z 250 stránek
Titel
I
II
III
IV
Inhlat
V
VI
Einleitung
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Wiclifismus in Böhmen
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Wiclifismus in den Schriften
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Exkurse
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Namen- und Sachregister
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Název:
Hus und Wiclif. Zur Genesis der husitischen Lehre
Autor:
Loserth, Johann
Rok vydání:
1884
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
250
Počet stran předmluvy plus obsahu:
VI+244
Obsah:
- I: Titel
- V: Inhlat
- 1: Einleitung
- 17: Wiclifismus in Böhmen
- 129: Wiclifismus in den Schriften
- 193: Exkurse
- 236: Namen- und Sachregister
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bemerkt. Dagegen sieht man das gleiche System in allen drei umfang-
reichen Büchern des Werkes De Civili Dominio.1) Ich habe schon bei
der Ausgabe des letzteren darauf hingewiesen, daß auch De Civili Do-
minio zu jener Handschriftengruppe gehört, die von Faulfisch und seinem
Genossen kopiert wurden. In gleicher Weise ist auch De Officio Regis
gegliedert, denn auch hier finden sich z. B. im fünften Kapitel am Rande
die Buchstaben vermerkt, und zwar ist dies in der Handschrift 3933
der Wiener Hofbibliothek der Fall.2) Dieser Kodex gehörte dem oben
genannten Gönner der Wiclifschen Richtung, Paul von Slawikowitz, an,
der sich später allerdings der gegnerischen Richtung zuwandte.
Das nächste Buch der Summa Theologiae ist De Potestate Pape.
Ich habe auch hier schon vor Jahren auf eine Handschrift aufmerksam
gemacht3), die diesen Traktat enthält und in die Gruppe von 1294 ein-
zureihen ist; es ist die Handschrift III. F. 11 der Prager Universitäts-
bibliothek. Ein gleiches findet sich in De Simonia4), und zwar in der
Handschrift 4536 der Wiener Hofbibliothek. In De Apostasia und De
Blasphemia tritt diese Gliederung schon im Druck hervor. Von den zwölf
Werken der Summa bleiben noch De Mandatis Divinis und De Statu
Innocentiae übrig. Sehen wir von letzterem ab, das mit Ausnahme des
Textes der Dubliner Handschrift C, 1, 23 nur fragmentarisch überliefert
ist, so haben wir noch De Mandatis Divinis einer Erörterung zu unter-
ziehen. Hier ist es nicht eine einzelne Handschrift, sondern eine ganze
Gruppe von Handschriften, die in derselben Weise eingerichtet sind wie
der Kodex von 1294. Es sind die Handschriften 1339 der Wiener Hof-
bibliothek, V A 3 der Prager Universitätsbibliothek und C 38 der Bibliothek
des Prager Domkapitels. Letztere beansprucht ein ganz besonderes
Interesse durch die beiden Bilder, die sie enthält. Man weiß, daß man
in Böhmen seitens der Hussiten Wiclif als den fünften Evangelisten an-
gesehen und verehrt hat.5) In diesem Sinne wurde er, wie Prokop von
Pilsen in seiner berühmten Verteidigung des Wiclifschen Traktates De
Ideis bemerkt, in England als Doktor Evangelicus bezeichnet und so
auch von den meisten Kopisten seiner Werke6), den englischen sowohl
1) R. L. Poole vermerkt es in der Vorrede; ich habe die Buchstaben an den je-
weiligen Textrand gesetzt.
2) S. die Einleitung von Pollard und Sayle p. XXIX.
3) De Potestate Pape p. L.
4) S. die Einleitung Herzberg-Fränkels S. VI: The chapters are denoted by
initials in red ink and by numbers in the margin, which also contain subdivisions
of the chapers (A, B, and so on).
5) Die Apologie des Johannes Przibram, Geschichtschreiber der Hussitischen
Bewegung II, 40 sagt: Et postquam temerarie hodie moderni plurimi sic volunt
sentenciis omnibus Wicleph immorari et quasi quinto Evangelistae inniti.
6) Im Kod. Dublin. C, 1, 23: Explicit tractatus... compilatus a magistro Jo-
hanne Wiclif, doctore evangelico. De Eccl. p. XXIII Kod. 4505 der Wiener Hof-