z 308 stránek
Titel
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Vorrede
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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.20 Schlesiens Bergbau und Hüttenwesen. Urkunden (1136-1528)
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1900
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
308
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorrede
- 1: Edition
- 268: Register
Strana 127
ds ſteria
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1497.
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našeho Kladského mohli nalezeni a skrze lidi rozumné privedeni býti, a protož, aby lidé k hledáni
takových užitkóv buďto rud všelikterakých, kovóv aneb soli tiem pilnějsi snažnost měli, každemu,
kdož by se o to dáti chtěl, dopustili jsmy a dopuštiemy tiemto listem toho všeho na našich gruntiech
a horách všady v hrabstvi Kladském hledati, a čož by koli nalezli, buď čož buď, že od toho námi,
dědici ani úředniky našimi aniž jinými žádnými osobami odtisknuti žádným vymyšleným obyčejem
býti nemaji, ale při tom při všem, což by jim pán buoh naleznuti dal, tak zuostaveni a zachováni,
aby toho všeho pokojně podle práv horničich uživali, všakž uždy bez ujmy práva a duochvduov
našich nám podle práv horničich jakožto pánu vrchniemu z toho přislušejicich. Tomu na
svědomie etc. Datum Glatz sabbato ante visitationem Marie anno etc. XCVII etc. 1).
Abgedr. a. e. Registerbande i. Archiv Český etc. Bd. IX (1889), 368.
275.
Kunnersdorf, Kr. Görlitz.
1497 Dezember 3. Teschen.
Bergwerksverleihung auf Kunnersdorf, Kr. Görlitz.
Wir Sigmund von Wartenbergk herre zu Tetzschen des konigkreichs zu Bemen oberster
schenke der lande und sechssstete Budissen Gorlitz Sitaw etc. voit und anwalt bekennen und
thun kundt allen und itzlichen, den disser unser offen briff vorkomet, das vor uns komen ist
Peter Speck mitburger zu Gorlitz und hat uns zu erkennen gegebin, wie er eine neue funtgrube
uffgerichtet uff des erbern Heintz von Kotbus gutern zu Kunerstorff uf der gemeynne, uff irem
berge, die er nennet Unser Lieben Frauen zeeche, im Gorlitzschen weichbilde gelegen. Derhalbin
uns in demutigem fleis gebeten, das wir im und seinen mitgewergken, die er zu solcher funtgruben
habin adir neben sich brengen kann, die gnante funtgrube mit einem rechten erbstollen mit allen
mossen, wie eine funtgrube recht hat, und ouch mit dem nhesten zeween mossen neben der funt-
gruben do selbest gelegen, verleyhen wulden. Alss habin wir angesehen demutige bete, domit
betracht getrau vorpfhlichte dinste, die er der lobelichen cron zu Bhemen getan zukunftiglich thun
sal und magk, und habin im und seinen mitgewergken solche funtgrube mit einem rechten erb-
stollen und mit den zeween nhesten mossen nhebin der funtgruben do selbest gelegen, welcher
hande ertz das sey, gelyehen vorreicht und gelanget leyhen vorreichen und langen im und seinen
mitgewergkenn solchs alles aus Bhemischer koniglicher macht und in allermosse zu gebrauchen
noch bergleufftigem rechte geleicher weisse, wie is in der lobelichen cron zu Behmen zwm Kotten
uff dem berge noch bergleufftigem rechte gehaldenn wirt, belegen und hinfurt bauhafftig halden
1) Wir Heinrich von Gottes Gnaden etc. thun kund etc., dass Wir vernommen haben, als wie irgend welche ziemliche
und bedentende Nutzungen von verschiedenen Erzen oder auch Salz auf unserem Grund und Boden, auch in den Bergen
innerhalb der Gränzen unserer Grafschaft Glatz gefunden und durch sachkundige Leute gefördert werden können. Damit
die Leute zum Aufsuchen solcher Nutzungen, sei es an Erzen unterschiedlicher Metalle oder an Salz aufgemuntert
werden: haben wir gestattet und gestatten mit diesem Briefe, dass sie diess alles überall auf unseren Gründen und
Bergen in der Grafschaft Glatz suchen dürsen, und was sie finden werden, es sei was immer, davon sollen sie weder
von uns und unseren Erben, noch von unseren Amtleuten oder anderen Personen auf keinerlei erdachte Art verdrängt,
sondern bei allem dem, was sie mit Gottes Hilfe finden würden, belassen und erhalten werden, so dass sie dessen nach
Bergrecht friedlich geniessen könnten, jedoch immer ohne Schmälerung unserer Rechte und Einkünste, welche uns als
Oherherrn lant Bergrecht gehihren. Urkund dessen ete. Datum Glatz Sabbato ante visitationem Mariae anno ete. XCVII.
— Vorstehende Uebersetzung verdanke ich der Güte des Herrn Prof. Vávra in Prag.