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Titel
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Vorrede
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- s. V: … Sternberg „Umrisse der Geschichte des Bergbaues und der Berggesetzgebung des Königreichs Böhmen“ hin nach mehreren Vor- arbeiten der kgl. preussische Geh. Bergrath…
- s. 79: … Kaiser etc., verreicht als Vormund des Ladyflaw Posthumus, Erben des Königreichs Böhmen, seiner Schwester Margaretha, Herzogin zu Sachsen geb. von Oesterreich, die…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.20 Schlesiens Bergbau und Hüttenwesen. Urkunden (1136-1528)
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1900
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
308
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorrede
- 1: Edition
- 268: Register
Strana V
Vorrede.
ie erste umfassende Darstellung einer Geschichte des schlesischen Bergbaus hat auf An-
regung des hervorragenden Werkes des Grafen Kaspar Sternberg „Umrisse der Geschichte
des Bergbaues und der Berggesetzgebung des Königreichs Böhmen“ hin nach mehreren Vor-
arbeiten der kgl. preussische Geh. Bergrath Aemil Steinbeck in dem zweiten Drittel des
19. Jahrhunderts unternommen und 1857 unter dem Titel „Geschichte des schlesischen Berg-
baues, seiner Verfassung, seines Betriebes“ (Breslau, Verlag von Joh. Urban Kern) in 2 Bänden
herausgegeben. Inwieweit seine hierbei kundgegebenen Anschauungen, namentlich über die
Gestaltung des Bergregals in Schlesien, heute noch unbestrittene Gultigkeit haben, ist an diesem
Orte nicht zu untersuchen. Der Herausgeber der vorliegenden Publikation wenigstens ist, obgleich
er anfangs auch von den Steinbeck'schen Theorien ausging, in vielen Punkten zu grundsätzlich
anderen Anschauungen gelangt. Steinbeck verfügte dabei über ein immerhin reichhaltiges Material,
das vornehmlich in den reichen Beständen des Breslauer Oberbergamtes und z. Th. im Breslauer
Provinzialarchiv beruhte. Jedweder nun, der mit Steinbecks Werk sich eingehender zu befassen
in der Lage gewesen ist, wird ausser dem Umstande, dass St. in vielen Fallen seine Quellen ent-
weder gar nicht oder nur ganz summarisch citirt, noch weit mehr den Uebelstand zu rügen gehabt
haben, dass die Wiedergabe seiner urkundlichen Texte in einer Weise erfolgt ist, die oft
den Inhalt einfach unverständlich macht; und dies ist gerade heute um so empfindlicher,
weil es eben nicht selten mehr unmöglich ist, die von ihm benutzten Quellen aufzuspüren.
Weiter hat dann aber gerade seit Steinbecks Zeit die editorische Thätigkeit des Vereins für Ge-
schichte und Alterthum Schlesiens, dem auch die gegenwärtige Publikation ihr Entstehen ver-
dankt, einen ungemein grossen Aufschwung genommen und z. B. für das Mittelalter im Codex
diplomaticus Silesiae Bd. 6 vieles neues Material uber den schlesischen Bergbau zu Tage gefördert.
Es kam dann hinzu, dass der Herausgeber dieses neuen Codexbandes in der schlesischen Urkunden-
sammlung seit Jahren eifrig an Material zur schlesischen Bergbaugeschichte und vornehmlich
über die Entwickelung des Bergregals in Schlesien sammelte, welche Thätigkeit ihn dann
veranlasste, die aus dem Studium des angesammelten Materials im Widerspruch zu Steinbeck
sich ergebenden Anschauungen in seinen „Studien über die Entwickelung des Bergregals in
Schlesien" (Berlin 1897) niederzulegen. Infolgedessen beschloss der Vorstand des Vereins vor-
nehmlich auf Empfehlung seines Vorsitzenden Herrn Geh. Rath Prof. Dr. Grünhagen, dem Unter-
zeichneten die Mittel zur Herausgabe des urkundlichen Materials über die Geschichte des