z 296 stránek
Titel
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Vorwort
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Acta Nicolai Gramis
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- s. 7: … dem Namen ist selten) zum ersten Male als Propst der Breslauer Domkirche aufgeführt; wann er diese Stelle erhalten hat, lasst sich ziemlich…
- s. 44: … Notariatsinstrument des Peter Kaler über die Eröffnung des in der Breslauer Domkirche aufgestellten Indulgenz-Opferkastens, die Zählung und die Ubergabe seines In- 35…
- s. 270: … Indul- genzgelder 39, desgl. aus Liegnitz 44, desgl. aus der Breslauer Domkirche 45, aus Frankenstein 46, der Breslauer Elisabetkirche 48, aus Namslau…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.15 Acta Nicolai Gramis. Urkunden und Aktenstücke betreffend die Beziehungen Schlesiens zum Baseler Konzile
Autor:
Altmann, Wilhelm
Rok vydání:
1890
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
296
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Acta Nicolai Gramis
- 265: Register
Strana 270
270
Register.
(Gramis, Nikolaus.)
worden und zuerst nach Basel gekommen ist (Kritik
der betr. Nachrichten in der Konzilschronik des Jo-
hannes von Segovia) 7. 8. Seine Rechenschaftsablegung
über die Einnahme des Peterspfennigs in Polen [14838]
8. 9. Er erhàlt einen Bericht von dem Untereinnehmer
des Peterspfenniges in der Posener Diózese 10. 11.
Es wird 1486 Miirz 26 bei Gelegenheit der Ernennung
seines Nachfolgers die Zufriedenheit des Konzils mit
seinen Leistungen ausgesprochen 13. Er verborgt 1436
Geld (aus dem Peterspfennige?) an Nikolaus Spitzmer.
Er wird vom Konzil zum Generaleinnehmer des Er-
trages der für die Griechenunion ausgeschriebenen Iu-
dulgenzen innerhalb der Diózesen Breslau und Lebus
[1486] ernannt 18. "Verschiodene andere Auftráge des
Konzilsfürihn18.19. Einihm mitgegebenerEmpfehlungs-
brief 18. 19. Seine bevorzugte Stellung 20. 21. Er
wird zum Einnehmer aller für das Konzil bestimmten
Gelder in der Gnesener und Prager Kirchenprovinz
sowie im Kónigreich Polen ernannt 21. Scheint diesen
Auftrag abgelehnt zu haben 22. Seine Wirksamkeit
soll sich auch auf Glatz und Braunau erstrecken 22.
Er publiziert 1486 dem Breslauer Domkapitel eine Bulle
des Konzils 26, erteilt den Nonnen des Klarenstiftes
zu Breslau Absolution 27, desgleichen einer Frau und
ihrem Sohne 28. Seine Unterbeamten: Jakob
Eichholez u. Nikolaus Sweydniez 29, Theophilus Ras-
schardi 30. 31, der Breslauer Weihbischof (Johaun
von Pannwitz) 31, Heinrich Crumpach und Wenzel
Mathuschkonis 32, der Glatzer Augustinerpropst Hein-
rieh und der Guardian Jakob 89, Johannes Bawde 44,
Stanislaus 51, Hermann Fust (Faust) u. Konrad Cron
53. Er [fuel 1487 Jan. 11 den Opferkasten in der
Sandkirche 38, schreibt an den Lówenberger Magistrat
wegen Indulgenzgelder 86, empfángt in Glatz Indul-
genzgelder 39, desgl. aus Liegnitz 44, desgl. aus der
Breslauer Domkirche 45, aus Frankenstein 46, der
Breslauer Elisabetkirche 48, aus Namslau 64, Strie-
gau 56, Bunzlau 57, Jauer 59, Glatz 59. Verspricht
den Überbringern von Indulgenzgeldern Schutz mit
Rücksicht darauf, dass der Papst auf diese Gelder
Beschlag zu legen beabsichtige 56 ff[ Verborgt Geld
60—63, 81, an den Bischof aus den Indulgenzgeldern
10. Fàáhrt in der Einsammlung der Indulgenzgelder
fort, trotzdem ein anderer (Nikolaus Spitzmer) vom
Konzile damit beauftragt ist, wird deshalb vom Bischof
Konrad von Breslau angefeindet 72 f. Wird von diesem
gefangen gesetzt, verspricht demselben Rechenschaft
über die Indulgenzgelder abzulegen. (Vertrag v. 1441
Jan. 19) 1? f. Zahl: 1000 Gulden an Heinrich Senft-
leben, den Bevollmáchtigten Bischof Konrads u. des
apostolischen Stuhles 82. Stellt ein Verzeichnis der
Einnahmen aus den Indulgenzgeldern für Bischof Kon-
rad auf (No. 88) S. 87 fL, das er aber nach der
schlecht ausgefallenen Prüfung der Revisoren (No. 89)
(Gramis, Nikolaus.)
