z 276 stránek
Titel
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Vorwort
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Edition
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Anhang
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207
208
209
210
211
Anmerkungen
212
213
214
215
216
217
218
219
220
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Index
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Verbesserungen
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Inhalt
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Název:
Urkundenbuch der Stadt Aussig bis zum Jahre 1526
Autor:
Hieke, Wenzel; Horcicka, Adalbert
Rok vydání:
1896
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
276
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Edition
- 206: Anhang
- 212: Anmerkungen
- 226: Index
- 260: Verbesserungen
- 261: Inhalt
Strana 222
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nicht zu denken; hier kónnte der zu Wannow [881]
gehgrige oder nach. ihm „Podskalská“ genannte Wein-
berg gemeint sein: [835], auf dem „bereits kirchliche
Stiftungen ; hafteten. . Der Canonicus der Prager Kirche
und vicarius im: spiritualibus Laurentins, ist, ein :Oheim
desselben, ‘dem mach der testanientarischen Bestimmung
die Durchführung des Testamentes zustand. In dieser
Eigenschaft quittiert er den Empfang von 6 Schock meissn.
Groschen mit: der: Bestütigung, dass ‘die ganze Kauf-
summe vom Rathe richtig ausgezahlt wurde. Nach dem
9. Punkte des Testamentes von 1508 [896] fol. 285 er-
hielt Anna, die ‚Schwester, des .Priesters Lorenz, ; eine
Liegenschaft und die halbe Wiese am Kleischbach. Mit
ihr.erbte Lorenz ein/Viertel der 600 Schock; Groschen,
welche ihm die Stadt schuldete, : und :ebenso ein Drittel
alles Bargeldes (Punkt 4 und 5). > ram. .
[B96.] . Vgl. zu [881]. .. : =
[404.] Die Einhebung dieser Krônungssteuer, für
welche ohne "Unterschied des Geschlechtes ‘2 Weiss-
groschen' geleistet. wurden, erfolgte über Anordnüng :
Wladislaws IL vom 18. Juli:1509.- Bei; der‘ Krönung
Ferdinands I. wurde nur. 1'Groschen : eingehoben, :wie
die. darunter befindliche Notiz bezeugt: yLetha tisicziho
Ve. XXVII przi korunowanje krale Ferdinanda dali gsme
bernj z gedne hlawy po gednem bielem grossu.* ‚Leider
ist in letzterem Falle die Gesammtsumme nicht ange-
geben. et ILE I
(4081. Die - erste Erwähnung, - dàss - Spiegelsberg
auch Kabat geheissen, findet sich: in ‚der‘ vorliegenden
Urkunde.:.Ob der Name mit Specula; die Warte, und
damit :die ^tschechische / Bezeichnung zusammenhängt,
scheint mir doch «noch nicht so ganz klar zu sein, wie
Zamastil, Památky arch. XVI 322 anzunehmen geneigt
ist; ebenso wenig habe ich die Überzeugung gewonnen,
dass daselbst der alte Weg gegen Kónigswald geführt
habe. ., Nicht , zuverlässig und ohne Beleg ist auch die
Übersetzung des, Namens in ,Spimberk". bei Palacký,
Popis etc. (1848) S. 5856. | | - :
[410.] Das‘; Aussiger ‚Stadtbuch erwähnt fol. 265
(auch - fol. 267 b) einen , „Kristin .sukenyk,* ::der seine
Schulden iabzahlt. >/ ;/x 0050 5 0o :
* [411.] "Vgl zu [897] wo sich der sächsische Hof
über die Zahlung dés Zolles für Malz beschwert.' Vgl.
zu [421]. A . ‘
"[412.] , Wondraczek stammt, nach den Legaten für
Graupen zu schliessen, aus dieser Stadt. Die Stiftung
für die Annakirche ‘steht in‘ Zusammenhang‘ mit dem
Beschlusse des Rathes von Graupen, die Kirche neu zu
bauen. Vgl. Hallwich, "Gesch. d. Bergstadt Graupen,
S. 98, 100 [426]. Die Marienkirche unter Graupen ist
die Wallfahrtskirche in ’Maria-Scheune. ' Hallwich ver-
wechselt die Barfüssler [396] in Graupen mit den Mino-
riten. Vgl Frind, Die Kirchengeschichte Bóhmens in
der Administratorenzeit, Band IV., S. 857. Eine ähn-
liche Schenkung an 'sie .enthilt das Testamentenbuch
S. 86 aus dem Jahre 1519 [426]. ^": DE.
414] In dieser Streitsache 'entschied bereits das
Schôffengericht der Stadt, Aussig am 10. Mai 1510 [457].
