z 276 stránek
Titel
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Vorwort
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Edition
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Anhang
206
207
208
209
210
211
Anmerkungen
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
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Index
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Verbesserungen
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Inhalt
261
- s. VI: … in Prag die Archive: a) des allzeit getreuen Metropolitancapitels zu St. Veit, welches die für die Landesgeschichte so wichtigen „libri erectionum" verwahrt,…
- s. 223: … von dem Administrator 'des Prager 'Erz- bisthums und Probstes bei St. Veit Johann (Hanuš) von Kolowrat auf Zbirow (1468—14883) confirmiert. “[456.] Dieses…
- s. 250: … . . . . 172 Kbel Johannes, magister, Canonicus bei St. Veit (1408) 83, 84; de Borsso (1388) 52; s. Sohn Symon…
- s. 255: … Przibislaus, archi- diacon Horssov. in Bischofteinitz (1379) 192; Kirchen: a) St. Veit, ecclesia Pragensis (1487) 148; Grab des hl. Adalbert (1825) 12;…
Název:
Urkundenbuch der Stadt Aussig bis zum Jahre 1526
Autor:
Hieke, Wenzel; Horcicka, Adalbert
Rok vydání:
1896
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
276
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Edition
- 206: Anhang
- 212: Anmerkungen
- 226: Index
- 260: Verbesserungen
- 261: Inhalt
Strana 223
441—458.
Wirk&ümkeit die Ausstellung dieser nicht datierten Ur-
kunde fallt. Ce e Sy ou :
ài] Die „Uberschrift fir: diese ;Formel lautet:
„Rex; słruitori suo obligat judicium ciuitatis pro pecunia
et de Blacia sibi] permittit prouentus judicii sic, - quod
in sorte ton defalcabuntur.* Nicolaus Petermanni (Niclas
Petermailh) erscheint 1328 als Bürgermeister in Aussig [29],
1329 wird “er ,quondam magister civium" genannt [3]
Als Richt8¥ in Brix wird Nicolais Petermanni (Petermani)
1836 und 1837 genannt. Vgl. Schlesinger, Stadtbuch
von Brüx,'Nr. 608 und 70. In den Jahren 1884—1841
begegnet er.'uns als Hofriehter: (judex curie regalis).
Vgl.' Jacobi, "Cod. ep. Johannis regis Boh. S. 60. Da er
hier ausdrücklich „de Usk“ genannt wird, ^so ist'er
jedenfalls idehtisch mit dem Bürgermeister von Aussig
des Jahres 1398, der spüter zur Übernahme der Richter-
stelle nach Brüx übersiedelte. hel t
. [442] Petrus Loderii war, Procurator. des .erz-
bischoflichen Congistoriums in Prag. Vgl. Tadra, Soudní
akta I. 892 fíg. . Nicolaus de Praga war .notarius publicus.
Vgl. das. S. 898,:ob mit Mikulai (Matéjüv'z Prahy)
identisch, bleibt fraglich. mE
[443.] Przibislaw, Archidiacon von Bischof-Teinitz,
Generalvicar des Pragér Erzbisthums (Tadra, 1. c. S. 392)
führte den Vorsitz der Verhandlung. ... i
:[446.]“ Die gesammten Betrůge aus dieser -Steuer-
Yorśchreibung,''wie auch ie zu diesem Behufe vorge-
fiommenen -Sicherstellungěň bringt. aus dieser Hand-
Schrift Čelakovský, Codex jür. mun. IL 901—903. Die
Zahlung erfolgte im Anschluss ‘an “die "Urkunde K.
Wenzels ddo. Nürnberg, 1397, “November 8, ohne dass
48 Jahr genau bestimmt ist. ; :
; (4417.] Das Regest für diese :Eintragungen.im Re-
gistèr der ‘kgl. Kammer ‘hat Hieke [141, 142] mitgetheilt.
Wir bleiben bei der in Anm. 141.begtündeten Datierung
der Stücke für ca. 1406, wáhrend Palàekf, Archiv &esky,
L 521 und nach ihm Celakoyskj, Cod. jur. mum. II.
S. 1163 sich für 1415 entscheiden. Auch übergieng der
Schreékenstein ;bereits. vor 1410: 4n- den Besitz des
"Wlaschko:von Kladno, der daselbst bereits 1210 urkund-
lich’ nathweisbar st. .Vgl. Friedrich Bernau, Album der
Burgen Ble: 1881,-1. 842." G. Pilk, Urkundlicher Beitrag
zur Geschichte ; der -Burg Schreckenstein in „Mitth. d.
Ver. f. Gó8ćh. d. Deutschen,* XXVIII. S..278 ffg. Nach
der Schlacht bei Aussig noch'am 16.: Juni 1496 - bè-
michtigte Bich Siegmund von Wartenberg der Burg, in
deren unrechlimässigem Besitz er bis 1435 verblieb, denn
erst .am 6. APril wird Dietrich von Kladno ‘als’ Besitzer
derselben wieder genannt (Hauptstastsarchiv Dresden,
Orig. 6841) Die Eintragung über die Erwerbung der
Burg SchreckéfiBtein im Archiv český I.'520 durch Wla-
schek von Kladnd für 480 Schock Groschen ist daher nach
dem Angeführten Wicht in das Jahr 1415, sondern jeden-
falls vor das Jah? 1410 zu setzen. Die kurzen Ver-
merke des Registers der kgl. Kammer "wurden ihres
Interesses wegen vollinhaltlich mitgetheilt; denn sonst
findet sich über dies® Verpfündung der Stadt Aussig
keine Notiz und fallt dieselbe .somit noch in die Zeit
vor der Erwerbung des Béhreckensteins durch Wlaschko
voň Kladno, der schon vór 1406 Lobositz für 20 Schock
Gr. und Bistritz für 16 Sthock Gr..als Pfand erhielt.
