z 276 stránek
Titel
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Ie
Vorwort
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Edition
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202
203
204
205
Anhang
206
207
208
209
210
211
Anmerkungen
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
Index
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Verbesserungen
260
Inhalt
261
- s. 40: … Materni-Hospitals wird folgender Schiedspruch gefällt: Der Kreuzherrenorden hat für die Aussiger Stadtkirche einen Jahreszins von 2 Schock Pr. Groschen zu kaufen und…
- s. 53: … bestätigt die Errichtung der Altaristenstelle beim Mariä-Heim- suchungs-Altare in der Aussiger Stadtkirche, wofür der Priester Paulus 8 Schock Zins gewidmet hat. 1389,…
- s. 55: … 1394 Mai 2. [107.] Paulus, Altarpriester beim Mariä-Heimsuchungs-Altar in der Aussiger Stadt- kirche, schenkt für die Altaristen dieses Altars ein Haus, gelegen hinter…
- s. 56: … Juni 8. [110.] Der Priester Andreas beim Kreuz-Altar in der Aussiger Stadtkirche verpflichtet sich, beim genannten Altar wöchentlich 4 Messen zu lesen.…
- s. 56: … März 7. [111.] Der Altarist Paulus beim Mariä-Heimsuchungs-Altar in der Aussiger Stadt- kirche widmet für diesen Altar 5 Schock Gr. jährlichen Zins von…
- s. 58: … eines Schiedspruches zwischen Andreas, Altarpriester beim Kreuz- altar in der Aussiger Stadtkirche, und dem Aussiger Bürger Heinrich und dessen Gemahlin Katharina wird…
- s. 58: … 5 Schock Zins in Wiklitz für den Mariä-Heimsuchungsaltar in der Aussiger Stadtkirche seitens des Altaristen Paulus, welcher zugleich das Recht haben soll,…
- s. 59: … sij báuahe ſz [114.] Paulus, Altarist beim Mariä-Heimsuchungs-Altar in der Aussiger Stadtkirche, lässt die königliche Bestätigungsurkunde über seine Schenkung für diesen Altar…
- s. 65: … Saara zur Dotierung des neu zu errichtenden Dreifaltigkeits-Altars in der Aussiger Stadtkirche an den Altaristen Paulus Herbordi verkauft haben. 1401, April 15.…
- s. 70: … Schock Gr. für den Altar des h. Kreuzes in der Aussiger Stadtkirche zu zahlen. 1404, Jänner 18. (Prag.) Ah Constitutus personaliter coram…
- s. 77: … I IT [145.] Paulus, Altarist beim Maria Heimsuchungsaltar in der Aussiger Stadtkirche, widmet zur Errichtung eines neuen Altars zu Ehren der h.…
- s. 83: … gekauft und widmet denselben zur Errichtung einer Messenstiftung bei der Aussiger Stadtkirche. Dies wird vom Consistorium bestätigt. 1408, Jänner 9. (Prag.) Coram…
- s. 88: … Leitmeritzer Bürger Petrus Czelak widmen je eine Fleischbank für die, Aussiger Stadtkirche belufs Stiftung von 2 Jahresgeddchinissen für ihr. und. ihwer Vorfahren,…
- s. 102: … Balthasar aus Reden zum Altaristen beim Mariä-Empfängnis- Altare in der Aussiger Stadtkirche ernannt. Executor ist der Pfarrer in Heinwald, nachdem Aussig nicht…
- s. 103: … aus Leipa, zum Altaristen des April 28. Mariä-Empfängnis-Altares in der Aussiger Stadtkirche ernannt. Executor ist der Pfarrer in Struppen. 1429, April 28.…
- s. 114: … hat für das ewige Licht vor dem Allerheiligsten in der Aussiger Stadtkirche. 1451, Juni 18. (Aussig) Paulus Mihacz recepit decem sexagenas grossorum…