wieder zurückzieht (1441 Márz), wie auch sein Ver-
zeichnis der Einnahmen aus dem Peterspfennig u. der
Unkosten, die er gehabt; letztere beide liegen nicht
mehr vor, doch sind die Bemerkungen der Rechnungs-
revisoren erhalten (No. 90 u. 91). Am 19. April 1441
verspricht dann Gramis dem Bischof Konrad von neuem
Rechenschaft abzulegen, vorher aber Geld u. Kostbar-
keiten bei dem Domkapitel zu deponieren (No. 93)
S. 104. Letzterem Versprechen kommt er auch nach
(No. 94). Er wird ausserdem von Gesandten des Kon-
zils angewiesen, dem Domkapitel eine gróssere Summe
aus den Indulgenzgeldern zu leihen (No. 96). Unter
dem 18. Mai legt er Bischof Konrad seine definitive
Abrechnung vor (No. 100, 102 u. 104); wieder werden
ihm grobe Irrtümer nachgewiesen (No. 101, vgl. No. 118
u. 119) Er kommt deshalb in Konflikt mit den
Rechnungsrevisoren (vgl. namentlich S. 202 u. 210) u.
wird, da er der Flucht verdáchtig ist, gefangen gesetzt.
Seine Wohnung wird durchsucht u. ausgeplündert
(No. 107), der Augustinerabt Jobst mit der Untersuchung
gegen ihn betraut (No. 112 f). Es wird mit seinem
Namen, seiner Unterschrift! Missbrauch getrieben
(No. 114), trotz seines Protestes (No. 117a) wird er
seiner Pfründen und seiner Stelle als Dompropst ent-
setzt (S. 168), bezw. zum Verzicht darauf gezwungen.
Es gelingt ihm aus seinem Geflngnis zu entkommen
(S. 246): er findet Zuflucht bei den Gebrüdern Tschirn
in Auras und Bolkenhain, die sich seiner nachdrücklich
mit Worten und Thaten annehmen (No. 123 ff., No. 146)
und veranlasst auch das Konzil gegen Bischof Konrad
und das Domkapitel ein Monitorium zu orlassen (S. 206;
vgl. No. 189). Wübreud Bischof Kourad ein kircliea-
rechtliches Verfahren gegen Gramis in grosser File
vornehmen làsst (No. 189 ff) schickt das Domkapitel
eine Gesandtschaft nach Basel (No. 153 ff) um sich
zu rechtfertigen und des Gramis Schuld, seine schlechte
Rechenführung u. s. w. darzuthun. Es gelingt diesen
Gesandten die Absetzung des Gramis von seinem
Posten als Einnehmer des Peterspfennigs und der In-
dulgenzgelder durchzusetzen (No. 159, 161); dieser
. Posten wird sogar dem Domkapitel übertragen (No. 163
bis 165). Unterdessen geht die Fehde der Tschirn gegen
Bischof Konrad und das Domkapitel auf" Veranlassung
des Gramis weiter. Desselben nimmt sich sogar der
rómische Kónig Friedrich III. an (No. 170). Gramis geht
im Herbst 1448 nach Basel, um seine Unschuld darzu-
thun und mit Hilfe des Konzils seine frühere Stellung
wiederzuerlangen (No. 176), beinahe gleichzeitig wendet
. er sich in dieser Angelegenheit an das Breslauer Dom-
kapitel (No. 118). In Basel wird aber von ihm Rechen-
schaftsablegung über die schlesischen Indulgenzgelder
verlangt; er entzieht sich dieser Aufforderung durch
die Flucht und wird dafür exkommuniziert (No. 179. 180).
"Von da ab sagt er sich von dem Konzile los, tritt zur