Vgl. Celakoysky,: Codex. jur. mun. IL, S. 902. aui
- —{448--450.] Die drei Léfate wurden'aufgenommen,
um- die Stiftungen fiir :die Stadtkirche vollstandig abzu-
drücken, 'Bamentlich [450] ist als Stiftung fir die Singer
von Interébse.' Der daselbst dürchstrichene „Hanus
223
antiquus. Foit^ ist der Vater der 1471 und 1479 ‘ge-
nannten' Wenczil Ffoit [268] und Andres Foyt [268, 286].
[451, 452, 454, 455.] Die Ablassbriefe sind dem
Stammbuch' der Corpus-Ohristi-Bruderschaft entriommen,
so dass alle Stücke aus: demselben bis zum Jahre 1596
abgedruckt wurden. Da diese’ Abschriften ‘dem Schlusse
des XVI. Jahrh. 'angehóren,.erklüren sich -manche Ab-
weichungen in dér Orthographie von dem Originale, wie
auch: die falschen Lesearten, 'von' denen einige 'sinn-
stórende 'geündert werden ‘mussten.. - Vgl. zu (290, 314,
823, 841]. = & veloz Hosen tu ;
- 1 I
4 [452.] Jacobus de Hacch (?) artium magister,
„praepositus S. Apollinaris plebanus in Crupka* beruht
wahrscheinlich .auf falscher; Lesung des Namens. Ja-
cobus.de Hacch ist nicht nachweisbar. Er kónnte Probst
zu. St.;Apollinar gewesen. sein, da. in der Reihe der
Próbste daselbst . von : 1457 bis 1492 eine Lücke ist.
(Frind, Die ; Kirchengeschichte. Bohmens, IV. S. 192),
doch ist ein, Pfarrer dieses Namens in Graupen (Crupka)
nicht, nachweisbar. (Hallwich, Gesch. .der Bergstadt Grau-
pen, 8. 1—60). |... oss
[458.] Hier geschieht die ‘erste Erwahnung der
Bruderschaft des Marienaltars .in der Stadtkirche: Der
Name Adlar ist eine Nebenform für den 1471 erwühnten
Adler Michael [268]. - |
[454, 455.] Beide Ablassbriefe sind am selben Tage
erlassen ‘und von dem Administrator 'des Prager 'Erz-
bisthums und Probstes bei St. Veit Johann (Hanuš) von
Kolowrat auf Zbirow (1468—14883) confirmiert.
“[456.] Dieses "Testament des Andreas Podskalsky
aus dem Jahre 1488 ‘wurde ‘zum Theil umgestossen durch
seine späteren ‘’Verfügungen - vom ^ 21. October 1508
[396], was schon aus dem Umstande'erklürlich ist, dass
dieses ‘Testament 25 Jahre spiter aufgesetzt:wurde. -Ich
habe: den Abdruck “des” Testamentes ‘von 1483 aus
dem Grunde aufgenommen, weil'es im Vergleich: zu dem
von 1508 einen guten Einblick in die: Familienverhàlt-
nisse dieses reichbegüterten Mannes gibt und weil es in
culturhistorischer Beziehung, namentlich, was den Kir-
chenbau in Aussig betrifft, eine" der' wichtigsten Ur-
kunden.ist,:an deren „Hand die Baugeschichte der
Einwôlbung ‘der Stadtpfarrkirche und der St. Adalberts-
kirche in Aussig bestimmt werden kann. Vgl. [812].
[457.] ;Die Beilegung: des: Streites erfolgte durch
Vermittlung des Hofrichters Nicolaus von Czernczitz am
95. Januar 1512. ^Vgl.[414]. ^ ^
„[458.] Dieses Stück befindet sich. als Vermerk zu
der Übersetzung der deutschen Original-Urkunde Karls IV.
über die Beilegung der Streitigkeiten der Stüdte Leit-
meritz und Melnik wegen der Elbeschifffahrt, ddo. 19. Oc-
tober’ 1852, “Prag : (Celakovsky, ‘cod. jur. mun. II. 477),
welche 'aus.der-genannten Handschrift. von Celakovsky,
l. c. 480, mitgeth®ilt wird. “Die Übersetzung stammt aus
dem Anfange:des-iXV. Jahrhundertes. In diese Zeit
dürfte :&uch die hier €rwühnte Klage. der Stadt Leitroe-
ritz gehóren, dass die Niederlage derselben in Lobositz
[28, 24, 53, 55] von den Herren von Schreckenstein und
Sulewitz nicht zugelassen 'wird.- Vielleicht gehórt dieser
Zwist ‘in die Jahre 1402 und 1403," wo auch Aussig
wegen ‘der Einhebung des: Zolles bei :Schreckenstein mit
dem damaligen Besitzer Markgrafen Wilhelm von Meissen
in Streit .lag:(180]. — Der Abdruck: dieses Stückes er-
folgt :der Consequenz:ihalber rnach «der urspringlichen
Orthographie : und nicht ‘in ;Transscription. Die Fort-
setzung von: My purkmistr bildet die vom Rath der Stadt