- s. 116: … mit aufgedrucktem Stadtsiegel. 1456. [251.] Hans von Kolditz tritt der Aussiger Stadtkirche für das ewige Licht Zinse zu Schlabisch und Böhmisch-Kahn ab.…
- s. 118: … 10. [258.] Die Frau des Jakob Hewrus vermacht testamentarisch der Aussiger Stadtkirche eine Brotbank, von welcher jährlich 10 Groschen zu zinsen sind.…
- s. 139: … nach Sigmunds Tode zum Altare des heil. Wenzel in der Aussiger Stadtkirche gezahlt werden zur Unterhaltung eines Priesters, der verpflichtet sein soll,…
- s. 143: … nach ihrem Tode dem Altare der h. Barbara in der Aussiger Stadtkirche zufallen solle. 1488, Febr. 5. lH2ne HNAI Sllis 1488 Febr.…
- s. 146: … von Herms- dorf gekauft hat, dem St. Wenzels-Altare in der Aussiger Stadtkirche zuzuweisen. 1489, Februar 7. ☞ My Wladislaw, z bozie milosti…
- s. 146: … bestimmten Festtagen der Vesper beim Altar der Marienbruderschaft in der Aussiger Stadtkirche anwohnen, wird ein Ablass von 100 Tagen gewährt. 1489, März…
- s. 171: … seiner Frau Brigitte und 10 Schock Schwertgroschen zum Baue der Aussiger Stadt- kirche. 1502, Nov. 8. (Aussig.) Aussiger Stadtbuch fol. 179 b. D.…
- s. 173: … Litolt bestimmt, dass nach seinem Tode sein ganzes Vermögen der Aus- siger Stadtkirche zufallen solle zum Zwecke einer Stiftung für sein Scelenheil. 1503,…
- s. 194: … Bischof von Brixen, ge- währt den Gläubigen, welche in der Aussiger Stadtkirche an den Festen der Geburt, Beschnei- dung, Erscheinung, Auferstehung, Himmelfahrt…
- s. 194: … auc) fernerhin, wie vor der Zerstörung der Stadt, in der Aussiger Stadtkirche alle Donnerstage da Allerheiligste in Procession umhergetragen werde, und gewährt…
- s. 195: … der h. Maria und am Tage der Kirchweihe in der Aussiger Stadtkirche dem Gottesdienste von der ersten bis zur zweiten Vesper beiwohnen…
- s. 196: … des heil. Märtyrers Erasmus dem Gottesdienste beim Maria-Empfängnis-Altar in der Aussiger Stadtkirche von der ersten bis zur zweiten Vesper beiwohnen und zur…
- s. 220: … 326, 394]. Sein Testament [396] bedenkt mit grósseren Betrügen die, Aussiger Stadtkirche und , die Gemeinde, welche diese, Summe Geldés für die…
Název:
Urkundenbuch der Stadt Aussig bis zum Jahre 1526
Autor:
Hieke, Wenzel; Horcicka, Adalbert
Rok vydání:
1896
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
276
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Edition
- 206: Anhang
- 212: Anmerkungen
- 226: Index
- 260: Verbesserungen
- 261: Inhalt
Strana 220
220
im Interesse der Stadt und der Kirche [297, 326, 394].
Sein Testament [396] bedenkt mit grósseren Betrügen
die, Aussiger Stadtkirche und , die Gemeinde, welche
diese, Summe Geldés für die Armen der Stadt. verwenden
soll. Vgl. dessen Testament aus dem Jahre:1483 [456].
' [838.] Ке!вёпег, Gesch.' der : Stadt -Aussig, S. 264
gibt irrthümlich Budweis als den Aüsstellungsort ‘der
Urkunde, die kein Privilegium der Biersteuer enthilt,
sondern die Bitte, dem Kónige in seiner argen Finanz-
noth durch einmalige Gewührung einer Bierabgabe auf-
zuhelfen, denn die Bierproduction und Abgabe von der-
selben war ein Recht der. kgl. Städte.
[334.] Die von dem oft genannten Bürger‘ Wenzel.
