z 301 stránek
Titel
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III
Edition
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Obrazová příloha
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Název:
Urkundenbuch der Stadt Budweis in Böhmen, Bd. 1, 1. Hälfte (1251-1391)
Autor:
Köpl, Karl
Rok vydání:
1901
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
301
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 297: Obrazová příloha
Strana 16
16
1297—1300.
1297
April 3.
13. fehlen. — 14. Die Bildfläche ist durch einen horizontalen Strich in zwei Felder getheilt : im oberen Felde eine
knieende Frauengestalt, im unteren eine nach der entgegengesetzten Seite gewendete knieende Bischofsgestalt. den
Bischofsstab vor sich haltend ; Umschrift undeutlich und zum Theil zerstört. — 15. eine Bischofsgestalt mit segnend
erhobener Rechten und einem Bischofsstab in der Linken. Stark abgeschliffen, Umschrift unleserlich. — Zuerst ge-
druckt mit Weglassung der Namen einiger Bischöfe von Millauer in seiner Abhandlung „Über die Erbanung der 5
kgl. befr. Berg- und Kreisstadt Budweis in Böhmen“ (1817). S 26—28. Darnach bei Trajer: „Historisch-
statistische Beschreibung der Diöcese Budweis“ (1862) S. 8—9. — In Emler's „Regesta“ fehlt die Urkunde.
1297
Mai 15.
24.
1297 Mai 15. Moldautein. — Der Prager Bischof Gregor (von Hasenburg) bestätigt
den vorstehenden Ablasshrief und vermehrt ihn durch Verleihung eines weiteren vierzigtägi- 10
gen Ablasses.
Nos vero Gregorius, dei gracia Pragensis episcopus, has indulgencias wenerabi-
lium in Christo patrum archiepiscoporum et episcoporum ratas et gratas habentes ac ea auctori-
tate, qua fungimur, confirmantes, [ipsis] quadraginta dies auctoritatis nostre duximus coniun-
gendos. In cuius rei testimonium presens scriptum fieri et sigilli nostri munimine fecimus com- 15
muniri. Datum in Tyn Bechinensi anno domini millesimo CC" nonagesimo septimo, ipso
Idus Maii, Indictionis decime, pontificatus vero nostri anno primo.
Steht unter dem Texte des vorangehenden Ablassbriefes dde Rom 3. April 1297.
1298.
25.
1298. — Bernhard (von Prambach), Bischof von Passau, verleiht der Kirche des Domi- 29
nicanerklosters bei Budweis einen vierzigtägigen Ablass.
Dass die jetzige Statt Budweiss lang nach dem Kloster vnd Kirchen vnser Frawen Ge-
burth. Prediger�Ordens, erbawet sey worden, ist gewiss vnd gar nicht zweifelhaftig, wird auch
solches aus vnderschiedlichen Vrsachen vnd Scribenten klar bewiesen.... Zum fünften, indem
Bernardus episcopus Pataviensis Anno 1298 allen vierzig Tag Ablass thut verleihen. so 25
die Kirchen Prediger-Ordens N. B. bei Budweiss besuchen ; aus welchem abzunehmen, auf das
wenigste, dass sie [die Stadt Budweis] noch nicht völlig erbauet seie gewesen.
Schichellius: „Puteus aquarum“ etc. S. 88 u. 90.
1296
— 1300.
26.
[1296—1300.] — König Wenzel II., bei welchem sich die Budweiser Bürger Konrad, 30
Eberlin und Fridlin beschwert hatten, dass, als sie anlässlich einer gerichtlichen Verhandlung
vor dem Stadtrichter standen, ein Bürger sie thätlich angegriffen, einen der Ihrigen erschlagen
und andere schwer verwundet hätte, beauftragt seinen Kämmerer Burkhard von Magdeburg,
sofort nach Budweis zu reisen, um die Sache persönlich zu untersuchen, die Schuldigen zu be-
strafen und den Geschädigten entsprechende Genugthuung zu verschaffen. Da die Erzesse in 35
Budweis mit Wissen des Stadtrichters und wegen der Länge der Amtsdauer der Geschworenen.
welche hier nicht wie in anderen Städten Böhmens (jährlich) erneuert werden, geschehen, trägt
der König dem Burghard auf, die jetzigen Geschwornen in Budweis ihres Amtes zu entsetzen
und an ihrer statt andere, Recht liebende und keiner Partei angehörige einzusetzen.
[Wenceslaus] dei gracia etc. dilecto camerario suo Purchhardo] etc. Con- 40
radus, Eberlinus et Fridlinus cives nostri de Wudywois gravem excessum, qui est in