z 296 stránek
Titel
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Vorwort
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Acta Nicolai Gramis
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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.15 Acta Nicolai Gramis. Urkunden und Aktenstücke betreffend die Beziehungen Schlesiens zum Baseler Konzile
Autor:
Altmann, Wilhelm
Rok vydání:
1890
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
296
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Acta Nicolai Gramis
- 265: Register
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und damals von dem um die Schlesische, namentlich aber um die Breslauer Geschichte so hoch-
verdienten Rektor Samuel Benjamin Klose1) geordnet worden ist, hat nämlich seitdem in
ihrem Bestande besonders an auf Papier geschriebenen Dokumenten empfindliche Einbussen
erlitten, wie sie denn auch die ihr von Klose gegebene Anordnung ganz verloren2) hat.
Es muss daher als ein grosses Glück angesehen werden, dass wir dem Bienenfleisse Kloses von
den meisten jener Urkunden, welche ihm vorgelegen haben, Abschriften verdanken. Unter den
zahlreichen Handschriften aus seinem Nachlasse, welche sich zwar schon seit dem Jahre 1859 in
dem Breslauer Stadtarchiv befinden, aber der Benutzung erst zugänglich geworden sind, seitdem
H. Markgraf 1877/78 die meist losen, bunt durch einander gewürfelten Blätter geordnet und in
Bänden vereinigt hat, kommt fur uns hauptsächlich No. 124 in Betracht. Sie enthält die Acta
Nicolai Gramis3), die auf Gramis bezüglichen Urkunden und Aktenstücke der Dom-Bibliothek,
welche Klose unter der Signatur „G" zusammengefasst hat. Diese Handschrift umfasst 168 Folio-
blätter, von denen die Blätter 30—32 sowie 166—168 unbeschrieben sind. Die Blätter 1—29 ent-
halten die Beschreibung der zu Grunde liegenden Vorlagen (meist Originale, aber auch Abschriften
und Konzepte), ferner teils kürzere teils längere Bemerkungen über den Inhalt der betreffenden
Dokumente. Die eigentlichen Abschriften derselben beginnen auf Blatt 33. Vorgeheftet sind der
Handschrift noch 2 Quartblätter, deren erstes auf der ersten und der halben zweiten Seite, deren anderes
auf dem Anfange der zweiten Seite verschiedene Urkunden namhaft macht, in denen Gramis
erwähnt wird. Am Schlusse der Handschrift (hinter fol. 168) sind noch 18 Folioblätter einer anderen
Papiersorte (fol. 169—186) angeheftet, welche ein Aktenstück (G 53a) enthalten, das eigentlich
zwischen fol. 80 und 81 seine Stelle hätte finden sollen. Klose hat nämlich seine Abschriften genau
nach den Nummern geordnet, welche er bei der Registrierung der in der Dom-Bibliothek
befindlichen Urkunden denselben gegeben hatte. Welches Prinzip er dabei befolgt hat, ist mir
wenigstens für die Abteilung „G“, die „Acta Nicolai Gramis" unerfindlich geblieben; da die
einzelnen Stücke weder in chronologischer noch in systematischer Ordnung (allerdings finden sich
zu letzterer, wie auch freilich noch in geringerem Masse zu ersterer einige Ansätze) an einander gereiht
sind, so möchte ich beinahe glauben, dass Klose den einzelnen Stücken in der Reihenfolge, wie sie ihm
grade zur Hand kamen, ihre Nummern gegeben hat.
Kloses Abschriften sind durchgängig sehr sorgfältig gemacht und spiegeln, da keine Abkürzung
aufgelöst, keine Interpunktion gesetzt, überhaupt für die Edition nichts gethan ist, die Vorlage
getreulich wieder; einzelne Buchstaben oder Worte, die er nicht entziffern konnte, hat er so gut
es gehen wollte, nachgemalt, und damit in Stücken, deren Vorlage nicht mehr erhalten ist, dem
Herausgeber nicht geringe Schwierigkeiten bereitet; überhaupt glaube man nicht, dass derselbe, wo
1) Derselbe starb 1798; vgl. über ihn H. Markgraf: „Allgemeine deutsche Biographie“ Bd. 16 S. 226 f. Leipzig 1882.
2) Näheres ist hierüber nicht bekannt.
3) Diese Bezeichnung rührt von Klose her; ich glaubte sie schon ihrer Kürze wegen beibehalten zu dürfen, habe
aber zur Erläuterung noch den Zusatz: „Urkunden und Aktenstücke betreffend die Beziehungen Schlesiens zum Baseler
Konzile“ hinzugefügt. Das Vorhandensein dieser Handschrift ist für Herrn Stadtbibliothekar Professor Dr. Markgraf
der Grund gewesen, mich zur Bearbeitung des Gegenstandes anzuregen. Mit dieser Handschrift [kurz zitiert: Klose
mit Angabe des betr. Blattes] war der Grundstock, das hauptsächlichste Material gegeben; ich habe dasselbe dann
möglichst zu vervollständigen gesucht.
Codex diplomaticus Silesiae XV.
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