Zeleny [268, 271, 277, .285, 297, 816,317] im Einver-
stündnis mit seiner Gemahlin Ludmilla und seinem Sohne
Peter gemachte Stiftung im Betrag von 200 Schock Prager
Groschen, von deren Ertrügnis 10 Schock jührlich dem
Altaristen des Apostelaltars, der. Rest dem des Barbara-
altars der Stadtkirche zaufallen ' soll, ist die grósste,
welche überhaupt in der Zeit des Mittelalters in Aussig
erfolgte. Der Rath weist dem Altaristen eir eigenes
Gebàude an, welches er 1493: mit. dem, Altaristen des
Apostelaltars zur Halfte theilt.: Vergl. [836]. Zeleny
ist einer der angesehensten und reichsten Patricier der
Stadt Aussig.
der. Stadt .ein jàhrliches Freibad [277.] "Von seinem
Vermügen zeugt der namhafte Vorschuss in der Hóhe
von. 200 fl..ung. Wühr., den er 1486 der Stadt zur Ein-
lösung des Kammerzinses vorstreckte,. wofür ihm diese
eine eigene Schuldurkunde ausstellte: [297]. Mit ‚kgl.
Bewilligung übernimmt er für 300 Schock Groschen 1489
den. Zoll in Schwaden [816, 817]. 1494. wird er bereits
als todt. genannt [987].. Dossen Witwe macht baden“
tende Stiftungen im Jahre 1504 [384].
: [335.] ‘Durch diese Urkunde ist die Identitůt der
St. Adalbertspfarre mit der.Gechischen Pfarre in. Aussig
durch die Worte ,K kostelu swateho Woytiecha w miestie
nassem przedgmenowanem, genz slowe u Czieske Ffary*
hergestellt. Die Kirche war für die Utraquisten be:
stimmt, Wie aus der Stiftung hérvorgeht, die den Bedarf
für den Mess- ünd Communicantenwein ' "decken sollte.
Da die Urkunde nur.in einem Vidimus von 1610 er-
halten ist, érklárt sich die fehlerhafte Orthographie der
Namen, insbesondere der Eigennamen, so ist für Ko-
lisko == Kolesko (1492) S. 107, Knibandl — Knybendl
(1488), 8. 144, HanuB Kekrycz = Janek Krzissnyk (1471)
S. 122 u.a. m. zu lesen. Die Eintragung im Stadtbuch
fol. 108 b Jautet: „Andreas Podskalsky resignavit et do-
navit hereditarie medium quartale vini de vinea sua
Podskalska ad parrochiam seu ecclesiam sancti Adalberti
seu ad ecclesiam Bohemicálem perpetue dandum omni
anno in collectione cum condicionibus expressis, prout
litera sub sigillo ciuitatis desuper confecta sonat, .quam
ipsi vitrici habent. actum die anno, übi supra." ., (i. tercia
in die sancti Apollinaris martyris anno domini m? cccc?
nonàgesimo tercio, d. i. den 23. Juli 1493). . :
[836.] Das ‚hier genannte Gebäude ‘erhielt der
Altarist des Nicolausaltars gleich bei Errichtung dieser
Capellanie 1488, Feber 7 a hr dilo: Caplku Es ist nicht
zu verwechseln mit dem für die láne der Marien-
bruderschaft zu errichtendem Gebäude, welches der Rath
1491 zu bauen beabsichtigt [329]. Vrgl. Feistner, Gesch.
d. kgl. Stadt Aussig, S. 213. Der Altarist bei St. Nico-
laus überlüsst nun die Hàülfte des Hauses dem Altaristen
beim Apostelaltar, wofür die Zustimmung . des Admini-
strators der. Prager. Kirche. Paul Pouécek vom Rath
eingeholt wird.
1475 stiftete er bereits für die Armen.
333—354.
[841.] . Die Überschrift lautet:
gium. et ig Hine. super distam, fräternitatem. 4
ausgeht [349]. ° .
[844.] "Vrgl. zu [812, 815].
