wiersewitz) beide gelegen zwischen den Dörfern, welche mit einem Namen Slubow
(Schlaube) genannt werden, und vorher als Feldzehnten (manipulatim in campis)
der bischöflichen Tafel gehörten. Z.: die Herren Bresl. Kanoniker Heinrich Dom-
propst, und Johann Domdechant, Grabissius Propst zu Lebus, Nikolaus v. Banz Archi-
diakon von Liegnitz, Peter v. Waltdorf u. Peter Bartholomei, Mag. Arnold Archidiakon
von Glogau und Mag. Lutold Scholast. von Glogau. Or. im Bresl. Staatsarchiv,
Kollegiatstift Glogau 25. Ehemals hingen die Siegel des Bischofs und des Bresl. Dom-
kapitels an dieser Urk., jetzt sind nur noch die rothen Seidenfäden erhalten. [3020)
Ratibor. Lestko, Herzog von Ratibor, gründet von neuem eine Präbende
zugleich mit einem Altar zu Ehren der heil. Margaretha in der Kirche des heil.
Märtyrers Thomas auf dem Schloss Ratibor mit Einwilligung des Diöcesanbischofs
Heinrich und begabt sie aus seinen herzoglichen Einkünften und Besitz, nämlich
mit jährlich 10 M. gangbarer Denare aus der Münze und dem Zoll in seiner Stadt
Ratibor, welche der Münzmeister oder der Prokurator von Munze und Zoll jähr-
lich dem Kanoniker und Verwalter dieser Präbende und dieses Altars nebst
zwei Steinen Wachs für die Kerzen des Altars stets geben soll. Ferner verleiht