z 308 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorrede
V
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VII
VIII
Edition
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- s. 30: … bekennt, dass Jeriko von Ysinberg und Prsech von Gutinsteyn dem Kloster Grüssau und H. Konrad Ritter gen. Jungling von Cyrna ihr Städtchen…
- s. 44: … Schlesien und Herr von Fürstenberg und in Schweidnitz, bestätigt dem Kloster Grüssau die Schenkungen seines Ahnherrn Herzogs Bolko u. a. das Städtchen…
- s. 56: … Jauer, schenkt zum Seelgeräthe ihres verstorbenen Mannes Herzog Bolko dem Kloster Grüssau das Dorf Kallendorf ganz und gar, als es liegt und…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.20 Schlesiens Bergbau und Hüttenwesen. Urkunden (1136-1528)
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1900
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
308
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorrede
- 1: Edition
- 268: Register
Strana 30
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1343.
Wer ouch, das eyn man bete umme syn erbe oder umme leenscheft den wassermeister, wold
im der wassermeister nicht lihen, er engeb im denne eynen teil, dor in der man ist im nicht schuldik,
keynen teil zee gebin, er enwell es denne mit willen gerne tuen.
Ouch ob ein man queme czu unses herren wassermeister und bete umme lehen uf sinem velde
oder uf sime erbe, und wold is im der wassermeister nicht lihen, so sal es beseczen mit zewen
frummen mannen und sal sichern und buwen und behelt sin recht als goltwerkes recht ist.
Wer ouch, daz ein man buwete mit eynre geselleschaft, is were eyn herre, eyn ritter, eyn
knecht, und gebe sine samme kost nicht dry lange schicht, wen man si hische, als recht ist, di
selben teil, dy sint mit rechte ledik und ler.
Wer is, das eyn man queme zeu unsem herren und entfinge leenschaft von im, und quem eyn
ander do noch zeum wassermeister und entfinge das selbe erb und di leenschaft dor noch; gener,
der si des ersten entfangen hette von unsem herren, der behilde sy.
Queme ouch eyner zeu dem wassermeister, der von unses herren weyn wassermeyster were,
und entfinge veld oder leenschefte von im, und quem do noch eyn andirer zeu unsem herren und
entfinge von unsem herren, das selbe veld oder di selben leenschefte; gener, der si des ersten ent-
fangen hette von den wassermeister, der behilde si mit rechte.
Ouch hab wir von gewohnheit und vor eyn recht, alle erbstollen zeu goltwerke vnd zeu wasser-
not reder zce hengen, veld derzcu zee lyhen und zeu grenicz das, das unse herre geligen hat und
bestetiget mit sym ingesigel.
Die Vorlage, die alte Liegnitzer Matricul resp. das alte Privilegienbuch war im Mai 1899 im Liegnitzer
Rathsarchiv nicht wieder aufzufinden. — Vorstebender Text ist entnommen aus dem s. Z. v. Wattenbach mit der
Vorlage kollationirten Abdruck in Ledebur's Archiv IV, 344 ff. — Vgl. auch Steinbeck I, 84 ff. und Ermisch,
Sachs. Bergrecht S. 45, Anm. 3. — Brauchbarer Abdruck bei Schirrmacher, Liegnitzer Urkundenbuch, S. 86 ff.
87.
Schömberg.
1343 October 20. Landeshut.
Bolko, Herzog von Schlesien und Herr von Schweidnitz, bekennt, dass Jeriko von Ysinberg
und Prsech von Gutinsteyn dem Kloster Grüssau und H. Konrad Ritter gen. Jungling von Cyrna
ihr Städtchen Schömberg im böhmischen Grenzgebiet zwischen Trautenau und Landeshut unter
seiner Herrschaft gelegen für 280 Mark Prager Gr. mit dem Patronatsrecht und dem zur gen.
Stadt von Alters her gehörenden Dörfern Voigtsdorf, Burgersdorf, Ober-Blasdorf, Kratzlach, Leut-
mannsdorf, Ludwigsdorf „et simpliciter cum omnibus utilitatibus atque fructibus, que de
cunctis prescriptis super terram et subtus in metallorum mineris poterunt provenire“ 1),
frei von jedweder Dienstbarkeit an Zinsen, Geschossen, Beden etc. „cum omni etiam et pleno
dominio ac supremo iudicio“. — Vig. ss. undecim milium virginum.
Aus dem Or. i. Bresl. Staatsarch. abgedr. i. d. Lehns- und Besitzurkunden Schlesiens etc. edd. Grünhagen
und Markgraf I, 491 ff.
1) Herzog Bolkos Vater erbielt Schömberg mit Zugehörungen „sieut proprias terras suas“ 1289 von K. Wenzel
„eo iure, quod habemus in ipsis“. — Schles. Lehnsurk. 1, 487.