z 550 stránek
Titul
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Vorwort
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Edice
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Corrigenda
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- s. 67: … Jodok entscheidet den Streit zwischen der Stadt Znaim und dem Kloster Bruck bezüglich eines Zinses von der Schallersdorfer Mühle. Dt. Znaim 24.…
- s. 86: … (Orig. Perg. mit h. verletztem Sig. in den Acten des Klosters Bruck lit. H. n. 51 im mähr. Landes-Archive.) 104. Markgraf Jodok…
- s. 245: … p. 118.) 257. Pabst Bonifaz IX. gibt den Abten des Klosters Bruck das Recht, ihren Conventualen die Absolution, die päbstlichen Reservatfalle ausgenommen,…
- s. 297: … Perg. h. Sig. im Archive des Stiftes Raigern.) 321. Das Kloster Bruck erklärt, dass die Mühlen zu Neuhof und Mühlfraun nicht mehr…
- s. 369: … Strahower in Prag, des s. Vincenzklosters in Breslau und des Klosters Bruck, dass sie das Kreuzherrnstift in Prag gegen alle Schädiger schützen.…
- s. 414: … noch phingsten. (Orig. Perg. Sig. abger. in den Acten des Klosters Bruck lit. F. n. 149 im mährischen Landes-Archive.) 415 468. Johann…
Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Bd. 12. Vom Jahre 1391-1399
Autor:
Brandl, Vincencz
Rok vydání:
1890
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
550
Obsah:
- I: Titul
- III: Vorwort
- 1: Edice
- 503: Index
- 540: Corrigenda
Strana 414
415
467.
Testament des Znaimer Bürgers Georg Schneider. Dt. 29. Mai 1398 s. l.
In gottes nomen amen. Wenn alle ding zu derkennen und zu loben sind peim end;
wenn ein guts end das macht vollkommen ein werich, dorumb ich Jorig Sneyder, purger
zu Znoym am obermarkt gesessen, hab aigenchlich wetracht, wi ich möcht widerpringen
und derfullen die guten werich, die ich leicht leider versaumpt hab in meinem leben, mit
einem vornumftigen gescheft an meinen leczten zeiten, und hab in gots vanknus an dem
todpet, doch pei guter vernunft und nach rat in der gegenburtikeit der erbern leut Hain-
reichs Kürsner, die weil purgermeister, und Kunz Krausen, die zeit scheph zu Znoym,
mein lecztes gescheft getan und gemacht, als mir der almechtige got eingegeben hat, in
der masse : ich schaff zum erstenmol zehen mark grosser zu sand Niklas zum pau daselbs
zu Znoym. Ich schaff auch drei mark zum heiligen Kreuz, zu pessern die glas und die
gwelib. Ich schaff auch zu unser liewen frauen hie zu Znoym ein mark grosser und
das gelt auszerichten in den ersten zwein jaren, als der prief geben ist. Ich schaff auch
zwen kelich, ein zu unser lieben frauen und ein zu dem heiligen kreuz in der obgenanten
stat, und die zwei kelich auszerichten, wenn sie mein hausfrau Anna volpringen mag. Ich
schaff auch und mein das stetichlich, also dass das volpracht werd, dass die egenant mein
hausfrau Anna sechs mensch in der fasten all suntag zu haus haben schol, die weil die
egenant mein hausfrau Anna lebt. Ich schaff auch denselbigen sechs menschen iesleihem
(sic) sechsthalb ellen gemeins tuchs und das auszurichten von dem erib ze Chewrnik alle
jar jerlich, die weil sie lebt und noch irm tod schol das genant almuosen ab sein. Ich
schaff auch meinem liewen vettern Johannes auf meinem haus am obermarkt, zunägst pei
der Blasskin sun gelegen, sechs mark grosser, ob er recht und zu priester werden will.
Und was des ubrigen ist haus und hof, akker und weingarten, und dorzu was in haus
und in hof ist, es sei wenig oder fil, wie das genant ist, das schaff ich meiner liewen
egenanten hausfrauen Anna, domit zu tun und zu lassen zu irm nucz und frum, wie sie
will. Und dicz gescheft auszerichten alzemal das enphihl ich irm willen, was sie vuor gut
wedunket sein. Des alles zu einer waren gezeugnus ist das insigel der stat zu Znoym an
disen gescheftprief gehangen. Der geben ist noch Christi gepurd tausend jar dreu hundert
jar und dornach in dem acht und neunzikisten jar, des mitichens in den nagsten quatempern
noch phingsten.
(Orig. Perg. Sig. abger. in den Acten des Klosters Bruck lit. F. n. 149 im mährischen
Landes-Archive.)