[420.] Die auf den Brand von Brix bezüglichen
Sticke vgl. bei Schlesinger, Stadtbuch von Brix [442
bis 465]. Ob und in wie weit diese Forderung
erfillt wurde, ist - nicht nachweisbar. Das auf den
Brand bezügliche Materiale ist gesammelt in den Auf-
sätzen von L. Schlesinger, der Neubau.der Brüxer
r
396—438.
Pfarrkirche (1517—1519] in den Mitth. d. Ver. f. Gesch.
d. Deutschen XXVIII. S. 17 ffg. und Jos. Neuwirth, Der
Bau der Stadtkirche in Brüx yon 1517—1582 (Ebd. XXX. -
S.. 309 ffg.). Auch. Private. bedachten den. Bau, der
Stadtpfarrkirche in Brüx mit Legaten in Testamentep, so
widmet Andreas Schwatzer 1518 einen Betrag von 24 Gro-
schen [423], Pruscha 1519 [425] eine Forderung, die er
bei Jakob. Postel in ,Briix hat: ,„Item Jakuff Postel
z Mostu gest gemu I £, VL gr. dluzen, a tu dawa
kostelu mostskemu k stawenije;*
[421.] Vgl. zu [397, 411]. .
[424.] « Um : diese Zeit muss der Beschluss des
Rathes zum Baue des neuen 'Beinhanses erfolgt sein,
denn die hier genannte Stiftung von 20 Schock mejgsn. Gr.
fir den Ornat des Altars ist die erste Erwáhnung .des-
selben. Noch in demselben Jahre [426] spendet Marga-
retha Lampreta zu dem Ban für das neue /Beinhaus
5. Schock meissn. Groschen. „lze
[429.] Diese Urkunde steht im engsten Zusammen-
hange mit Nr. [488]. Über den hier erwühnten Johann
von Wartenberg vrgl zu [896, 402]. Als Bürgen. er-
scheinen: Wilhelm von Wfesowitz auf ,Dubrawska hora,“
heute der Schlossberg. bei, Teplitz, welcher sich schon
lange im Besitz.dieser Familie befand. "Vgl. Hallwich,
Gesch. der Bergstadt Graupen 8. 88, 90 fig. Nach der
Eintragung in der Landtafel, Instr. Nr. 2, E. 9 erhielt er die
Burg von .K. Wladislaw, II. mit dem Rittersitze Predbor
als..freies Erbe. Albrecht (Albert) von.Yyresowitz er-
scheint 1516 als Besitzer von Geiersberg. Hallwich,
Ebend., S. 98 und 126, Über die Familie Kölbel von
Geissing vgl. Archiv f. d. süch. Gesch. V, Band, 4. Heft,
8.997 Hg. Über Johann von Zdary suf Turecz fehlen
mir weitere Anhaltspunkte. In der Urkunde von 8. April
1511, in welcher Graupen dem G. von Waldstein huldigt,
werden Georg und Wenzel von Sebusein auf Schellenken
(Sseleneck) ; genannt (Hallwich, 1. c. B..94), von denen
der letztere..mit dem „hier „erwähnten identisch sein
dürfte. Der hier genannte Wenzel scheint ein: Sohn
des Johann Litold von Sebusein zu sein, der 1505 [388]
die in Aussig sesshaften ; Wladyken" àls Bürger für eine
Schuld 'von'200 Schock meissn. Schwertgroschen nennt
und vielleicht von dém 1444 genannten -Aussiger Bürger
Litold von Sebusein [239] abstámimf. ‘Schon 1884 [92]
werden ,Rynoldus et Weygandus, fratres de Dobieticz*
genannt; 1444 erscheint Rynolt von Lunkowicz czu Do-
biticz [288, 248] und dessen Gemahlin Margarethe [238].
Der erste Gemahl Ludmilas Richard von Hrziwicz [488
führt wahrscheinlich -sein Prädicat ‘nach’ der Burg
Hiiwice (Herrsch. Neuschloss im ehem. Saazer Kreis).
Feistner, 1. c. S. 216, datiert die Urk. irrthümlich vom
1. August 1621. .
[480.]. , Waclaw Kysspersky na Stoliczkach* ist
Wenzel von Wfesowitz auf Stoliozky, dessen Familie nach
dem Besitze von Geiersberg auch den Beinamen „Kyss-
persky“ führte. .. "ul ;
: [482.] Der hier genannte ,pan Karel ist jeden-
falls identisch init. dem 1517.erwühnten Karl von Milin
auf Türmitz.- Vgl. zu [854].
, [488.]. Vgl. zu [429].
- [486.] -Darunter von einer Hand des XVII. Jahrh.:
„Die Ziense aus dem Dorf Nunczincz gehoren zu dem
Altar der heilingen Dreyfaltigkeit.*
[438.] Gemeint ist der Administrator des Prager
Erzbisthums Johann Żak (1511—1526), unter dessen