z 301 stránek
Titel
I
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III
Edition
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Obrazová příloha
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- s. 22: … — König Johann verleiht der Stadt Pisek das Recht der Altstadt Prag, die Befugnis zur Verpachtung des Richteramtes an einen ihrer Bürger…
- s. 93: … in Sachen der vorgenannten Zölle sind durch den Rath der Altstadt Prag auszutragen, welchem auch das Recht eingeräumt wird, gegen jene, welche…
- s. 112: … zwar in der Weise, wie dies in dem bezüglichen der Altstadt Prag verliehenen Privilegium bestimmt ist. 20 25 Karolus quartus, diuina fauente…
- s. 293: … General-Vicar Jo- hannes Pomuk die Vorbehalte, welche der Bürger der Altstadt Prag und Krämer („institor“) 25 Crux bezüglich der von ihm nächst…
- s. 293: … von ihm nächst der St. Philipp- und Jacobskirche auf der Altstadt Prag ge- stifteten Bethlehemskapelle machte, bestätigt hat, wird unter den Zeugen…
Název:
Urkundenbuch der Stadt Budweis in Böhmen, Bd. 1, 1. Hälfte (1251-1391)
Autor:
Köpl, Karl
Rok vydání:
1901
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
301
Obsah:
- I: Titel
- 1: Edition
- 297: Obrazová příloha
Strana 93
1364—1366.
93
1364
Septb. 15.
Henslinus dictus Humler, nostre accola ciuitatis, recognouit et fassus est matura prehabita delibera-
cione deliberatoque vxoris sue consilio omniumque heredum et amicorum suorum consilio et assensu super curia
sua in villa Stradanicz inter curias Johannis Fridlik dicti et antiqui Lieblini, villanorum
ibidem, sita et locata, et super vno laneo hereditatis ad eandem curiam pertinentis et super
5 viginti jugeribus hereditatis a Sparnkês emptis vnam sexagenam grossorum Pragensium
census siue pensionis dandam et soluendam perpetuis temporibus per eum uel dicte curie et hereditatis possessorem
altari sancti Sigismundi, Oswaldi et Briccij martirum et ipsius cappellano, qui nunc est uel
pro tempore fuerit, pro decem sexagenis grossorum se rite, libere ac legitime vendidisse. Quem quidem censum
siue pensionem promisit prefatus IIenslinus et bona sua fide promittit annis singulis, quamdiu dictas habuerit
10 peccunias, supradicti altaris capellano aut illi, qui ipsum in dicti altaris capellania successerit, in duobus subnotatis
terminis dare, persoluere et finaliter expedire, videlicet in festo s. Georij mediam sexagenam grossorum census et
in festo s. Galli deinde mox subsequenti similiter mediam sexagenam grossorum census siue pensionis prefate.
Si vero .... [wie in Nr. 111.] ... Datum anno domini M° trencentesimo sexagesimo quarto, die
dominica proxima post festum Natiuitatis sancte Marie genitricis filij dei gloriose.
15
Original auf Pergament im B. St.-A. Nr. 35. Auf der Rückseite die gleichzeitige Notiz: „Henslinus
Humler de Stradanicz 1 ß altari sancti Sigismundi, prius super Cristanno carnifice.“, die alte Bezeichnung
„ft“ und die Signatur: „Fasc: IIII N. Dep:, das Siegel fehlt. (Im Jahre 1884 hiengen an der Urkunde noch drei
Bruchstücke des grossen Stadtsiegels an einem Pergamentstreifen). — Eingetragen im „Zinsregister“ S. 120 und im
„Lib. mem. dec. B. Budw. I“ S. 98 unter den „Littere sancti Sigismundi“ sub lit.: „ff.“
139.
1366 August 3. Prag. — Uber Beschwerde der Prager, dass cinige Adelige die freie
Moldauschiffahrt von Budweis nach Prag durch Einhebung neuer Zölle und Errichtung mehrerer
Wehren behindern, sctzt Kaiser Karl IV. den Zolltarif fest, nach welchem in den Zollstätten zu Frauen-
berg, Ujezdetz, Klingenberg, Worlik, Kamik, Branik und Wischehrad der Zoll von den Flössen, nicht
25 aber von den auf denselben gefülrten Waren, welche frei sein sollen, eingehoben werden soll, und hebt
die seit dem Tode des Königs Wenzel I. eigenmächtig errichteten neuen Zölle auf. Dagegen sollen die
der Prager Brücke zugewiesenen Zölle drei Meilen ober- und unterhalb Prags unverändert bleiben.
Jedes Wehr soll einen Durchlass von zwanzig Prager Ellen Öffnung besitzen, damit die Kauf-
mannswaren freien Durchgang haben. Ahnlich sind die Zölle und Wehren auch auf den Flüssen
30 Mies, Luschnitz und Wottawa einzurichten. Stritte in Sachen der vorgenannten Zölle sind durch
den Rath der Altstadt Prag auszutragen, welchem auch das Recht eingeräumt wird, gegen jene,
welche sich den Bestimmungen dieser Urkunde freventlich widersctzen würden, nöthigenfalls auch
mit Gewalt vorzugchen.
1366
Aug. 3.
20
Wir Karln von gotes gnaden Romischer keiser, zu allen czeiten merer des reichs vnd
s5 konig zu Beheim, bekennen vnd kund tuen offenlichent mit diesem brief allen den, die in sehent adir
horen lesen, wann wir von vnsern getrewen erbern leuten wohl vnd genczlich vnderweiset sein vnd
sunderlichen von dem burgermeistr vnd rath vnsern hoepstat zu Prag vnd vns desselben kuntliche
erfaren haben, daz von alten czeiten vnd lebtagen seliger gedechtnuesse des hochgebornen Wenczla-
wes des ersten etwenen kuniges zu Beheim, vnsers elters vater, vnd auch be sein czeiten alle
40 kaufmanschaft, welcherlei die were ader wie man die nennen pfliget mit sundrlichen worten, von vnser
stat ze Budweisz vff dem wasser, das man nennet dye Multaw, in die genante vnserr vnd vnsers
kunigreichs zu Beheim havbtstat zu Prage lediklich gefuret ist an alles hindernusse vnd von
dannen kommen ist in ander vnser stete des egenanten kunigreichs zu Beheim vnd in das lant
gemeinclich zu nucze vnd zu frome allen vnsern getrewen vndertanen, des haben sy vns klegleich
45 vnderweiszet, das sulche freihat von etlichen heren des egenanten vnsers kunigreichs zu Beheim
zu groszem schaden des landes vnd der leute geirret vnd gehindert sei mit dem, das sy etliche