[345:] | Vrgl. го [824], wo ein ähnliches Vergehen
vorliegt; doch scheint. hier nach dem, Ausmasse der
Strafe eine grüssere Schuld vorzuliegen, da der Schul-
dige nach Rom, wallfahren muss [280], . "allerdings ohne
Angabe des:Grundes., Die beiden Fàlle sind von be-
sonderem Interesse für die Erklürung des Vorkommens
Steinerner Kreuze ohne Inschrift oder sonst ohne irgend
eine nähere Bezeichnung, welche meist als Sühne aus-
geführt wurden, deren Frklirung : das Volk in spiterer
Zeit. gern recht sagenhaft : ausgestaltete. In häufigen
Fällen vergass man überhaupt, warum, dieselben aufge-
stellt wurden.
[346.] Die Erhebung des Elbezolles in Aussig und
die Exemption'der Bürger von diesem mit ihren Erzeug-
nissen und Producten ist ein ‘altes Recht. der Stadt,
durch die ältesten Privilegien verbrieft, das aber von
den Herren von Schreckenstein oft streitig gemacht wurde.
Vergl zu [6, 17—19, 77, 84, 92, 119, 130, 363], wo über
dieses Recht und die "Burggrafen von "Schreckenstein
die nüthigen Auskünfte ertheilt werden. Seit 1403 [180]
stand die Stadt mit den Burggrafen deswegen im Streite,
weil diese den Elbzoll statt in Aussig in Schreckenstein ein-
heben wollten, worüber sich der Rath beschwerte. Des-
wegen erfolgt zum „ewigen Gedächtnis“ die Aufzeichnung
dieses "Vorrechtes im Stadtbuche und im engsten Zu-
sammenhange damit die um dieselbe Zeit erfolgte Ein-
tragüng des Tarifes [347]. ‘In diese Zeit gehórt auch
die Klage, dass die Herren von Schreckenstein und Sule-
witz die Niederlage in Lobositz nicht gestatten wollen.
Vrgl. [458]. Diese "beiden Stücke sind wohl hervor-
gegangen ‚aus der Besorgnis der Bürger der kgl. Städte,
dass ihnen ihre alten Rechte geschmülert würden; was
thatsichlich durch die' Landtagsbeschlisse von 1497 ge-
schah. ' Aussig "wurde in :dieser' Zeit nicht davon be-
troffen, da Wladislaw der ‘Stadt ‘1492 das Recht der
Biersteuer ' [838] - beliesś, und 'sich vor der Hand mit
einer.einmaligen Steuer beznügte.
"[347.] "Wohl gleichzeitig mit [946] eingetragen,
gehórt dieses Stück in das Jahr 1496 oder 1497.
[349.] Die seit Alters bestehende Brücke über die
Biela wird 1490 [319] und 1496 [847] erwühnt, woselbst
der Zoll von dem Zautreiben der Pferde eingehoben
wurde. Es ist ein recht trauriges Zeichen für die dama-
lige Finanzlage der Stadt, wenn dieselbe zur Wiederher-
stellung. der Bielabrücke bei dem Tuchmacher Johann
Duchek ein Anlehen von 50 Schock Groschen aufnehmen
musste; Zu der Bielbrücke, wélche an der sogenannten
Insel (Ostrow) vorüberführte, gelangte man aus der Stadt
durch das Bielathor (walwa Bielinensis) [349].
[[854.] Uber Hanns und Lorenz Glacz auf Schrecken-
stein vrgl. zu [324]. Lorenz Glacz wies am 15. Januar
1512 (Donerstag nach Erhardi) die Vollmacht seines
Bruders Albrecht vor; welche die Lóschung des Bei-
lasses von Bettzeug und Zinngerüth betràf. Diese von
Hanns Glacz ám 183. Januar 1512 ausgestellte Vollmacht
wurde über Wunsch desselben im Stadtbuch Fol. 266 b
eingetragen. Dieselbe lautet: :
„List plnomoczny Hanusse Glacza.
, Ich Hanns Glacz von aldem hoffe bekenne in diBem
meynem offen brieffe vor ydermeniglich, dy difen brieff
sehen ader horen lefen: Nachdem ich meynem weybe
„Speciale ae
Vor-